27.08.2012

Wasseruntersuchung

Am 1. November trat die neue Trinkwasserverordnung in Kraft. Warmwasserbereiter ab der Größe von 400 Litern müssen nun jährlich auf gesundheitsschädliche Legionellen untersucht werden. Im Bestand der NEULAND betrifft dies insgesamt 50 Großanlagen. Mitarbeiter eines akkreditierten Prüflabors entnehmen in diesen Häusern künftig Wasserproben, die dann überprüft werden. Die Ergebnisse werden an das Gesundheitsamt geschickt. Legionellen sind in geringer Konzentration ein natürlicher Bestandteil des Wassers. In kaltem und fließendem Wasser vermehren sie sich nur langsam. In warmem Wasser können sich die Stäbchenbakterien jedoch alle 20 Minuten verdoppeln. Gefahr droht dann nicht etwa durchs Trinken des Wassers, sondern durch das Einatmen zerstäubter Wassertropfen, zum Beispiel beim Duschen. Eine Infektion kann zu einer schweren Lungenentzündung führen. Ziel der neuen Trinkwasserverordnung ist, der unkontrollierten Legionellenvermehrung in Warmwasserrohren vorzubeugen. Die ersten Kontrollen begannen Mitte August.