04.12.2014

Außenwände schwebten ein

Suhlgartenkarree: schneller Baufortschritt durch Vorfertigung

Spannender Baufortschritt im Suhlgartenkarree. Mitte September schwebten am Haken eines 60-Tonnen-Krans zehn Meter lange Bauteile ein: Teile einer Außenwand aus Holz, komplett fertig samt Fensteröffnungen.

Nachbarn und Journalisten erlebten mit, wie schnell die beiden neuen, hocheffizienten Mehrfamilienhäuser in der Innenstadt wachsen. Die Holzelemente landeten auf frisch geschaufeltem Zement. Dann wurden sie durch Betondecken sowie einen massiven Treppenhauskern ergänzt.

Umweltfreundlich, präzise in der Verarbeitung, schnell im Aufbau: Diese Vorteile bietet die erstmals von der NEULAND genutzte Hybrid-Bauweise. „Durch die Vorfertigung der Holzelemente verkürzt sich die Bauzeit deutlich. Wir arbeiten mit weniger Lärm und größerer Geschwindigkeit als bei einem reinen Massivbau“, erläutert Jörg Dahmer, Bereichsleiter des Technischen Managements. 110 m3 Fichtenholz werden insgesamt verbaut. „Holz ist als nachwachsender Rohstoff ökologisch besonders wertvoll. Zudem bietet der Baustoff eine hervorragende Wärmedämmung und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Das Holz wird im Jahr rund 38 Tonnen CO2 binden“, berichtet Projektleiterin Claudia Drevenstedt. Im Oktober – kurz nach dem Richtfest – startete bereits der Innenausbau. Mitte 2015 werden die insgesamt 14 neuen 3- und 4-Zimmer-Wohnungen (80 bis 152 m2 groß) schon bezugsfertig sein.