12.06.2014

Locker vom Hocker

weltraum-Dekotipp: die ganz besondere Sitzgelegenheit

Es gibt Möbel für drinnen. Es gibt Möbel für draußen. Und es wäre furchtbar praktisch, wenn man während des Wechsels der Jahreszeiten nicht immer alles umräumen müsste. 

Für den weltraum-Dekotipp im Sommer hat sich unsere Expertin Andrea Müller deshalb etwas Besonderes ausgedacht: einen Hocker für drei Gelegenheiten, den man ganz leicht verändern kann, um ihn der jeweiligen Situation anzupassen. Als Erstes benötigen wir einen Hocker. Dazu Klettband vom Nähbedarf sowie Spezialkleber, der stark genug sein muss, um Metall mit Klettband zu verkleben. Und dann geht es auch schon los: Für die erste Gelegenheit wollen wir einen Hocker für draußen kreieren. Dafür besorgen wir uns einen schönen sommerlichen Stoff, Schaumstoff aus dem Baumarkt und wir brauchen eine Nähmaschine sowie passendes Garn. Dann gilt es, genau beim Zuschneiden von Stoff und Schaumstoff aufzupassen: Der Stoff wird zwei Mal im Hockerdurchmesser geschnitten und ein Mal in der Höhe des Schaumstoffs mal den Umfang des Kreises. Nahtzugabe einkalkulieren nicht vergessen. Der Schaumstoff wiederum wird ein bis zwei Mal im Hockerdurchmesser geschnitten, je nachdem, wie hoch und bequem man die Kissen haben möchte. Anschließend wird das Klettband aufgenäht – natürlich an der richtigen Stelle, damit es auf das Gegenstück am Hocker passt. Dann links aufeinander nähen und bei einer Naht ein Stück freilassen, um den Schaumstoff einzufügen. Zum Schluss das letzte Stück mit der Hand zunähen.


Für die zweite Variante gestalten wir den Hocker für eine Indoor-Variante. Dafür kauft Andrea Müller zunächst Filz und schneidet ihn entsprechend zu. „Man kann auch schon fertig geschnittenen Filz, der zum Beispiel als Tischset angeboten wird, nehmen“, so die weltraum-Deko-Expertin. 

 

Als besondere Gestaltungsform wird hier noch ein andersfarbiger Punkt mit Stoffkleber oben aufgesetzt. Das Schöne an dieser Variante: Der Filz hält sogar ohne aufgenähtes Klettband auf dem Klettgegenstück. So hat man eine schöne, selbst gestaltete Sitzgelegenheit für drinnen. 


Last but not least widmen wir uns dann Hocker-Variante drei. Dabei wird der Hocker als Beistelltisch umgestaltet, sehr stilvoll mit einem Silbertablett. Aus Stuhl mach Tisch? Wie funktioniert das? 

So ähnlich wie bei den beiden Varianten zuvor. Zunächst kaufen wir allerdings ein schönes Tablett in ausreichender Größe. Das bedeutet: Es darf beim gewählten Hocker ruhig etwas überstehen. Dann kommt der Spezialkleber zum Einsatz. Mit ihm wird das Klettband befestigt. Auch hier wieder wichtig: auf die richtige Lage achten. Kleiner Tipp: Am Rand sollte noch Filzgleiter aufgeklebt werden, so verhindert man, dass das Tablett anschließend kippelt. Danach steht einer kleinen Stellprobe mit Flaschen und Gläsern nichts im Weg. 

 

Der Tablett-Hocker eignet sich also super, wenn man bei Feiern, Grill- oder Spielabenden schnell noch einen Beistelltisch braucht, um Dinge mal eben abzustellen. Und natürlich werden die Gäste ob dieser cleveren Variante sicherlich das ein oder andere lobende Wort übrig haben.