30.01.2017

Verkauf von NEULAND-Bestand in Vorsfelde

Geschäftsführer Brand erläutert Pläne und Details

Die NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH verkauft ihre Wohnungen und Garagen in Vorsfelde. Diese Nachricht wurde in den vergangenen Tagen in Wolfsburg diskutiert. Für die 418 Wohnungen werden geeignete Käufer gesucht, die diese Bestände langfristig halten wollen.

Die 418 Wohnungen sind über Vorsfelde verteilt. Die Wohnungsgrößen variieren zwischen 28 und 107 Quadratmetern, es handelt sich größtenteils um 2- bis 3-Zimmerwohnungen, es gibt aber auch einige mit nur einem oder fünf Zimmern. „Aktuell beginnen wir zwar gerade erst, nach geeigneten Käufern zu suchen, es haben sich aber jetzt schon einige gute Interessenten gemeldet. Viele davon kennen bereits unsere speziellen Verkaufsbedingungen. Wir wollen die Wohnungen  in überschaubaren Einheiten an langfristig orientierte Bestandshalter aus der Region verkaufen. Das können sowohl Gesellschaften als auch Privatinvestoren sein“, erklärt Hans-Dieter Brand, Geschäftsführer der NEULAND, das Prozedere.

Absicherung für Mieter in Kaufverträgen

„Wir wollen unseren Mietern größtmögliche Sicherheit bieten, auch wenn wir selbst kein Eigentümer mehr sind. Die bestehenden Mietverhältnisse werden mit allen Rechten und Pflichten auf die zukünftigen neuen Eigentümer übertragen“, so Brand weiter. Die bestehenden Mietrechte werden grundsätzlich durch den Eigentümerwechsel nicht berührt. Zusätzlich verpflichtet die NEULAND die neuen Eigentümer unter anderem zu folgenden Punkten

  • Keine Kündigung bei Eigenbedarf des neuen Eigentümers
  • Modernisierungen und auch Wohnungsbesichtigungen nur nach Absprache mit den Mietern
  • Reparaturen werden – sofern nicht anders in Altverträgen vereinbart – selbstverständlich weiterhin vom neuen Vermieter übernommen.

Zudem verpflichtet sich der neue Eigentümer, Mieterhöhungen nur im gesetzlichen Umfang vorzunehmen.

Kleinteiliger Verkauf nicht geplant

Ein Verkauf an einzelne Mieter ist nicht geplant. Brand: „Nach einer Umwandlung in Eigentumswohnungen bilden sich Eigentümergemeinschaften, die dann nur noch gemeinsam über Instandhaltungen und Modernisierungen entscheiden.“ Zukünftige Investitionen in die Bestände, die überwiegend aus den 50er Jahren stammen, würden durch diese Umwandlung erschwert.