NEULAND-Blog

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| 08.07.2015 | 13:22 Uhr

Der frühe Vogel fängt den Wurm…., echt?!

Stefanie Geisler

5 Uhr – gefühlte 300 Kilo wiegt der Schweinhund, der, als mein Wecker klingelt, mit voller Breitseite auf mir liegt. Die Laufsachen liegen direkt neben dem Bett und müssen nur noch angezogen werden. Nur noch… aber klar! Gestern Abend voll motiviert, traf ich die Entscheidung, die mir die sommerliche Hitze und ein straffes abendliches Programm abverlangt haben, morgens vor der Arbeit zu trainieren. Die Beine wollen aus dem Bett – theoretisch zumindest.

„Bleib bloß liegen, es ist gegen deine biologische Uhr, wenn du jetzt Sport treibst. Du hast zu wenig geschlafen, das wird sich negativ auf deinen Hautalterungsprozess auswirken“, bellt der Schweinehund. Mein Hund Buddy, der nicht vom Schwein sondern vom Labrador abstammt und eigentlich immer für Bewegung zu haben ist, schaut mich ziemlich ungläubig an, was denn jetzt der Quatsch soll – bevor er sich noch mal in seinem Korb umdreht…. „Frauchen, ich bleib noch liegen. Geh du mal laufen, wenn du meinst…“Buddy

Mein Entschluss steht und – eine Frau ein Wort – wird jetzt gelaufen!! Den Schweinehund habe ich im Schlafzimmer neben Mann und Hund zurückgelassen.

„Die feuchtkühle Sommerluft schmiegt sich um die Beine, die Vögel zwitschern ihre Lieder…“ So steht es zumindest unter „Tipps für den Morgenlauf“ auf einer meiner Lieblingslaufseiten www.achim-achilles.de Feuchtkühl stimmt, die Vögel zwitschern auch, aber sonst steigen noch keine Himmel hochjauchzenden Gefühle in mir auf, als ich lostrabe und auf dem ersten Kilometer, wenn ich ehrlich bin, noch drei Mal gegähnt habe.

Aber, von nix kommt nix, ohne Fleiß keinen Preis, der zweite Platz ist schon verloren…ich rede mir ein, dass das wirklich die richtige Entscheidung war, um die Uhrzeit für eine Stunde durch den Wald zu rennen.

Achim Achilles schreibt auch, dass ich es bei den Temperaturen und der frühen Trainingszeit ruhiger angehen lassen soll. Wisst ihr was? Es geht auch gar nicht anders!!! Selbst wenn ich wollte, ich kann gar nicht schneller als 6 Minuten auf den Kilometer laufen!!! Es geht einfach nicht, meine Beine kleben irgendwie am Boden. Das ist bestimmt der Schweinehund, der im meinem Bett liegt (nicht mein Mann!!!) und („möge die Macht mit ihm sein“) telepathische Kräfte entwickelt, die mich schlicht und einfach nicht von der Stelle kommen lassen.

Nach ner halben Stunde wird s besser. Vielleicht, weil mir grad noch so ein Irrer zwischen Hasselbachtal und Barnstorf entgegen gelaufen kam. Das spornt an :-)  Vielleicht aber auch, weil ich irgendwie immer das Gefühl habe, dass es nach dem Bergfest schneller geht. Die Leitung zum Schweinehund habe ich wieder gekappt und tatsächlich schüttet mein Körper jetzt ziemlich viele Glückshormone aus.

Als ich nach einer Stunde wieder zu Hause bin und zwar keinen Wurm gefangen, aber zumindest ein paar Schnecken am Wegesrand überholt habe, bin ich vor allem eins: mächtig STOLZ!!

Jetzt geht`s noch mal raus, Gassi. Buddy hat ausgeschlafen…

Stefanie Geisler

Über Stefanie Geisler

Unternehmenskommunikation und Marketing so heißt das Team, welches ich seit 2013 leiten darf. „Darf“ ist definitiv der richtige Ausdruck, denn das ist eine richtig spannende Angelegenheit. Wir sind fünf Damen, die sich um alle öffentlichkeitswirksamen und werblichen Belange der NEULAND sowie um die interne Kommunikation kümmern. Das sind zum Beispiel die Pressearbeit, Veranstaltungen für unsere Mieter, unser Kundenmagazin weltraum, die Redaktion der Online-Medien, Werbekampagnen, die kommunikative Begleitung unserer Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen, Kundenbefragungen, et ce¬te¬ra pp... In meiner Freizeit laufe ich gerne und bin dem Yoga relativ hoffnungslos verfallen. Daneben verbringe ich gerne und viel Zeit mit meinem Hund Buddy und meinem Pferd Suse.