01.04.2014

Suhlgarten: Mit dem ersten Spatenstich startet offiziell der Neubau

Hochenergieeffizient und modern werden sie sein, die neuen 14 Wohnungen, die in den nächsten Monaten im Suhlgartenkarree in der Stadtmitte entstehen werden. Heute gaben Aufsichtsratsvorsitzende Immacolata Glosemeyer, Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Geschäftsführer Manfred Lork, Stadtbaurätin Monika Thomas und NEULAND Prokuristin Irina Helm sowie Bereichsleiter Jörg Dahmer den Startschuss für das erste von drei Neubauvorhaben, mit deren Bau die NEULAND in diesem Frühjahr beginnen wird.

Für die Aufsichtsratsvorsitzende Immacolata Glosemeyer ist dieser traditionelle und offizielle Termin im Suhlgarten ein wichtiger Schritt: „Die Neuland steht als kommunale Wohnungsgesellschaft zu ihrer Verantwortung für Wolfsburg und ist als verlässlicher Partner an der Seite der Stadt Wolfsburg eine wichtige Säule der stadtweiten Neubauinitiative.“

„Die Stadt Wolfsburg will wachsen. Deshalb brauchen wir neue nachfragegerechte Wohnangebote. In welchem Umfang Wolfsburg in den kommenden Jahren wachsen wird, ist wesentlich von der Realisierungsgeschwindigkeit und den Qualitäten im künftigen Wohnungsneubau abhängig“, betont Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Ich bin der Neuland für ihr Engagement dankbar, dass sie den Weg mit uns gemeinsam geht.“ Weil der Wohnstandort Wolfsburg an seine Grenzen gerät, hat sich die Stadt eine große Wohnbauoffensive auferlegt. Bis zum Jahr 2020 sollen rund 6.000 neue Wohneinheiten entstehen und Wolfsburg dadurch auf 130.000 Einwohner wachsen.

Mit dem Projekt Suhlgartenkarree beginnt in Wolfsburg auch eine neue Qualität im Mietwohnungsneubau. Denn die NEULAND setzt hier voll auf den Einsatz von regenerativen Energien. „Erstmalig in Wolfsburg entstehen Mehrfamilienhäuser im KfW40-Standard. Das heißt, wir unterschreiten die Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung um 60 Prozent und setzen mit Geothermie und Photovoltaik voll auf erneuerbare Energien. Das ist bislang einmalig in Wolfsburg und auch in der Wohnungswirtschaft bundesweit herausragend“, so NEULAND Geschäftsführer Manfred Lork. Insgesamt werden sechs Bohrungen bis zu einer Tiefe von 150 Metern die für die Beheizung des Gebäudes zuständigen Wärmetauscher mit Wärme aus dem Erdboden versorgen.

Doch nicht nur hinsichtlich ihrer Energieeffizient lassen sich die Häuser sehen, betont Irina Helm, Prokuristin und Bereichsleiterin Immobilienmanagement die Besonderheit des Bauprojektes: “In zentraler Wohnlage entstehen in unmittelbarer Naturnähe zum Schillerteich in zwei Gebäuden je sieben großzügige, komfortable und moderne Wohnungen, die sicher keine Wünsche ihrer zukünftigen Bewohner offen lassen werden. Für ältere Menschen, die jetzt vielleicht gerne wieder in die Stadt ziehen möchten oder für Familien mit Kindern, die sowohl eine gute Infrastruktur, als auch kurze Wege ins Grüne bevorzugen, sind die Wohnungen ideal. Denn sie sind allesamt barrierearm gestaltet und mit Aufzügen direkt zu erreichen.“

Jörg Dahmer, Bereichsleiter des technischen Managements hebt eine weitere Besonderheit neben der Energieversorgung dieses Projektes hervor: die NEULAND wird die Gebäude im Suhlgarten in der sogenannten Hybrid-Bauweise erstellen: “Die tragenden Holzkonstruktionen bestehen hierbei aus vorgefertigten Außenwand-Elementen, welche durch Betondecken- und innenwände sowie je einem massiven Treppenhauskern ergänzt werden. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass das Bauvorhaben wesentlich zügiger umgesetzt werden kann als in reiner Massivbauweise. Darüber hinaus ist Bauen mit Holz als nachwachsender Rohstoff für uns ein ganz zukunftsweisendes Thema.“

Mit der aktiven Vermarktung der Wohnungen hat die NEULAND zwar noch nicht begonnen. Dennoch können sich Interessierte auf der Internetseite www.nld.de/projekte/neubau/suhlgartenkarree/ vormerken lassen.