NEULAND-Blog

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| 12.11.2015 | 12:06 Uhr

In zwei Stunden einmal um die Welt!

Mieterfahrt

Als Praktikantin hatte ich, Laureen Görlitz, das Vergnügen an der letzten Mieterfahrt teilzunehmen. Der Tag startete früh, sehr früh. Um 07:15 begann die Reise nach Bremerhaven. Wissend, dass wir relativ spät zurückkommen würden, freute ich mich also schon auf die dreistündige Schlafpause im Bus. Doch zu früh gefreut! Ich saß direkt hinter dem Busfahrer – bester Platz, dachte ich. Allerdings somit auch bester Gesprächspartner für den Busfahrer. Und der war scheinbar putzmunter. Er leitete die Reise mit einem kleinen Vortrag über „seinen“ Reisebus, der Marke Mercedes Benz, ein. Begeistert erklärte er jedes kleinste Detail. Ich saß also in keinem einfachen Reisebus – nein, in einem hochmodernen, vollautomatischen Reisemobil! Zu dem netten Geplauder kamen nach und nach von hinten schnarchende Geräusche dazu (die haben’s gut) und aus dem Radio tönte feinste Schlagermusik. Gewöhnungsbedürftig. Ich war also gespannt wie sich der Tag entwickeln würde.

Nach einer Toilettenpause, einem heißen Kaffee und weiteren Wolfgang Petry Songs kamen wir dann endlich in Bremerhaven an. Der Plan: eine 80-minütige Hafenrundfahrt, um das Hafenleben mit seinen riesigen Kühlhäusern und Docks zu erkunden. Klang doch super. Als dann alle Mieter sicher im Boot verstaut waren und der Kapitän ablegte, war es dann auch schon wieder vorbei. Es war sehr nebelig und uns war klar, dass wir wenig bis gar nichts sehen werden. Aber leider sah der Kapitän das Gleiche wie wir – nämlich auch nichts. So wurde kurzer Hand beschlossen, dass die Hafenrundfahrt besser abgebrochen wird. Sicherheit geht vor! Da waren wir alle einer Meinung. So erkundeten wir den Hafen zwar ohne Boot, aber dafür auf eigene Faust. Einige nutzten die Zeit für Fischeinkäufe, andere zum Kaffeetrinken. Die Stunde verging wie im Flug. Schon saßen wir, zwar mit weniger Geld dafür aber mit leckerem Fisch, wieder im Reisebus.

Auf das anschließende Mittagessen im Restaurant „Seute Deern“, freuten wir uns schon sehr. Vorab suchten wir uns im Bus ein Gericht aus. Nach dem sich einige noch mal umentschieden – die Wahl war schwer, denn alles hörte sich lecker an – waren dann alle sehr zufrieden mit ihrem Essen. Ich saß mit einer lustigen Runde zusammen. Einige erzählten aus ihrem Leben und von den Dingen, die sie als Mieter der Neuland erlebten. Mein Essen war zwar schon kalt, nachdem ich so viel quatschte, aber auch mir hat es geschmeckt.

So verließen wir, satt und zufrieden, das Boots-Restaurant und machten uns gemeinsam auf den Weg ins Klimahaus. Nach ca. 10 Gehminuten trafen wir dort ein. Wir wurden in mehrere Gruppen eingeteilt und erkundeten so die Wissens-und Erlebniswelt. Innerhalb von zwei Stunden besuchten wir, immer dem 8. Längengrad nach, die verschiedensten Länder und Klimazonen. Von der Schweiz, über Kamerun und Samoa bis nach Alaska. Von feuchtwarm bis eiskalt. Nun war ich sogar auch mal in der Südsee! Wo man in der Antarktis zähneklappernd doch eher im Schnelldurchlauf durchgehastet ist, hätte man in der Südsee wesentlich länger verweilen können. Na ja, vielleicht klappt es in der Zukunft mal mit einem „echten“ Besuch. Auf jeden Fall alles spannende und lehrreiche Stationen. Und wenn ich erzähle, dass ich innerhalb von zwei Stunden einmal um die Welt gereist bin und dann auch noch Zeit hatte für eine Kaffeepause, wird mir das wahrscheinlich niemand glauben.

Als dann die Führung vorbei war, stiegen wir alle wieder in das Superreisemobil, um nach Hause zufahren. Und wieder… ein putzmunterer Busfahrer, schnarchende Geräusche und Schlagermusik!

Ein sehr erlebnisreicher, spannender, aber auch witziger Tag – mir hat es gut gefallen!