NEULAND-Blog

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| 29.06.2015 | 12:08 Uhr

Lauf-Erlebnis im Hasselbachtal…

NEULAND Express

Heute bin ich mal wieder durchs Hasselbachtal gejoggt und habe einiges erlebt. Ich bin Stefan, Teilnehmer des Lauf-Projektes im zweiten Jahr und bei der Neuland Leiter des Instandhaltungsservice. Über das Lauf-Projekt findet ihr einen tollen Bericht im Magazinteil in unserem Geschäftsbericht, ich bin letztes Jahr den Halbmarathon gelaufen. Hier ein Link dazu: eBook_Geschäftsbericht2014.

Heute habe ich mich, wie fast jeden Sonntag, auf meine 16 km lange Trainingsstrecke ins Hasselbachtal aufgemacht. Auf den ersten zwei, drei Kilometern hatte ich einen riesigen Schweinehund vor mir, der mir fast unüberwindlich erschien, auch wie fast jeden Sonntag. Aber diesmal lief mir nach genau 2,83 km (hat mir meine neue Laufuhr angezeigt) die Steffi übern Weg. Sie war auch gerade gestartet und so liefen wir zusammen weiter.
Ist eigentlich nicht so mein Ding, laufen und reden, bringt meine Atmung durcheinander, aber wir hatten einiges zu erzählen. So haben wir uns verquatscht und ich hätte fast verpennt, mein Gel nach 8 km an der Käferquelle zu nehmen. Schnell eingenommen, etwas getrunken und weiter geht’s. Meine Uhr zeigt mir 6:24 min/km im Durchschnitt an. Nicht besonders schnell, aber auf Rekordkurs für meine Verhältnisse. Na, ja kein Wunder, wenn mich Steffi Rakete Geisler zieht.
Ein freundliches „Guten Morgen“ bekommen wir von einem Radler, der uns überholt. Nicht irgendein Radler, eine Wolfsburger Persönlichkeit, ein echter Visionär, der VW und damit auch Wolfsburg über viele Jahre geprägt hat und mittlerweile fast 90 Jahre alt ist, geht wie wir seinem sonntäglichen Sport nach. Ich bin immer noch auf Rekordkurs, als wir die nächste Quelle an den Hattorfer Teichen erreichen, wo sich unsere Wege wieder trennen. Steffi hat schon den Kaffeeduft gerochen, als wir nahe an ihrem zu Hause vorbeigelaufen sind. Deine Rekordzeit läufst du locker nach Hause denke ich mir, als es noch ca. 4 km sind und plötzlich mein Telefon klingelt. Das habe ich zur Sicherheit immer dabei, falls mal etwas passiert und ich Hilfe holen muss. Es ist Frauke und sie möchte wissen, wann sie ihren Sohn abholen soll, der hat bei uns geschlafen hat. Ich bin noch am quatschen, als vor mir ein Schlagbaum auftaucht, der noch nie auf meinem Weg war. Wird neu sein, denke ich mir und wundere mich, dass alles so zugewachsen ist auf meinem Weg. Hat ja viel geregnet denke ich, bis mir klar wird, dass ich mich schon wieder verquatscht habe und zu früh abgebogen bin. Zurück? Nein, dann lieber durchs Dickicht im Hattorfer Wald, eine kleine Gehpause tut mir gut und zurück auf dem richtigen Weg nehme ich wieder Fahrt auf. Meine Rekordzeit wird das heute nicht, aber so viel habe ich noch nicht an einem Laufsonntag erlebt.