NEULAND-Blog

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| Marketing | 08.12.2014 | 13:41 Uhr

Von Frostbeulen und kalten Füßen

Monika Geier

Am 3. Dezember ging ich auf „meine“ erste Mieterfahrt, quasi als Co-Reiseleiterin. Ich war gespannt wie der Ausflug so werden würde. Busfahrten kenne ich nur von früher, von den mittlerweile insolventen „Rainbow-Tours“. Aber das war eigentlich eher ein Transportunternehmen. Man wurde an einem Busbahnhof eingeladen und am gewünschten Zielort wieder ausgespuckt, unterhalten während der Fahrt von einer „lustigen“ Reiseführung für die teilnehmenden Jugendlichen. Na ja, is‘ lange her…

Diesmal war ich eher in der Position der Reiseleiterin und obwohl ja alle Teilnehmer schon lange erwachsen und selbstständig sind, überkam mich ein ziemlich großes Gefühl der Verantwortung. Verantwortung dafür, dass es allen gut geht und alle einen schönen Tag verbringen.

Wie sich herausstellte war schon die geplante Stadtführung von gut 2 ½ Stunden durch das leicht „angeschneite“ Goslar für viele eine Herausforderung. Mal abgesehen davon, dass das natürlich eine ganze Weile des Laufens für teilweise nicht mehr ganz intakte Knie, Hüften und Rücken beinhaltet, hatten wir passend zum Weihnachtsmarkt fröstliche Temperaturen. Die ließen einem den geplanten 4 ½ stündigen „Draußenaufenthalt“ schon fast beängstigend lang erscheinen. Dazu kam, dass der Boden durch den leichten Schneegriesel etwas glatt war.  Und auf Kopfsteinpflaster macht gefrorenes Nass dann noch mehr Spaß.

So einigten wir uns schon vorab mit den beiden Stadtführern auf eine leicht verkürzte Tour. Einige gingen auf eigene Faust auf Entdeckungsreise, die anderen teilten sich in  zwei Gruppen auf und machten sich mit ihrem Stadtführer auf den Weg. „Meine“ Gruppe ging von der Kaiserpfalz aus zum alten Hospital „Das Große Heilige Kreuz“, weiter zum wirklich sehenswerten Zinnfigurenmuseum, am Gildehaus der Gewandschneider vorbei zum Rathaus. Dort erfuhren wir in einem Nachbau des Huldigungssaals einiges über denselben und konnten durch ein Fenster noch einen Blick auf den beeindruckenden Saal erhaschen. Zum Abschluss schauten wir uns noch ein ungewöhnliches Bauwerk  – das Brusttuch – an. Die andere Gruppe hat einen etwas anderen Weg genommen und dabei die Klauskapelle, die Marktkirche und das Siemenshaus auf ihrer Tour zum Rathaus besichtigt.

Geendet haben beide Führungen im Weihnachtswald. Bei einem Glühwein wärmten sich alle etwas auf bevor wir in kleinen Gruppen auf den Weihnachtsmarkt strömten.

Nach drei oder vier Runden über den Markt machte sich die Kälte dann aber doch bemerkbar und kroch – trotz Zwiebellook und dicken Stiefeln inklusive Wollsocken – durch die Anziehsachen. So machten meine Kollegin, Jeannine Görlitz, und ich uns auf den Weg zurück zum Bus. –  Eigentlich waren wir eine halbe Stunde zu früh, aber im Bus waren schon fast alle Plätze wieder besetzt. So richtig winterhart waren wir wohl alle nicht. :)

Meine Eindrücke von diesem Tag? Unsere Mieter sind toll! Jeder einzelne, der mit auf dem Ausflug war, war sehr freundlich und ich glaube es hatten auch alle ihren Spaß. Entweder in einer der Gruppen oder auch zu zweit in einem Café. Wir haben viele nette Gespräche geführt und ich fand es ein bisschen schade als der Tag zu Ende war. Aber vielleicht bin ich ja mal wieder bei einer Mieterfahrt dabei und treffe den einen oder die andere mal wieder.

Monika Geier

Über Monika Geier

Ich arbeite jetzt schon 20 Jahre bei der NEULAND. Zeitgleich mit dem Ende meiner Auszubildung zur Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft wurde im Unternehmen der Bereich Marketing neu geschaffen. Seitdem bin ich in dieser Abteilung tätig. Zu Beginn war ich allein, mittlerweile ist die Abteilung ein bisschen gewachsen. In der langen Zeit habe ich Projekte aus so ziemlich jedem Themenfeld betreut. Das reicht von Veranstaltungen wie Messen und Mieterfesten über Printprodukte wie unser Kundenmagazin, Broschüren und Flyer bis hin zu Werbekampagnen, unserer Internetpräsenz und vielem mehr. Da es in der Natur des Bereichs liegt immer am Puls der Zeit zu agieren, haben sich meine Aufgabengebiete stetig verändert. Viele Dinge, wie z. B. eine Internetseite des Unternehmens, gab es zu Beginn noch gar nicht. Witzigerweise betreue ich zur Zeit schwerpunktmäßig unseren Internetauftritt, Social Media und diesen Blog.