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Zweifach ausgezeichnet

 

Die „Neue Burg“ ist ausgezeichnet! Und das gleich zweifach. Das Sozialministerium verlieh der umfassend modernisierten Wohnanlage das Niedersächsische  Qualitätssiegel für sicheres Wohnen. Zertifiziert wurde die ehemalige Hochhaussiedlung zudem mit dem Gütesiegel der Deutschen Energie-Agentur (dena) – für eine hervorragende Energiebilanz.   

„Zertifikate werden auch im Wohnbereich künftig eine größere Rolle spielen. Menschen suchen eine verlässliche Orientierungshilfe“, so Niedersachsens Sozial- und Bauministerin Aygül Özkan. Deshalb entwickelte die Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen nun das neue Qualitätssiegel. Es zeichnet Wohnobjekte aus, die eine hohe Lebensqualität aufweisen und aktiv an einem sozialen Umfeld arbeiten. Neben den objektiven Sicherheitsvorkehrungen werden dabei auch Aspekte berücksichtigt, die die gefühlte Sicherheitslage betreffen: zum Beispiel die Förderung funktionierender Nachbarschaften und soziale Betreuung. „Der Service ging zu 80 Prozent in die Bewertung mit ein. Mit dem Hausmeister vor Ort, Konfliktschlichtung, Mediation,  dem Partnerbesuchsdienst oder dem Nachbarschaftshaus mit Jugendtreff hat die NEULAND in dieser Hinsicht viel zu bieten. Wir sehen es als normal an, aber es ist längst nicht Standard“, so NEULAND-Architektin Irina Kierst. Gewürdigt wurden zudem besondere Angebote wie die Demenz-WG, das erste gemeinschaftliche Wohnprojekt „Wohnsinn“ sowie der Pflegedienst vor Ort. So wurde der ‚Neuen Burg‘ als einem von nur fünf Projekten im Land das Qualitätssiegel mit Auszeichnung verliehen – die höchste von drei Qualitätsstufen. 12 Bewerbungen wurden eingereicht.

Vorbildlich, das zeigt das dena-Gütesiegel, ist auch die Energieeffizienz in der „Neuen Burg“. Die nun viergeschossigen Bauten verbrauchen nach der energetischen Sanierung nur den zulässigen Energiebedarf für Neubauten (KfW-Effizienzhaus 100). Die Penthäuser entsprechen sogar dem Standard des KfW-Effizienzhauses 85.  

„Zeitgemäße Architektur, zielgruppenorientierte Bauweise, Sicherheitsaspekte, Energieeffizienz – dass wir es geschafft haben, all diese Anforderungen zu erfüllen, macht die „Neue Burg“ aus“, so Uwe Gabriel, Teamleiter für Bauen im Bestand und Neubau bei der NEULAND. „Deshalb mussten wir auch so weit in die Substanz eingreifen. Alles ist neu, außer den Fundamenten, dem Mauerwerk, den Decken und den Treppenhäusern.“