Wohnungsgesellschaft mbH
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Keine Winterpause auf der „Neuen Burg“



Die Sanierung an der „Neuen Burg“ geht zügig voran. Die höchste Priorität wird der Dichtigkeit der Gebäudehülle vor dem Wintereinbruch beigemessen. Welche Arbeiten noch anstehen, wie der weitere Ausbau bei ungünstigen Witterungsverhältnissen organisiert ist und was die Beteiligten in diesem und im neuen Jahr erreichen wollen, erläutert Alexander Faul, Bauleiter der NEULAND Wohnungsgesellschaft und Bernhard Horn, Bauleiter der Kienemann Bau- und Beteiligungsgesellschaft mbH.
„Auf ungünstige Witterungsverhältnisse sind wir gut vorbereitet“, stellt Alexander Faul fest. Vordringlich werden die Rohbauarbeiten in beiden Bereichen des ersten Bauabschnittes (Häuser 37–45 und 47–51) abgeschlossen. Denn das Bauwerk muss regen- und schneedicht sein, damit die Feuchtigkeit nicht in das Gebäude eindringen kann.
„Wenn wir unsere Arbeit kurzfristig wegen der Witterung umplanen müssen, ist das eine Herausforderung“, sagt Bernhard Horn, Bauleiter der Kienemann Bau- und Beteiligungsgesellschaft mbH. „Der Regen ist zur jetzigen Zeit unser größtes Problem. Die erbrachten Leistungen sowie die vorhandene Gebäudesubstanz müssen aufwendig vor Beschädigungen geschützt werden.“
Bei Temperaturen unterhalb Null Grad besteht die Gefahr, dass an der Gebäudehülle der „Neuen Burg“ gar nicht oder nur mit Einschränkungen gearbeitet werden kann. Maurerarbeiten können sogar nur bis 5 Grad plus ausgeführt werden, da der Mörtel bei geringeren Temperaturen nicht fest wird.
Rohbauarbeiten – was ist das eigentlich?
„Wir stellen die massive Gebäudesubstanz her und arbeiten uns von unten nach oben durch“, erläutert Herr Horn. Schon früh beginnt für ihn und seine 28-Mann-Truppe der Arbeitstag. Um 6:15 Uhr treffen sich Bauleiter und Poliere mit den Maurern, Beton- und Stahlbetonbauern am Container. Aufgaben werden verteilt. „Bei Rückfragen stehen immer ein oder mehrere Poliere zur Verfügung.“
„Von außen sehen die Anwohner, dass Balkone montiert, Decken gegossen und die Penthäuser gemauert werden. Der Rohbau findet jedoch auch im Innern der Gebäude statt“, erklärt Alexander Faul. Wände werden versetzt und Durchbrüche für Türen geschnitten – aus kleineren entstehen größere Wohnungen. Bei all den Arbeiten am Dach, an der Fassade und am Keller lassen sich Lärm und Staub nicht komplett vermeiden – die NEULAND achtete bereits bei der Ausschreibung darauf, dass die Firmen eine geräuscharme Technologie einsetzen, wenn Geschossdecken abgetragen und neue gegossen werden müssen.
Herr Horn: „Sonst stemmen wir mit Baggern die Decken auf, hier verwenden wir die leisere Variante – wir schneiden den Beton auf. Die letzte Geschossdecke wird in kleine Teile gesägt – die dann ein Gewicht von zwei bis drei Tonnen haben – und anschließend mit einem Kran abtransportiert werden. Da die Betonsägen durch Wasser gekühlt werden, entsteht nur wenig Staub.“
Vorbereitungen und Verlauf des Ausbaus
Während die letzten Rohbauarbeiten im zweiten Teil des ersten Bauabschnittes bald abgeschlossen sind, beginnt in den Häusern 47 bis 51 bereits der Ausbau: Elektro-, Sanitär- und Heizungsinstallationen werden ausgeführt, Putz und Estrich werden aufgebracht und der Trockenbau wird erstellt.
Falls vor Wintereinbruch nicht alle Fenster eingesetzt werden können, finden Notabdichtungsmaßnahmen statt, die der Sicherung der Gebäudehülle dienen und den weiteren Fortschritt der Ausbauarbeiten ermöglichen. Somit können die Bauarbeiten fortgeführt und das ehrgeizige Ziel der Fertigstellung nach Plan weiter verfolgt werden.
„Wir werden den ersten Bauabschnitt sicherlich termingerecht fertigstellen“, verspricht Bauleiter Horn. Die ersten Mieter können dann im Sommer 2010 einziehen.




