NEULAND-Blog

Hallo! Schön, dass wir unsere Leser an dieser Stelle begrüßen dürfen. Hier finden sich aktuelle Infos aus unserem Unternehmen sowie Interessantes und Wissenswertes rund um die Themen „Leben in Wolfsburg“ und „Wohnen bei der NEULAND“. Jede/-r Interessierte ist herzlich eingeladen, unsere Blog-Beiträge zu lesen, zu kommentieren und mit uns zu diskutieren – wir freuen uns auf konstruktive Kritik sowie verschiedenste Sichtweisen und Meinungen!

Archiv für den Monat: Dezember 2013

| Kundenbetreuer | 12.12.2013 | 13:44 Uhr

Allgemein, Mieten, Modernisierung : Modernisieren im bewohnten Zustand – eine Herausforderung, die gemeistert werden will!

Mirko Dimitrijevic

 

Was machen wir in den Wochen, in denen uns unser Bad und unsere Küche nicht zur Verfügung stehen? Wie regel ich meinen Tagesablauf während der Strangsanierung? Warum ist es überhaupt notwendig, mein vor einigen Jahren neu gefliestes Bad zu modernisieren?

Dies sind nur einige Fragen, die auf mich zukamen, als ich unsere Kunden im Ortsteil Hellwinkel vor Beginn der Modernisierungsarbeiten besucht habe, um sie über unsere Pläne im Einzelgespräch zu informieren.

Nun haben wir gut die Hälfte der Wegstrecke von 162 Wohnungen geschafft und ich muss sagen, wir haben super Mieter, die einen großen Anteil an der erfolgreichen Modernisierung haben.

Aber erst mal der Reihe nach:

Anfang diesen Jahres haben wir rund 160 Mieter darüber informiert, dass ihre Wohnanalage modernisiert werden soll. Was das für den Einzelnen bedeutet konnte sich, glaube ich, kaum jemand im Vorfeld genau vorstellen. So etwas macht man schließlich nicht allzu oft im Leben mit. Für uns war es ebenfalls ein Stück Neuland. So eine umfangreiche Maßnahme hatten wir in dieser Form auch noch nicht durchgeführt.

Daher war es uns sehr wichtig, uns im Vorfeld einen längeren Planungszeitraum zu gönnen, der unseren Kunden im Anschluss zugute kommt.

Natürlich gab es auch bei uns Bedenken:

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und kann sich nur schwer umgewöhnen. Eine Bad- und Küchenmodernisierung nimmt gut drei Wochen in Anspruch. Für diesen Zeitraum in die privaten vier Wände und gewohnten Handgriffe der Mieter einzugreifen, bedeutet schon einiges. Wie gehen unsere Kunden damit um? Schafft das jeder? Welche besonderen Hilfsmittel und Angebote sind nötig, um die Maßnahmen gut mittragen zu können? Diese und andere Fragen haben wir uns im Vorfeld gestellt, um uns möglichst gut auf das Kommende vorzubereiten.

Bei einer Mieterversammlung im Mai wurde allen interessierten Mietern im Kulturzentrum Hallenbad das Projekt und alle Projektbeteiligten vorgestellt.

Im Juni erfolgte der Startschuss und die ersten Wohnungsmodernisierungen und Fassadenarbeiten wurden begonnen.

Unerwartete Ereignisse?

Damit muss man immer rechnen, wenn eine Maßnahme eines solchen Umfanges durchgeführt wird und wer schon mal ein altes Haus saniert hat, der weiß, dass hinter jeder Wand, die aufgestemmt wird, eine Überraschung stecken kann. Das ein oder andere Mal mussten wir daher unsere Arbeitsverfahren umstellen. Die Folge war auch schon mal eine Bauunterbrechung in den Wohnungen. Doch gemeinsam mit unseren verständnisvollen Kunden konnten wir auch unverhoffte Hürden gut nehmen.

Und natürlich passieren auch Dinge, die keiner möchte. Trotz größter Sorgfalt bei den Arbeiten passiert es dann aber doch:

Die Waschmaschine, die vorher ihren Dienst jahrelange getan hat, geht durch den Transport kaputt.  Das Telefon fällt aus und nicht mal die Telekom weiß, wo der Fehler liegt. Schrankteile, die vorher passten, passen nicht mehr. Aber am Ende haben wir gemeinsam für alles eine Lösung gefunden.

Heute können wir sagen: Dank unseren geduldigen Mietern, Service-Angeboten, einem Modernisierungsteam, dass sich immer mehr aufeinander eingespielt hat, und allen weiteren Projektbeteiligten, die nur ein Ziel verfolgen, nämlich die Modernisierung zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, sind wir auf einem sehr guten Weg.

Wenn ich mich mit Mietern unterhalte, die diese Zeit bereits gemeistert haben, erfahre ich viel Positives. Auch wenn es nervenaufreibend, anstrengend und einfach anders war. Eine 84-jährige Mieterin freut sich, dass endlich mal Leben in der Bude war und sie mehr Unterhaltung hatte als viele Jahre lang.

Andere Mieter berichten von einer ganz neuen Atmosphäre, die in der Hausgemeinschaft entstanden ist. Wo man früher gerade mal ein knappes „Guten Tag“ über die Lippen brachte, wenn man sich im Treppenhaus begegnete, hält man heute schon mal ein längeres Pläuschchen. Durch das gemeinsam Erlebte ist man sich viel näher gekommen, unterstützt sich nun gegenseitig und lädt auch mal zum Kaffee oder Tee ein. Das ist in Zeiten von Facebook und Smartphone alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Dies gilt auch für Menschen, die aus komplett unterschiedlichen Kulturkreisen kommen. Ein neues „Wir-Gefühl“ ist entstanden. Die kulturellen Mauern, die diese Menschen vorher noch trennten, gibt es nicht mehr.

Natürlich erfreuen sich die Mieter an der neuen, modernen Ausstattung in Bad und Küche und am neuen schicken Wohnhaus. Genießen Sie es, Sie haben es sich mehr als verdient!

Die Akzeptanz ist heute sehr groß und viele Mieter sind voller Stolz, diese Zeit hinter sich gebracht zu haben.

Allen Mieter, die dieses „Abenteuer“ noch vor sich haben, sei gesagt: „Sie schaffen das auch, ganz sicher!“

Bis bald

Ihr Mirko Dimitrijevic


| 05.12.2013 | 11:49 Uhr

Allgemein, Azubis : Über das Leben eines Auszubildenden bei der Neuland

Azubis

Ein Anruf. Ein Blick auf das Telefon. Eine Wolfsburger Nummer.
Könnte das die Neuland sein? Das Herz rast.
Es stellt sich noch eine Frage: Zusage oder vielleicht doch eine Absage?
Eine Stimme am anderen Ende ertönt „Guten Tag, Manuela Eltner von der Neuland in Wolfsburg. Ich wollte mich erkundigen, ob Sie noch Interesse an der Ausbildung bei uns haben?“

Nachdem man einen Moment brauchte, um durchzuatmen, wurde klar, dass man es geschafft hatte, sich unter einer Vielzahl von Bewerbern durchzusetzen.

Dieser Anruf war ein Moment in unserem Leben, über den wir uns riesig freuen konnten.
Sie fragen sich mit Sicherheit, wie es anschließend weiterging?
Nun, nachdem wir noch einmal eine schriftliche Zusage erhielten, folgte das Wichtigste:
der Ausbildungsvertrag!

Spätestens jetzt wussten wir: das ist das wahre Leben eines Erwachsenen.
Die Schulzeit ließen wir nun hinter uns und begannen unsere Ausbildung bei der Neuland mit den Einführungstagen im August.

Wir hatten uns die Tage zuvor schon so viele Gedanken über die ersten Eindrücke gemacht und trafen nun endlich zum ersten Mal auf die anderen Auszubildenden und Kollegen.
Man war das aufregend.

Wir waren eine bunte Mischung. Kaufmännische und gewerbliche Azubis begannen ihre Ausbildungszeit bei der Neuland. Wir lernten uns mithilfe eines Spieles erst einmal gegenseitig kennen. So langsam legte sich die Nervosität bei uns allen.

An den Einführungstagen bewältigten wir verschiedene Aufgaben. Wir lernten sogar schon die Kollegen in der Hauptstelle der Neuland in Westhagen bei einem Rundgang mit den Azubis aus dem 2. Lehrjahr kennen.

Mehr möchten wir an dieser Stelle gar nicht verraten, denn wie Sie wissen, wird es auch in den nächsten Jahren wieder neue Azubis geben, die die Einführungstage mit ihren ganz eigenen Eindrücken erleben sollen.

Sogar unser Geschäftsführer, Herr Lork, hatte das Interesse, uns einmal persönlich kennenzulernen und hat uns in sein Büro eingeladen. Auch hier stellten wir uns noch einmal vor.
Wir wissen gar nicht mehr, wie oft wir unseren Namen in den ersten Tagen gesagt haben.

Seit den Einführungstagen bei der Neuland durchlaufen wir verschiedene Abteilungen, wie zum Beispiel das Marketing, den Kundendienst, die Finanzbuchhaltung oder das Gewerbe, in denen wir die unternehmerischen Prozesse aus vielen Sichtweisen kennenlernen.

Natürlich gehen wir auch noch zur Schule. Die Berufsschule für uns kaufmännische Auszubildenden findet in Blockform für eine bzw. mehrere Wochen am Stück statt, je nach dem, wann wir unsere Ausbildung begonnen haben. Die Auszubildenden, die vor 2013 bei der Neuland angefangen haben, besuchen die Berufsschule in Springe. Dort findet der Blockunterricht in unterschiedlichen Abständen über mehrere Wochen statt.  Für diese Zeit nimmt uns ein nahegelegenes Hotel immer wieder gerne auf.

Die angehenden Immobilienkaufleute, die seit 2013 bei der Neuland arbeiten, besuchen die Berufsschule in Bochum am Europäischen Bildungszentrum. Alle 3 Wochen bringt uns ein ICE mit anschließender Taxifahrt zum Campusgelände, auf dem wir in Doppelzimmern für eine Woche unser Quartier belegen. Von unseren Zimmern ist es nur ein Katzensprung bis zu den Klassenräumen.
Auf unseren Schulen lernen wir natürlich noch viele andere Auszubildende aus den verschiedensten Unternehmen kennen.

So ein Azubi-Leben ist wirklich spannend und aufregend, vor allem unsere verschiedenen Projekte.
Jetzt reicht es aber für das Erste, wir müssen uns wieder unserer Arbeit widmen.
Wir hören uns. 😉