NEULAND-Blog

Hallo! Schön, dass wir unsere Leser an dieser Stelle begrüßen dürfen. Hier finden sich aktuelle Infos aus unserem Unternehmen sowie Interessantes und Wissenswertes rund um die Themen „Leben in Wolfsburg“ und „Wohnen bei der NEULAND“. Jede/-r Interessierte ist herzlich eingeladen, unsere Blog-Beiträge zu lesen, zu kommentieren und mit uns zu diskutieren – wir freuen uns auf konstruktive Kritik sowie verschiedenste Sichtweisen und Meinungen!

| 16.11.2015 | 17:25 Uhr

Allgemein, Sonstiges : Ja, ist denn heut` schon Weihnachten?

Stefanie Geisler

Ich freue mich sehr sehr sehr auf die Advents- und Weihnachtszeit! Ich freue mich auf den Kerzenlichterglanz, der sich in den roten Glaskugeln meines Adventsgestecks spiegelt – irgendwie ist so eine weihnachtlich geschmückte Wohnung doch noch ein bisschen gemütlicher als sonst… Ich freue mich auf den Geschmack von leckeren Zimtsternen, die ihren wohligen Geruch in meiner Wohnung verbreiten. Und ganz wichtig: ich freue mich auf den ersten Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt! Jamjam :-)

Jetzt aber mal zu einem wirklich ernsten Thema, das mit all dieser Vorfreude zusammenhängt: Die Diskussion kommt ja immer wieder in der Voradventszeit auf. Aber muss ich denn wirklich damit rechnen, dass ich in der ersten Novemberhälfte mit Weihnachtsliedern, Adventskranz, Spekulatius beglückt werde, wenn ich ein Restaurant betrete? Okay, zugegeben, das Gebäck hat mir dann doch schon geschmeckt. Aber insgesamt war ich ziemlich überfordert, wenn ich ehrlich bin. Bei 18 Grad Außentemperatur „Schnellflöckchen, Weißröckchen“, das strapaziert mein humortaugliches Gemüt ein klein wenig und nimmt mir auch ein kleines bisschen die Vorfreude auf die schöne und Gott sei Dank ja auch recht kurze Zeit im Jahr, die ich dann gerne in vollen Zügen genieße.

Da ich aber zu den Menschen gehöre, die versuchen, allem etwas Positives abzugewinnen, hole auch ich das Beste aus dieser Situation heraus: Ich hab mich frühzeitig mit Weihnachten beschäftigt und rechtzeitig damit angefangen, Weihnachtsgeschenke zu besorgen!

 


| 12.11.2015 | 12:06 Uhr

Mieterfahrten : In zwei Stunden einmal um die Welt!

Mieterfahrt

Als Praktikantin hatte ich, Laureen Görlitz, das Vergnügen an der letzten Mieterfahrt teilzunehmen. Der Tag startete früh, sehr früh. Um 07:15 begann die Reise nach Bremerhaven. Wissend, dass wir relativ spät zurückkommen würden, freute ich mich also schon auf die dreistündige Schlafpause im Bus. Doch zu früh gefreut! Ich saß direkt hinter dem Busfahrer – bester Platz, dachte ich. Allerdings somit auch bester Gesprächspartner für den Busfahrer. Und der war scheinbar putzmunter. Er leitete die Reise mit einem kleinen Vortrag über „seinen“ Reisebus, der Marke Mercedes Benz, ein. Begeistert erklärte er jedes kleinste Detail. Ich saß also in keinem einfachen Reisebus – nein, in einem hochmodernen, vollautomatischen Reisemobil! Zu dem netten Geplauder kamen nach und nach von hinten schnarchende Geräusche dazu (die haben’s gut) und aus dem Radio tönte feinste Schlagermusik. Gewöhnungsbedürftig. Ich war also gespannt wie sich der Tag entwickeln würde.

Nach einer Toilettenpause, einem heißen Kaffee und weiteren Wolfgang Petry Songs kamen wir dann endlich in Bremerhaven an. Der Plan: eine 80-minütige Hafenrundfahrt, um das Hafenleben mit seinen riesigen Kühlhäusern und Docks zu erkunden. Klang doch super. Als dann alle Mieter sicher im Boot verstaut waren und der Kapitän ablegte, war es dann auch schon wieder vorbei. Es war sehr nebelig und uns war klar, dass wir wenig bis gar nichts sehen werden. Aber leider sah der Kapitän das Gleiche wie wir – nämlich auch nichts. So wurde kurzer Hand beschlossen, dass die Hafenrundfahrt besser abgebrochen wird. Sicherheit geht vor! Da waren wir alle einer Meinung. So erkundeten wir den Hafen zwar ohne Boot, aber dafür auf eigene Faust. Einige nutzten die Zeit für Fischeinkäufe, andere zum Kaffeetrinken. Die Stunde verging wie im Flug. Schon saßen wir, zwar mit weniger Geld dafür aber mit leckerem Fisch, wieder im Reisebus.

Auf das anschließende Mittagessen im Restaurant „Seute Deern“, freuten wir uns schon sehr. Vorab suchten wir uns im Bus ein Gericht aus. Nach dem sich einige noch mal umentschieden – die Wahl war schwer, denn alles hörte sich lecker an – waren dann alle sehr zufrieden mit ihrem Essen. Ich saß mit einer lustigen Runde zusammen. Einige erzählten aus ihrem Leben und von den Dingen, die sie als Mieter der Neuland erlebten. Mein Essen war zwar schon kalt, nachdem ich so viel quatschte, aber auch mir hat es geschmeckt.

So verließen wir, satt und zufrieden, das Boots-Restaurant und machten uns gemeinsam auf den Weg ins Klimahaus. Nach ca. 10 Gehminuten trafen wir dort ein. Wir wurden in mehrere Gruppen eingeteilt und erkundeten so die Wissens-und Erlebniswelt. Innerhalb von zwei Stunden besuchten wir, immer dem 8. Längengrad nach, die verschiedensten Länder und Klimazonen. Von der Schweiz, über Kamerun und Samoa bis nach Alaska. Von feuchtwarm bis eiskalt. Nun war ich sogar auch mal in der Südsee! Wo man in der Antarktis zähneklappernd doch eher im Schnelldurchlauf durchgehastet ist, hätte man in der Südsee wesentlich länger verweilen können. Na ja, vielleicht klappt es in der Zukunft mal mit einem „echten“ Besuch. Auf jeden Fall alles spannende und lehrreiche Stationen. Und wenn ich erzähle, dass ich innerhalb von zwei Stunden einmal um die Welt gereist bin und dann auch noch Zeit hatte für eine Kaffeepause, wird mir das wahrscheinlich niemand glauben.

Als dann die Führung vorbei war, stiegen wir alle wieder in das Superreisemobil, um nach Hause zufahren. Und wieder… ein putzmunterer Busfahrer, schnarchende Geräusche und Schlagermusik!

Ein sehr erlebnisreicher, spannender, aber auch witziger Tag – mir hat es gut gefallen!


| 22.09.2015 | 10:20 Uhr

Azubis : Brücken bauen

Azubis

Auch in diesem Jahr haben wir wieder „Brücken gebaut“.
Nachdem wir letztes Jahr im Frauenhaus tätig geworden sind, engagierten wir Auszubildenden aus dem kaufmännischen und gewerblichen Bereich uns in diesem Jahr für das Hospiz in Wolfsburg.
Hierfür wurde vorab überlegt, welche Arbeiten für diesen Tag sinnvoll wären, um die soziale Einrichtung zu unterstützen und den Gästen des Hauses die Endphase ihres Lebens zu verschönern.
Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt. Es gab die Gruppe „Risse“, welche einen großen Riss und einen Haarriss im Flur beseitigte. Die Gruppe „Schleifen“ beschäftigte sich mit der Aufbereitung einer älteren Holztreppe im Flur des Hauses, welche sich über drei Etagen erstreckte. Die letzte Gruppe „Kochen“ sorgte für ein leckeres Mittagessen für ein paar Mitarbeiter des Hospizes und für uns Auszubildende. Es gab Salat, Nudeln mit Tomatensoße und zum Nachtisch verschiedene Pudding- bzw. Quarksorten. Der Tag begann jedoch erst einmal mit einer kurzen Vorstellungsrunde und wir erzählten einer Mitarbeiterin, aus welchen Bereichen wir Auszubildenden kommen, denn unter uns waren Auszubildende zum Gärtner, Anlagenmechaniker, Maler/Lackierer, Tischler, Elektriker und Immobilienkaufleute.
Auch eine ehrenamtliche Mitarbeiterin war an diesem Tag vor Ort, um uns bei den Arbeiten zu helfen.
Wir wurden sehr freundlich empfangen und erfuhren zudem noch einiges über die Arbeit mit den Gästen im Hospiz. Die Bewohner des Hauses heißen nämlich Gäste und nicht Patienten. Der Grund dafür ist, die leider kurze Dauer des Aufenthaltes der schwer kranken Menschen, die im Durchschnitt nur 20 Tage dort leben. Durch einen Rundgang am Nachmittag stellten wir aber fest, dass die Atmosphäre nicht, wie gedacht, bedrückend, sondern sehr warm und herzlich war. Denn das Hospiz engagiert sich sehr für die Gäste und Familien. Es gibt unter anderem einen Wintergarten, einen Raum der Stille und eine Trostinsel im Hause. Außerdem gibt es jährlich ein Trauercafé und eine Baumpflanzaktion für die Familien. Zudem wird versucht, jeden Wunsch der Gäste zu erfüllen und uns wurde deutlich gemacht, dass diese nichts mehr tun müssen, was sie nicht möchten. Auch außerhalb des Haues werden schwer kranke Menschen durch die Mitarbeiter des Hospizes betreut und unterstützt.
Durch Spenden und Unterstützung wird es möglich gemacht, jeden Bereich des Hospizes schön zu gestalten.
Insgesamt hat uns der Tag sehr gut gefallen und wir konnten wieder einiges für uns selbst mitnehmen sowie Erfahrungen sammeln. Außerdem war es für uns mal wieder sehr schön, auch mit den anderen Auszubildenden, mit denen wir sonst nicht alltäglich gemeinsam arbeiten, zusammen zu kommen.
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| 14.09.2015 | 11:25 Uhr

Das Lauf-Projekt : Ein sehr entspannter Tag

NEULAND Express

Der Marathon liegt nun hinter mir – und ich bin um einige Erfahrungen reicher geworden. Nachdem ich im letzten Jahr den Zieleinlauf zwar erschöpft aber glücklich passieren konnte, nahm ich mir für dieses Jahr vor, es etwas ruhiger angehen zu lassen.

So nahm ich mir an den Getränkestationen ausreichend Zeit, um in Ruhe zu trinken. Ja, ich bin sogar stehen geblieben. Aus meiner Sicht war ich dieses Jahr gefühlt langsamer als beim letzten Mal. Und – mein Gefühl sollte mich nicht täuschen. Ich war dieses Mal zwei Sekunden langsamer, dafür aber in der Gesamtwertung ganze drei Plätze besser?!

Kreidebleich kam ich nun ins Ziel und wurde sofort von ein paar Mädels angesprochen, ob es mir gut ginge. Sie empfahlen mir, mich ins Notarztzelt zu begeben. Dort angekommen, bekam ich sofort zwei Infusionen verpasst. Der Blutdruck war der Situation entsprechend, also kein Grund zur Sorge. Ich sagte zu einem Sanitäter: „Ich habe da mal eine Frage: Ich habe morgen sowieso schon eine Massage – sollte ich mir heute auch schon eine geben lassen?“ Daraufhin meinte dieser nur: „Also ich sage mal so: Wenn das das Einzige ist, worüber Sie sich jetzt Gedanken machen, dann ist heute ein sehr entspannter Tag… :-)


| 10.09.2015 | 12:02 Uhr

Das Lauf-Projekt : Endspurt und Muffensausen..

Stefanie Geisler

So Leute, ein gutes halbes Jahr intensives Training liegt hinter mir und meinen Mitstreitern vom NEULAND Express. Jetzt ist es endlich soweit – am Sonntag ist unser großer Tag und 20 NEULÄNDER gehen beim Wolfsburg Marathon auf unterschiedlichen Strecken an den Start. Ich freu mich wirklich so wahnsinnig auf den Lauf – meinen ersten Halbmarathon!! Aber wenn ich ehrlich bin, hab ich auch schon ein wenig die Hosen voll. Teile ich mir die Zeit richtig ein (ich sag jetzt einfach mal nicht, welche Zeit ich mir vorgenommen habe..ihr versteht schon :-)), hält meine Muskulatur durch….??? Ich bin richtig richtig aufgeregt.

Klar, ich bin gut ganz vorbereitet, dank Claudi und Simone – den allerbesten Trainerinnen! – trotzdem hab ich ziemlich Muffe. Aber ich mir sagen lassen „das muss so sein!“ – Aufregung gehört dazu, ein etwas höherer Adrenalinspiegel sorgt außerdem dafür, dass man (noch) schneller läuft. Noch schneller? Ich halt`s nicht aus…

Also, ich freu mich jedenfalls total auf Sonntag – Teilnehmerrekord beim Wolfsburg Marathon, spitze! Ich freue mich auch auf euch – all die Leute, die zum Anfeuern an der Strecke stehen und gemeinsam mit mir schwitzen und mitfiebern!! Danke dafür!!

Bis Sonntag, Eure Steffi


| 26.08.2015 | 09:22 Uhr

Das Lauf-Projekt : Urlaub? Nicht mit uns!

NEULAND Express

Der Marathon steht unmittelbar bevor – und der Werksurlaub ist auch schon vorbei. Aber der Neuland-Express lief weiter. Nur die Harten kommen in den Garten. Und so fanden sich die Hartgesottenen unter uns auch während der allseits beliebten Urlaubszeit zum gemeinsamen Joggen im Hasselbachtal ein. Standardtag, Standardzeit.

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So gehen wir also am 13. September wieder an den Start und hoffen auf gute Ergebnisse. Jeder hat sich sein persönliches Ziel gesteckt – ob eine gute Laufzeit, den Zieleinlauf oder die Teilnahme an sich – jeder hat sein ganz persönliches Bestreben. Wir sehen also – mit Motivation und richtigem Ehrgeiz geht es auch ohne Trainerinnen :-)

Wir sehen uns am 13. September, Euer Daniel!


| 18.08.2015 | 14:44 Uhr

Mieterfahrten : Warum in die Ferne schweifen… spannende Mieterfahrt nach Steinhude!

Katrin Böttcher

Diesmal ging unsere Fahrt ans Steinhuder Meer. Die Strecke nach Steinhude ist relativ kurz und trotzdem nimmt man sich leider nie die Zeit dort hinzufahren. Ein Fehler, wie sich herausstellte.

Wir sind bei unserer Ankunft in Steinhude direkt auf ein Schiff gegangen und haben eine Rundfahrt auf dem Steinhuder Meer gemacht. Trotz unbeständigem Wetter und leichtem Wellengang war die Fahrt sehr angenehm. Man konnte sehr nette Gespräche führen und sich die Gegend anschauen.

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Auch über die Entstehung des Steinhuder Meers und der Insel und über den Namen Steinhuder Meer haben wir einiges erfahren. Warum ist es ein Meer und kein See zum Beispiel? Sehr interessant. Es lohnt sich. Das Essen im Restaurant “Strandterrassen” war gut und das Ambiente sehr schön. Wir konnten den Ausblick auf das Steinhuder Meer genießen.

Steinhude

Die freie Zeit in Steinhude hat jeder für sich gestaltet und genossen. Danach ging es weiter zur Obstplantage Rieke-Wassermann. Die Fahrt mit dem rasenden Blaubeer-Express Elke (25 km/h schnell J) war ein Erlebnis, zumal man bei Steigungen nebenher laufen konnte. Eigentlich fehlte nur noch das Schnaufen, grins. Sie fuhr uns durch die Plantage, bei der wir dann auch aussteigen und selbst Heidelbeeren pflücken durften. Das war ein Spaß für Groß und Klein. Der Kaffee und Kuchen war klasse und die anschließende Verkostung von Heidelbeersekt und Heidelbeersaft auch. Insgesamt wieder ein sehr gelungener Ausflug, an dem alle Beteiligten schöne Erinnerungen mitnehmen.

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| 10.08.2015 | 10:21 Uhr

Azubis : Azubi-Bericht 2015: Das Abenteuer beginnt

Azubis

Von kleinen Mäusen auf großen Reisen

Fast jeder kennt die Frage der Fragen, die einem jeden von seinen Eltern gestellt wird:

„Na Mäuschen, weißt du denn schon, was du später werden willst?“
Mäuschen schüttelt den Kopf.
„Ich habe ja noch eine ganze Weile, um darüber nachzudenken.“

Die Zeit vergeht, das Mäuschen wächst und der Schulabschluss rückt immer näher. Aber was passiert danach? Was für einen Beruf sollte man lernen? Arbeit im Freien? Arbeit am Computer? Intensiver Kundenkontakt? Oder gibt es einen Beruf, um alles zu kombinieren?

„Mäuschen“ recherchiert, beginnt, Bewerbungen zu schreiben und schickt sie ab. Die Präsenz im Bewerbungsgespräch, aber auch das Beschnuppern im Kurzpraktikum, zeigen Wunder.

„Glückwunsch Maus, du hast es gemeistert.“
Jetzt fängt der Ernst des Lebens an, der erste Tag als Azubi…

Unmengen von Fragen schwirren einem im Kopf herum:

  • Wer sind die Anderen?
  • Was werden wir machen?
  • Was werden DIE mit uns machen?
  • Was werden sie über mich denken?
  • Was soll ich bloß anziehen? (Die Frage haben wir uns alle gestellt)

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Doch die ganze Nervosität löste sich schnell in Luft auf. Auch Azubis aus dem 2. und 3. Lehrjahr nahmen an den Einführungstagen teil und lockerten schnell und mit einem gewissen Sinn für Humor die Stimmung unter den Neuzugängen auf.

Nicht zu vergessen: Unsere charmanten Ausbildungsbeauftragten und der Geschäftsführer Herr Brand, die durch gezieltes Fachwissen dazu beisteuern konnten, unseren Horizont in Sachen „Neuland“ zu erweitern. Dafür schon mal ein dickes DANKE!!!

Dann hieß es „Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten!!!“ – Zumindest dachten wir das.

Doch schnell erkannten die Mäuse, dass es erst einmal hieß: Vorstellen!!! Und so machten wir uns auf den Weg in die Tiefen der Neuland, zu jedem, dem man vorgestellt werden konnte.

neue Azubis 2015

Dann ging es nun aber wirklich los und wir wurden durch unsere Paten aus dem 2. und 3. Lehrjahr in die verschiedenen Abteilungen überführt. Die ersten Haltestellen sind: IT-Bereich, Kundendienst und Post/Archiv.

Last but not least: Die Schule, welche am 31.08. für uns in Bochum in Blockeinheiten startet.

Wir freuen uns auf die nächsten Jahre in der Neuland und eine hoffentlich erfolgreiche Ausbildung.

 

 


| 13.07.2015 | 09:30 Uhr

Das Lauf-Projekt : Die Jogger und die Hunde

NEULAND Express

Als Läufer begegne ich regelmäßig Gassigängern mit ihren Hunden. Ich habe keinen Hund, aber ich bin ganz bestimmt auch kein Hundehasser. Ich glaub auch, dass die Hundehalter oft zu Unrecht schlecht gemacht werden. Bei meinem heutigen Lauf bin ich acht Hunden begegnet, davon waren immerhin sieben angeleint. Und vor dem achten musste wirklich Niemand Angst haben. Wenn ich mich doch mal an einem nicht angeleinten Hund nicht vorbeitraue, dann hat bei mir bisher noch jeder Hundebesitzer auf einen kurzen Zuruf reagiert und seinen Hund angeleint.

Aber eines fällt mir immer häufiger auf, wenn ich an Hunden vorbeilaufe. Auf gleicher Höhe bleibt Frauchen oder Herrchen stehen, der Hund macht Platz und bekommt ein Leckerli. Ich vermute mal dafür, dass er dem Läufer nicht hinterhergehetzt ist. Da wird doch der Läufer als Erziehungsobjekt für die Hundeerziehung benutzt. Dafür müsste doch eigentlich nicht der Hund, sondern der Läufer ein Leckerli bekommen. Hier läuft doch etwas falsch denke ich mir. Na ja, nicht so schlimm, bei mir läuft‘s…

Euer Stefan.


| 08.07.2015 | 13:22 Uhr

Das Lauf-Projekt : Der frühe Vogel fängt den Wurm…., echt?!

Stefanie Geisler

5 Uhr – gefühlte 300 Kilo wiegt der Schweinhund, der, als mein Wecker klingelt, mit voller Breitseite auf mir liegt. Die Laufsachen liegen direkt neben dem Bett und müssen nur noch angezogen werden. Nur noch… aber klar! Gestern Abend voll motiviert, traf ich die Entscheidung, die mir die sommerliche Hitze und ein straffes abendliches Programm abverlangt haben, morgens vor der Arbeit zu trainieren. Die Beine wollen aus dem Bett – theoretisch zumindest.

„Bleib bloß liegen, es ist gegen deine biologische Uhr, wenn du jetzt Sport treibst. Du hast zu wenig geschlafen, das wird sich negativ auf deinen Hautalterungsprozess auswirken“, bellt der Schweinehund. Mein Hund Buddy, der nicht vom Schwein sondern vom Labrador abstammt und eigentlich immer für Bewegung zu haben ist, schaut mich ziemlich ungläubig an, was denn jetzt der Quatsch soll – bevor er sich noch mal in seinem Korb umdreht…. „Frauchen, ich bleib noch liegen. Geh du mal laufen, wenn du meinst…“Buddy

Mein Entschluss steht und – eine Frau ein Wort – wird jetzt gelaufen!! Den Schweinehund habe ich im Schlafzimmer neben Mann und Hund zurückgelassen.

„Die feuchtkühle Sommerluft schmiegt sich um die Beine, die Vögel zwitschern ihre Lieder…“ So steht es zumindest unter „Tipps für den Morgenlauf“ auf einer meiner Lieblingslaufseiten www.achim-achilles.de Feuchtkühl stimmt, die Vögel zwitschern auch, aber sonst steigen noch keine Himmel hochjauchzenden Gefühle in mir auf, als ich lostrabe und auf dem ersten Kilometer, wenn ich ehrlich bin, noch drei Mal gegähnt habe.

Aber, von nix kommt nix, ohne Fleiß keinen Preis, der zweite Platz ist schon verloren…ich rede mir ein, dass das wirklich die richtige Entscheidung war, um die Uhrzeit für eine Stunde durch den Wald zu rennen.

Achim Achilles schreibt auch, dass ich es bei den Temperaturen und der frühen Trainingszeit ruhiger angehen lassen soll. Wisst ihr was? Es geht auch gar nicht anders!!! Selbst wenn ich wollte, ich kann gar nicht schneller als 6 Minuten auf den Kilometer laufen!!! Es geht einfach nicht, meine Beine kleben irgendwie am Boden. Das ist bestimmt der Schweinehund, der im meinem Bett liegt (nicht mein Mann!!!) und („möge die Macht mit ihm sein“) telepathische Kräfte entwickelt, die mich schlicht und einfach nicht von der Stelle kommen lassen.

Nach ner halben Stunde wird s besser. Vielleicht, weil mir grad noch so ein Irrer zwischen Hasselbachtal und Barnstorf entgegen gelaufen kam. Das spornt an :-)  Vielleicht aber auch, weil ich irgendwie immer das Gefühl habe, dass es nach dem Bergfest schneller geht. Die Leitung zum Schweinehund habe ich wieder gekappt und tatsächlich schüttet mein Körper jetzt ziemlich viele Glückshormone aus.

Als ich nach einer Stunde wieder zu Hause bin und zwar keinen Wurm gefangen, aber zumindest ein paar Schnecken am Wegesrand überholt habe, bin ich vor allem eins: mächtig STOLZ!!

Jetzt geht`s noch mal raus, Gassi. Buddy hat ausgeschlafen…