NEULAND-Blog

Hallo! Schön, dass wir unsere Leser an dieser Stelle begrüßen dürfen. Hier finden sich aktuelle Infos aus unserem Unternehmen sowie Interessantes und Wissenswertes rund um die Themen „Leben in Wolfsburg“ und „Wohnen bei der NEULAND“. Jede/-r Interessierte ist herzlich eingeladen, unsere Blog-Beiträge zu lesen, zu kommentieren und mit uns zu diskutieren – wir freuen uns auf konstruktive Kritik sowie verschiedenste Sichtweisen und Meinungen!

| 26.09.2016 | 10:33 Uhr

Azubis : Brücken bauen

Azubis

Dieses Jahr haben wir wieder „Brücken gebaut“. Nach dem letzten Projekt im Hospizhaus beschlossen wir in diesem Jahr etwas mit Flüchtlingen zu unternehmen.

Hierfür haben wir zuerst überlegt was wir denn mit den Flüchtlingen machen könnten, da es ein besonderes Erlebnis für sie werden und natürlich Spaß machen sollte. Nach der Ideensammlung entschieden wir uns dann für ein gemeinsames „Pizza backen“. Einige Tage zuvor besuchten wir Auszubildenden die Flüchtlinge, um ihnen unser Projekt vorzustellen und sie kennenzulernen. Schon dort war eine gute Stimmung!

Am 15. September haben wir die Flüchtlinge abgeholt und sind gemeinsam nach Velpke zur Pizzeria Carlisi gefahren. Dort wurden wir herzlich empfangen. Zuerst gab es dann Informationen über die Pizzeria und danach wurde uns erklärt, dass es verschiedene Sorten von Mehl gibt, die man zu unterschiedlichen Zwecken benutzt. Nachkommend durften wir alle mit in die Küche, natürlich nur mit Schürze und Schiffchen. Dort konnten wir beobachten, wie ein Pizzateig hergestellt wird.

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Dann endlich durften wir selber Pizza backen. In einzelnen Gruppen kamen wir in die Küche und wurden dort zuerst belehrt, wie man den „Klumpen“-Teig in die Form einer Pizza bringt und dass es sehr wichtig ist, dass der Pizzateig auf sauberem und trockenem Grund liegt. Dabei kam die Hilfe der Küchenchefs einigen sehr zugute. Nachdem dann der Käse auf der Pizza war, durften wir die Pizza selbst mit einer Pizzaschaufel in den Ofen schieben und nach 2 Minuten diese auch wieder selbst herausholen und auf unseren Teller schieben.

Nach dem leckeren Verzehren der Pizzen haben wir dann noch alle eine Urkunde bekommen, die bestätigt, dass wir nun Pizza backen können. Insgesamt hat uns der Tag sehr gefallen. Wir haben neue Menschen kennengelernt und einiges über deren Geschichte erfahren. Was zu betonen ist, war die Stimmung, die durch die Mitarbeiter der Pizzeria sehr unterstützt wurde. Wir haben sehr viel gelacht und der Tag hat uns großen Spaß gemacht. Durch das Projekt haben wir viele positive Erfahrungen gesammelt und jeder für sich selbst hat schöne Erinnerungen mitgenommen.


| 20.06.2016 | 08:18 Uhr

Azubis : Vocatium

Azubis

Auch dieses Jahr präsentierte sich die NEULAND auf der Vocatium-Messe, um Auszubildende für das Jahr 2017 zu gewinnen und zu informieren.

Wir (Christoph Jürgens, Kevin Strege und Maike Pfeifer) hatten dieses Jahr das Glück daran teilzunehmen und den interessierten Schülern einen Einblick aus unserer Zeit als Auszubildende zu verschaffen. Uns wurden verschiedenste Fragen gestellt. Unter anderem wie unser Berufsalltag aussieht, welche Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt, welchen Schulabschluss man haben muss und zu welcher Schule wir gehen.

Besonderheiten der NEULAND auf der Messe waren dieses Jahr, dass wir einen neuen Ausbildungsberuf „Fachinformatiker für Systemintegration“ vorstellen konnten sowie ein informatives Rollenspiel über unser Unternehmen im Allgemeinen, den Ablauf unseres Bewerbungsverfahrens und über die Ausbildung durchgeführt haben.

Viele Junge Leute informierten sich, nahmen „Give-Aways“ entgegen und nutzen gleichzeitig auch die Chance, um Ihre Bewerbungsunterlagen einmal durchschauen zu lassen um mögliche Verbesserungshinweise zu bekommen.

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Auch wir nutzten zwischendurch die Zeit, um uns andere Unternehmen anzuschauen, uns mit den  verschiedenen Leuten zu unterhalten und Werbeartikel auszutauschen oder das ein oder andere Give-Away unauffällig in der Tasche verschwinden zu lassen :).

Im nächsten Jahr hoffen wir aber auf mehr Beute – also gebt Gas!

Wir wünschen Euch nun schon mal für das nächste Jahr viel Spaß!


| 13.06.2016 | 10:55 Uhr

Azubis : NEULAND – Zukunftstag 2016

Azubis

Mit kleinen Schritten – Neuland entdecken

Und nun geht es los… früher einmal selbst in der Rolle der Schüler, haben nun wir den Zukunftstag veranstaltet. Recht früh am Morgen um 7.30 Uhr begann der Tag der Entdeckung des Alltags eines Berufstätigen.

Nach einer kleinen Vorstellung unseres Arbeitgebers und seiner Ausbildungsmöglichkeiten, war die nächste Station die Tischlerei, um den Regiebetrieb kennenzulernen.

Dort wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt, um die Gewerke Maler, Elektriker und Tischler durchlaufen zu können. Bevor die Kinder anfangen konnten ihr handwerkliches Geschick zu beweisen, fand eine kleine Sicherheitseinweisung statt, denn wir wollten ja genauso wieder gehen, wie wir gekommen sind. Und dann ging es für uns alle los…

Tischler: Unser Projekt war der Bau des „Hui’s“. Ja, es hört sich merkwürdig an.. Aber das Hui ist ein kleiner Holzstab mit einem Propeller, welcher durch Reibung mit einem Stäbchen über die Rillen des Hui‘s angetrieben wird. Der Name Hui kam lediglich davon, dass man den Unwissenden erzählt hat, es würde nur funktionieren, indem man dabei „hui“ sagt. Natürlich nur ein kleiner Scherz.

Elektriker: Hier haben wir den „Heißen Draht“ gebaut. Das ist eine Holzplattform, auf der ein in unterschiedliche Richtungen gebogener Draht  geschraubt wird. In der Mitte der Plattform wird eine Klingel gesetzt, die erklingt sobald man mit Metall diesen Draht berührt. Dafür haben wir einen Stab mit einer Öse zusammengebaut. Dann ging das Klingeln los!

Maler: An dieser Station konnten unsere kleinen Gäste ihre Kreativität unter Beweis stellen. Auf weißen Holzplatten sind mithilfe von Klebestreifen und Farbe bunte Kreationen entstanden. Von Picasso bis van Gogh war alles dabei.

Der große „NEULAND-Draht“: Hier entstand eine Kombination aus allen 3 Gewerken. Wir haben eine Holzplattform in Form eines N’s mit verschiedenen Farben bemalt und einen Heißen Draht auf dieser aufgebaut. Dabei konnten sich alle zusammen als Gruppe beweisen.

Nach dieser handwerklichen Phase kam noch ein Einblick in unsere kaufmännischen Berufe auf unsere Gäste zu. Dazu haben wir ein Rollenspiel über den Immobilienkaufmann und den Fachinformatiker vorgestellt. Von Problemen mit Excel, über den Abschluss eines Mietvertrags war alles dabei.

Jetzt war’s aber genug mit der ganzen Arbeit! Nun mussten unsere kleinen Raubtiere  versorgt werden… also haben wir zusammen Pizza gegessen. Kugelrund und zufrieden ging der Tag für unsere „eventuell“ zukünftigen Kollegen zu Ende.


| 22.02.2016 | 09:43 Uhr

Das Lauf-Projekt : Der alte Hase

NEULAND Express

Es geht wieder los! Der Marathon findet auch in diesem Jahr wieder statt – und wieder dabei sein wird der „Neuland-Express“. Mit alt Bekannten und – wie jedes Jahr – auch ein paar Frischlingen. Also Läufern, die sich zum ersten Mal an dem Experiment eines Marathonlaufes (5, 10, 21 oder 42 km) versuchen.

Als ich 2014 meinen 1. Lauf absolvierte, war ich schon sehr aufgeregt und nervös. Wie wird es sein? Wo muss ich lang laufen? Komme ich nicht mit Läufern anderer Strecken in Berührung? Verlaufe ich mich vielleicht sogar? Wen die gleichen „Sorgen“ plagen, dem sei gesagt: „Alles halb so schlimm.“ Im Zweifelsfall einfach der großen Meute nach!

Ich bin jetzt nicht der erfahrenste Läufer – aber als Teilnehmer im Neuland-Express mittlerweile doch ein alter Hase. Mein Ziel war und ist es, dem Neuland-Express treu zu bleiben – bis hin zur Rente – ob ich dieses Vorhaben schaffen werde? Früher – als ich noch jung war – das waren noch Zeiten! :-)

Seit 2014 hat sich mittlerweile auch ein „Neuland-Express-Freizeit-Lauftreff“ gegründet. Hier darf jeder, der mitlaufen will, mitmachen. Ohne Gebühr, dafür mit Ehrgeiz und Freude am Laufen. Wir treffen uns immer dann, wenn der offizielle „Neuland-Express“ gerade nicht läuft. Am Standard-Tag zur Standard-Zeit. Hierzu sind auch gerade die Neuland-Express-Neulinge aufgerufen, sich diesem Lauftreff in lockerer Atmosphäre anzuschließen. Wann bist du dabei?

Daniel


| 08.12.2015 | 12:46 Uhr

Mieterfahrten : Mieterfahrt zum Christkindlmarkt Schloss Oelber

Mieterfahrt

 

Am 4. Dezember war es soweit, ich ging als Co-Reiseleiterin auf meine erste Mieterfahrt. Die Fahrt startete bei herrlichem Sonnenschein und recht warmen Temperaturen für diese Jahreszeit. Am Salzgittersee, im Cafe del Lago, ließen wir uns Kaffee und Kuchen schmecken. Ein tolles Café mit phantastischem Blick auf den Salzgitter See – ich wusste gar nicht, dass Salzgitter Bad so schöne Seiten hat. :-)

Nach einem heißen Kaffee und einem Stück Torte ging es mit einer kurzen Weiterfahrt Richtung Baddeckenstedt zum Schloss Oelber. Es erwartete uns der größte Indoor-Christkindlmarkt der Region. „Weihnachtsträume für Groß und Klein“ lautete das diesjährige Motto. In den ehemaligen Stallungen, auf dem Gestütshof oder in der Jagdscheune konnten wir Schnuppern, Schlemmen und Staunen. So gingen wir alle – bestückt mit einem roten NEULAND-Beutel – los auf große Shoppingtour. Das Angebot war sehr vielseitig, es reichte von weihnachtlichen Deko-Artikeln, über Kunst aus dem Erzgebirge bis zu Seide/Kaschmir und Wohnaccessoires. An den festlich dekorierten Ständen kam das Probieren und Schlemmen nicht zu kurz, wir naschten uns von Senf zu Wildspezialitäten bis hin zum Sternenpunsch – mmhh… :-) ..den konnte man warm oder kalt genießen.

Mein Fazit von meiner ersten Mieterfahrt: Unsere Mieter sind einfach toll! Es war ein rundherum gelungener Tag. Ich habe viele nette Gespräche geführt und habe mich sehr wohl gefühlt. Irgendwie schade, dass der Tag so schnell zu Ende war. Ich sollte einfach nochmal mitfahren.

Ihre Andrea Dessinge.


| 16.11.2015 | 17:25 Uhr

Allgemein, Sonstiges : Ja, ist denn heut` schon Weihnachten?

Stefanie Geisler

Ich freue mich sehr sehr sehr auf die Advents- und Weihnachtszeit! Ich freue mich auf den Kerzenlichterglanz, der sich in den roten Glaskugeln meines Adventsgestecks spiegelt – irgendwie ist so eine weihnachtlich geschmückte Wohnung doch noch ein bisschen gemütlicher als sonst… Ich freue mich auf den Geschmack von leckeren Zimtsternen, die ihren wohligen Geruch in meiner Wohnung verbreiten. Und ganz wichtig: ich freue mich auf den ersten Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt! Jamjam :-)

Jetzt aber mal zu einem wirklich ernsten Thema, das mit all dieser Vorfreude zusammenhängt: Die Diskussion kommt ja immer wieder in der Voradventszeit auf. Aber muss ich denn wirklich damit rechnen, dass ich in der ersten Novemberhälfte mit Weihnachtsliedern, Adventskranz, Spekulatius beglückt werde, wenn ich ein Restaurant betrete? Okay, zugegeben, das Gebäck hat mir dann doch schon geschmeckt. Aber insgesamt war ich ziemlich überfordert, wenn ich ehrlich bin. Bei 18 Grad Außentemperatur „Schnellflöckchen, Weißröckchen“, das strapaziert mein humortaugliches Gemüt ein klein wenig und nimmt mir auch ein kleines bisschen die Vorfreude auf die schöne und Gott sei Dank ja auch recht kurze Zeit im Jahr, die ich dann gerne in vollen Zügen genieße.

Da ich aber zu den Menschen gehöre, die versuchen, allem etwas Positives abzugewinnen, hole auch ich das Beste aus dieser Situation heraus: Ich hab mich frühzeitig mit Weihnachten beschäftigt und rechtzeitig damit angefangen, Weihnachtsgeschenke zu besorgen!

 


| 12.11.2015 | 12:06 Uhr

Mieterfahrten : In zwei Stunden einmal um die Welt!

Mieterfahrt

Als Praktikantin hatte ich, Laureen Görlitz, das Vergnügen an der letzten Mieterfahrt teilzunehmen. Der Tag startete früh, sehr früh. Um 07:15 begann die Reise nach Bremerhaven. Wissend, dass wir relativ spät zurückkommen würden, freute ich mich also schon auf die dreistündige Schlafpause im Bus. Doch zu früh gefreut! Ich saß direkt hinter dem Busfahrer – bester Platz, dachte ich. Allerdings somit auch bester Gesprächspartner für den Busfahrer. Und der war scheinbar putzmunter. Er leitete die Reise mit einem kleinen Vortrag über „seinen“ Reisebus, der Marke Mercedes Benz, ein. Begeistert erklärte er jedes kleinste Detail. Ich saß also in keinem einfachen Reisebus – nein, in einem hochmodernen, vollautomatischen Reisemobil! Zu dem netten Geplauder kamen nach und nach von hinten schnarchende Geräusche dazu (die haben’s gut) und aus dem Radio tönte feinste Schlagermusik. Gewöhnungsbedürftig. Ich war also gespannt wie sich der Tag entwickeln würde.

Nach einer Toilettenpause, einem heißen Kaffee und weiteren Wolfgang Petry Songs kamen wir dann endlich in Bremerhaven an. Der Plan: eine 80-minütige Hafenrundfahrt, um das Hafenleben mit seinen riesigen Kühlhäusern und Docks zu erkunden. Klang doch super. Als dann alle Mieter sicher im Boot verstaut waren und der Kapitän ablegte, war es dann auch schon wieder vorbei. Es war sehr nebelig und uns war klar, dass wir wenig bis gar nichts sehen werden. Aber leider sah der Kapitän das Gleiche wie wir – nämlich auch nichts. So wurde kurzer Hand beschlossen, dass die Hafenrundfahrt besser abgebrochen wird. Sicherheit geht vor! Da waren wir alle einer Meinung. So erkundeten wir den Hafen zwar ohne Boot, aber dafür auf eigene Faust. Einige nutzten die Zeit für Fischeinkäufe, andere zum Kaffeetrinken. Die Stunde verging wie im Flug. Schon saßen wir, zwar mit weniger Geld dafür aber mit leckerem Fisch, wieder im Reisebus.

Auf das anschließende Mittagessen im Restaurant „Seute Deern“, freuten wir uns schon sehr. Vorab suchten wir uns im Bus ein Gericht aus. Nach dem sich einige noch mal umentschieden – die Wahl war schwer, denn alles hörte sich lecker an – waren dann alle sehr zufrieden mit ihrem Essen. Ich saß mit einer lustigen Runde zusammen. Einige erzählten aus ihrem Leben und von den Dingen, die sie als Mieter der Neuland erlebten. Mein Essen war zwar schon kalt, nachdem ich so viel quatschte, aber auch mir hat es geschmeckt.

So verließen wir, satt und zufrieden, das Boots-Restaurant und machten uns gemeinsam auf den Weg ins Klimahaus. Nach ca. 10 Gehminuten trafen wir dort ein. Wir wurden in mehrere Gruppen eingeteilt und erkundeten so die Wissens-und Erlebniswelt. Innerhalb von zwei Stunden besuchten wir, immer dem 8. Längengrad nach, die verschiedensten Länder und Klimazonen. Von der Schweiz, über Kamerun und Samoa bis nach Alaska. Von feuchtwarm bis eiskalt. Nun war ich sogar auch mal in der Südsee! Wo man in der Antarktis zähneklappernd doch eher im Schnelldurchlauf durchgehastet ist, hätte man in der Südsee wesentlich länger verweilen können. Na ja, vielleicht klappt es in der Zukunft mal mit einem „echten“ Besuch. Auf jeden Fall alles spannende und lehrreiche Stationen. Und wenn ich erzähle, dass ich innerhalb von zwei Stunden einmal um die Welt gereist bin und dann auch noch Zeit hatte für eine Kaffeepause, wird mir das wahrscheinlich niemand glauben.

Als dann die Führung vorbei war, stiegen wir alle wieder in das Superreisemobil, um nach Hause zufahren. Und wieder… ein putzmunterer Busfahrer, schnarchende Geräusche und Schlagermusik!

Ein sehr erlebnisreicher, spannender, aber auch witziger Tag – mir hat es gut gefallen!


| 22.09.2015 | 10:20 Uhr

Azubis : Brücken bauen

Azubis

Auch in diesem Jahr haben wir wieder „Brücken gebaut“.
Nachdem wir letztes Jahr im Frauenhaus tätig geworden sind, engagierten wir Auszubildenden aus dem kaufmännischen und gewerblichen Bereich uns in diesem Jahr für das Hospiz in Wolfsburg.
Hierfür wurde vorab überlegt, welche Arbeiten für diesen Tag sinnvoll wären, um die soziale Einrichtung zu unterstützen und den Gästen des Hauses die Endphase ihres Lebens zu verschönern.
Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt. Es gab die Gruppe „Risse“, welche einen großen Riss und einen Haarriss im Flur beseitigte. Die Gruppe „Schleifen“ beschäftigte sich mit der Aufbereitung einer älteren Holztreppe im Flur des Hauses, welche sich über drei Etagen erstreckte. Die letzte Gruppe „Kochen“ sorgte für ein leckeres Mittagessen für ein paar Mitarbeiter des Hospizes und für uns Auszubildende. Es gab Salat, Nudeln mit Tomatensoße und zum Nachtisch verschiedene Pudding- bzw. Quarksorten. Der Tag begann jedoch erst einmal mit einer kurzen Vorstellungsrunde und wir erzählten einer Mitarbeiterin, aus welchen Bereichen wir Auszubildenden kommen, denn unter uns waren Auszubildende zum Gärtner, Anlagenmechaniker, Maler/Lackierer, Tischler, Elektriker und Immobilienkaufleute.
Auch eine ehrenamtliche Mitarbeiterin war an diesem Tag vor Ort, um uns bei den Arbeiten zu helfen.
Wir wurden sehr freundlich empfangen und erfuhren zudem noch einiges über die Arbeit mit den Gästen im Hospiz. Die Bewohner des Hauses heißen nämlich Gäste und nicht Patienten. Der Grund dafür ist, die leider kurze Dauer des Aufenthaltes der schwer kranken Menschen, die im Durchschnitt nur 20 Tage dort leben. Durch einen Rundgang am Nachmittag stellten wir aber fest, dass die Atmosphäre nicht, wie gedacht, bedrückend, sondern sehr warm und herzlich war. Denn das Hospiz engagiert sich sehr für die Gäste und Familien. Es gibt unter anderem einen Wintergarten, einen Raum der Stille und eine Trostinsel im Hause. Außerdem gibt es jährlich ein Trauercafé und eine Baumpflanzaktion für die Familien. Zudem wird versucht, jeden Wunsch der Gäste zu erfüllen und uns wurde deutlich gemacht, dass diese nichts mehr tun müssen, was sie nicht möchten. Auch außerhalb des Haues werden schwer kranke Menschen durch die Mitarbeiter des Hospizes betreut und unterstützt.
Durch Spenden und Unterstützung wird es möglich gemacht, jeden Bereich des Hospizes schön zu gestalten.
Insgesamt hat uns der Tag sehr gut gefallen und wir konnten wieder einiges für uns selbst mitnehmen sowie Erfahrungen sammeln. Außerdem war es für uns mal wieder sehr schön, auch mit den anderen Auszubildenden, mit denen wir sonst nicht alltäglich gemeinsam arbeiten, zusammen zu kommen.
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| 14.09.2015 | 11:25 Uhr

Das Lauf-Projekt : Ein sehr entspannter Tag

NEULAND Express

Der Marathon liegt nun hinter mir – und ich bin um einige Erfahrungen reicher geworden. Nachdem ich im letzten Jahr den Zieleinlauf zwar erschöpft aber glücklich passieren konnte, nahm ich mir für dieses Jahr vor, es etwas ruhiger angehen zu lassen.

So nahm ich mir an den Getränkestationen ausreichend Zeit, um in Ruhe zu trinken. Ja, ich bin sogar stehen geblieben. Aus meiner Sicht war ich dieses Jahr gefühlt langsamer als beim letzten Mal. Und – mein Gefühl sollte mich nicht täuschen. Ich war dieses Mal zwei Sekunden langsamer, dafür aber in der Gesamtwertung ganze drei Plätze besser?!

Kreidebleich kam ich nun ins Ziel und wurde sofort von ein paar Mädels angesprochen, ob es mir gut ginge. Sie empfahlen mir, mich ins Notarztzelt zu begeben. Dort angekommen, bekam ich sofort zwei Infusionen verpasst. Der Blutdruck war der Situation entsprechend, also kein Grund zur Sorge. Ich sagte zu einem Sanitäter: „Ich habe da mal eine Frage: Ich habe morgen sowieso schon eine Massage – sollte ich mir heute auch schon eine geben lassen?“ Daraufhin meinte dieser nur: „Also ich sage mal so: Wenn das das Einzige ist, worüber Sie sich jetzt Gedanken machen, dann ist heute ein sehr entspannter Tag… :-)


| 10.09.2015 | 12:02 Uhr

Das Lauf-Projekt : Endspurt und Muffensausen..

Stefanie Geisler

So Leute, ein gutes halbes Jahr intensives Training liegt hinter mir und meinen Mitstreitern vom NEULAND Express. Jetzt ist es endlich soweit – am Sonntag ist unser großer Tag und 20 NEULÄNDER gehen beim Wolfsburg Marathon auf unterschiedlichen Strecken an den Start. Ich freu mich wirklich so wahnsinnig auf den Lauf – meinen ersten Halbmarathon!! Aber wenn ich ehrlich bin, hab ich auch schon ein wenig die Hosen voll. Teile ich mir die Zeit richtig ein (ich sag jetzt einfach mal nicht, welche Zeit ich mir vorgenommen habe..ihr versteht schon :-)), hält meine Muskulatur durch….??? Ich bin richtig richtig aufgeregt.

Klar, ich bin gut ganz vorbereitet, dank Claudi und Simone – den allerbesten Trainerinnen! – trotzdem hab ich ziemlich Muffe. Aber ich mir sagen lassen „das muss so sein!“ – Aufregung gehört dazu, ein etwas höherer Adrenalinspiegel sorgt außerdem dafür, dass man (noch) schneller läuft. Noch schneller? Ich halt`s nicht aus…

Also, ich freu mich jedenfalls total auf Sonntag – Teilnehmerrekord beim Wolfsburg Marathon, spitze! Ich freue mich auch auf euch – all die Leute, die zum Anfeuern an der Strecke stehen und gemeinsam mit mir schwitzen und mitfiebern!! Danke dafür!!

Bis Sonntag, Eure Steffi