02.06.2016

Heimspiel für Meeresbewohner

Im maritimen Dekotipp liefert weltraum-Expertin Andrea Müller nautische Interieur-Ideen für zu Hause

Sollten  Sie  dieses  Jahr  nicht  ans Meer kommen, dann holen Sie sich doch einfach etwas von der maritimen Atmosphäre ins Wohnzimmer oder auf den Balkon. Eine Idee unserer Expertin: selbst gestaltete Kissenbezüge  (oder auch Tischläufer) aus Sackleinen mit maritimen Motiven, die Sie nach Ihrem persönlichen Geschmack auswählen. Die wichtigsten Utensilien sind Seile oder Taue sowie Sackleinen. Wer ein bisschen tiefer in die Tasche greifen möchte, nimmt statt grobem Sackleinen, das ein wenig kratzt, lieber einen groben Leinenstoff, den man auch zum Sticken verwendet. So haben Sie  eine ähnliche Optik, aber das Ganze fühlt sich einfach besser an. Los geht’s!

Zuerst Ihr Lieblingsmotiv im Internet googeln. Fische, Seesterne oder Schalentiere, lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Anschließend  drucken  Sie  Ihr  Lieblingsmotiv  auf  einem  speziellen Transferpapier  aus  (Druckerpapierauswahl:  T-Shirt-Folien für farbige Textilien). Jetzt schneiden Sie den Stoff zu. Wer keinen  Reißverschluß  einnähen  möchte, wählt  den  „Hotelverschluss“.  Dafür  sollten  Sie  zum  Beispiel  für  ein  40er-Kissen drei Teile wie folgt zuschneiden: ein 43 x 43 cm großes Quadrat und zwei Rechtecke, jeweils in den Maßen 43 x 32 cm. Danach müssen Sie alle Kanten mit Zickzackstich versäubern. An  jedem der beiden Rechtecke an einer  langen Kante einen Saum von 1 cm doppelt nach  links umschlagen, flachbügeln und absteppen. Beim „Kissen mit Seil“ bitte dieses verknoten und die Enden vorab schon mal an der Vorderseite feststeppen (siehe Bild). Jetzt können  Sie  die Motive  sauber  ausschneiden  und  auf  die Vorderseiten bügeln. Einen ausgeschnittenen Stern sollten Sie  im  leichten  Zickzackstich  aufsteppen,  sodass  die  Ränder  ein wenig  ausfransen  können. Sie  können  auch Ösen einschlagen, um nach dem Zusammennähen das Seil dort durchzuziehen. Zum Schluss noch die drei Teile zusammennähen und verstürzen, bevor Sie dann das Inlay einziehen.