03.02.2016

Entwicklung des Quartiers rund um die Dessauer Straße

Über die künftige Neu- beziehungsweise Weiterentwicklung rund um das Einkaufszentrum Westhagen berichtete heute NEULAND-Geschäftsführer Hans-Dieter Brand im Ortsrat Westhagen. Die NEULAND hatte vor einem halben Jahr unter anderen Immobilien in der Halleschen und der Dessauer Straße von der Berlinovo Immobiliengesellschaft erworben. Geplant ist, gemeinsam mit Stadt Wolfsburg, Politik und Anwohnern ein städtebauliches Zukunftskonzept für diesen
Standort zu erarbeiten.

Als Ende 2014 der Beschluss über den Ankauf gefasst wurde, stand bereits fest, dass eine ganzheitliche rund dreijährige Analyse- und Planungsphase notwendig sein würde, um das gesamte Quartier nachhaltig und strategisch sinnvoll weiterzuentwickeln. Seit Übernahme der Immobilien beschäftigt sich die NEULAND gemeinschaftlich mit der Stadt Wolfsburg im Rahmen der Fortführung des Projektes Soziale Stadt mit den Möglichkeiten der künftigen Gestaltung.

„Uns ist klar, die Erwartungshaltung bei Anwohnern und Ortspolitik ist groß. Der Bereich ist das Herzstück Westhagens, hat enormes Entwicklungspotential und ist für den gesamten Stadtteil eine große Zukunftschance. Die Entwicklung des Quartiers ist eine große Herausforderung und muss von allen beteiligten Akteuren umsichtig und vor allem zukunftsorientiert durchdacht werden“, so Hans-Dieter Brand.

Geplant ist, einen Architektenwettbewerb für ein noch zu konkretisierendes Einzugsgebiet durchzuführen. Die Stadtverwaltung wird diesen Wettbewerb federführend in Kooperation mit der NEULAND realisieren. „Wir rechnen aktuell damit, ab 2019 mit der Umgestaltung des Quartiers und damit auch mit dem Bau von neuen Wohnungen beginnen zu können. Die Planungsphase ist komplex, aber für den Stadtteil von so großer Bedeutung, dass der Prozess seine Zeit braucht“, so
Brand.

Fest steht allerdings schon jetzt, dass die seit langem leerstehenden und nicht sanierungsfähigen Wohngebäude 22 bis 34 schneller zurückgebaut werden sollen. Aktuell konkretisiert die NEULAND die Pläne für diese Maßnahme. Ein genauer Zeitpunkt kann allerdings noch nicht genannt werden. Aufgrund des gesamtstädtischen Immobilienmangels sollen die vermieteten Gebäude 14 bis 20
(rund 70 Wohnungen) sowie die Flächen des Einkaufszentrums zunächst bis auf weiteres erhalten bleiben.