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Mietrecht in Zeiten des Coronavirus

Auch in finanziellen Notlagen sind wir für Sie da - bitte sprechen Sie uns an!

Wohnungsgesellschaften bieten diverse Optionen in Zeiten des Coronavirus

Die Corona-Pandemie beeinflusst das Leben vieler Wolfsburgerinnen und Wolfsburger. Gerade Kleinunternehmen, Selbstständige und krisenbeeinflusste Mittelständler haben in Zeiten von einbrechenden Umsätzen Existenzängste. Der Bundestag hat einen Gesetzentwurf beschlossen, der es ermöglichen soll, dass von der Corona-Krise bedrohte Privathaushalte und Gewerbetreibende in Not für einen begrenzten Zeitraum Mietzahlungen auszusetzen können.Die Pflicht des Mieters oder Pächters zur fristgerechten Zahlung bleibt aber auch in dieser Zeit bestehen. Das Kündigungsrecht des Vermieters aufgrund von Zahlungsverzug aus dem Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2020 wird nur – für die Dauer von 24 Monaten – ausgesetzt. Erst, wenn der Mieter oder Pächter die Zahlungsrückstände auch nach dem 30. Juni 2022 noch nicht beglichen hat, kann ihm wieder gekündigt werden. Die Wolfsburger Wohnungsgesellschaften NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH und Volkswagen Immobilien GmbH beschäftigen sich ebenfalls bereits mit dieser Situation und bieten Hilfestellungen an.

Uns ist bewusst, dass die aktuelle Situation für einige Mieter Herausforderungen hinsichtlich der Zahlung der Miete mit sich bringt. Sollte es hier Probleme mit einer Zahlung geben, so bitten wir darum, dass er oder sie sich vertrauensvoll an uns wendet“, so Hans-Dieter Brand, Geschäftsführer der NEULAND, über das Vorgehen. Die Zahlungen einfach einzustellen sei hingegen keine Option. „Wir setzen hier auf unser gutes Mieter-Vermieter-Verhältnis, das sich über Jahre entwickelt hat, und das damit gewachsene Vertrauen. Gemeinsam werden wir hier individuelle Lösungen finden.“

Auch Volkswagen Immobilien bereitet sich auf Anfragen von Mietern vor. Ulrich Sörgel, Leiter Wohnimmobilien bei VWI, bittet die Kunden darum, besonnen zu bleiben: „Unsere klare Botschaft lautet: Wir lassen unsere Mieter in diesen Zeiten nicht alleine. Klar ist aber auch, einen pauschalen Anspruch auf Mietbefreiung gibt es nicht – die Bedürftigkeit bzw. Notlage aufgrund der Corona-Pandemie muss nachgewiesen werden. Der Gesetzgeber sieht aktuell erweiterte Möglichkeiten vor, sollten Mieter aufgrund der Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage geraten sein. In Beratungsgesprächen werden wir die Optionen besprechen und diese Situation in einem partnerschaftlichen Miteinander meistern.“ Nachweise seien hierfür aber unerlässlich und sollten zu den Gesprächen bereitgehalten werden.

Auch der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen hat bereits Stellung bezogen: „Es geht jetzt um Solidarität in Krisenzeiten. Denn drohende Mietrückstände aufgrund der Corona-Krise werden Vermieter und Mieter gleichermaßen treffen. Mietern droht die Zahlungsverzugskündigung, aber auch Vermieter können wegen finanzieller Einbußen in Schieflage geraten. Damit beiden Seiten schnell geholfen werden kann, haben wir, die Wohnungswirtschaft, gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund (DMB) die umgehende Einrichtung eines ‚Sicher-Wohnen-Fonds‘ vorgeschlagen, um den Fortbestand der Mietverhältnisse zu sichern. Wir brauchen dringend einen Solidarfonds, damit niemand seine Wohnung wegen Zahlungsproblemen, die durch die Corona-Krise entstanden sind, verliert. Dies sind keine Zeiten der Auseinandersetzung, sondern der gemeinsamen Verantwortung.“

Diesem Tenor schließen sich sowohl die VWI als auch die NEULAND an. Das Vorgehen für Mieter in Not ist bei beiden Wohnungsgesellschaften gleich:

  • Bitte melden Sie sich bei drohendem Zahlungsverzug telefonisch bei Ihrer Wohnungsgesellschaft. Bei der NEULAND ist dies die Telefonnummer 05361/791-0, bei VWI die Rufnummer 05361/264-0.
  • Halten Sie Nachweise für das Gespräch bereit, dass die aktuelle Corona-Pandemie für Ihre finanzielle Lage ursächlich ist. Das können Nachweise über Kurzarbeit oder auch die offiziellen Benachrichtigungen zur Schließung bestimmter Einrichtungen sein.
  • Besprechen Sie die Situation vertrauensvoll mit Ihrer Kundenbetreuung.
  • Informieren Sie sich auf den Internetseiten Ihres Vermieters – wir versuchen Sie auch hier und in den sozialen Medien auf dem Laufenden zu halten.
  • Prüfen Sie auch weitere Optionen, die die Bundesregierung in ihren Rettungsschirmen anbietet, sprechen Sie auch mit weiteren Anlaufstellen wie der Stadt Wolfsburg (www.wolfsburg.de/corona) oder den Arbeitsagenturen.
  • Weitere Infos finden Sie auch unter https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Miete/Corona_Miete_node.html
  • Oder im offiziellen Handout des Bundesverbandes der Immobilienwirtschaft.