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Gewusst wie … rund ums Heizen

 

Regelmäßig geben unsere Handwerker im weltraum professionelle Tipps. Damit lassen sich kleine Probleme vermeiden, Sachverhalte besser einschätzen oder gute Ergebnisse erzielen. Diesmal: Zentralheizungs- und Lüftungsbauer Karsten Kirsch.

✔ Dachboden-/Kellerfenster schließen
Bei Minusgraden ist es wichtig, Dachboden- und Kellerfenster geschlossen zu halten. Sonst besteht Gefahr, dass Rohre einfrieren und platzen. Im letzten harten Winter gab es im Bestand rund 20 Rohrbrüche, oft verbunden mit großen Wasserschäden in den darunterliegenden Wohnungen.

✔ Große Temperaturschwankungen vermeiden
Wie heizt man richtig? Am besten kommt man mit einem kontinuierlichen und ausgeglichenen Heizverhalten durch den Winter. Das heißt: Man dreht die Heizkörperventile so weit auf, dass man eine angenehme Raumtemperatur hat (Wohnzimmer: circa 20 bis 22 Grad). Große Temperaturschwankungen durch zu weites Auf- bzw. Abdrehen der Heizungsventile sollte man vermeiden. Dies erhöht nur den Verbrauch.

✔ Räume nicht auskühlen lassen
Über Nacht oder beim Verlassen der Wohnung kann man die Heizkörperventile drosseln. Ein Ausdrehen der Heizung ist jedoch nicht zu empfehlen. Zum Temperaturempfinden trägt auch die Strahlungswärme der Wände bei. Lassen Sie die Wände nicht auskühlen!

✔ Gesamte Wohnung beheizen
Beheizen Sie die gesamte Wohnung, sonst muss ein Heizkörper alleine die Zimmer aufheizen, und das schafft er nicht. Fangen Sie rechtzeitig mit dem Anheizen an. Eine Wohnung, die komplett ausgekühlt ist, benötigt sehr viel Energie (Kosten), um auf eine angenehme Temperatur zu kommen.   

✔ Heizkörper barrierefrei halten
Heizkörper müssen die Wärme frei an die Raumluft abgeben können. Deshalb dürfen sie nicht zugestellt werden.

✔ Richtig lüften
Auch durch richtiges Lüften kann viel Energie gespart werden. Kurzes, kräftiges Lüften ist besser als Dauerlüften über gekippte Fenster. Beim Lüften dürfen die Räume nicht auskühlen.