NEULAND-Blog

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| Marketing | 17.02.2014 | 09:25 Uhr

Zuhause is‘ gemütlich…

Monika Geier

 

Das Schöne am Winter, mal von blauem Himmel bei frostigen Temperaturen und Schnee abgesehen, ist aus meiner Sicht auch die eher schmuddelige Variante des Wetters. Denn genau an diesen Tagen fällt es mir besonders leicht faul zu sein. Mit fünf Decken auf dem Sofa oder mit einer Tasse heißem Tee im Sessel.

Die Winterzeit ist für mich daher die Zeit, in der genügend Muße bleibt, um kreativ zu werden. Häkeln, Stricken, Basteln, massenweise Möglichkeiten – genau genommen schon fast zu viele. Mir kommen am laufenden Band neue Projektideen, für die ich mir auch gleich die nötigen Materialien beschaffe. Ich will ja gleich loslegen können. Das Problem dabei ist dann, dass ich mit dem Ausführen nicht so recht hinterher komme. So quillt die Wollkiste langsam über, Stoffe warten darauf vernäht zu werden. Von dem Stickrahmen, der noch nie bespannt wurde, gar nicht erst zu reden. Zudem drängeln Besteller auf Auslieferung der versprochenen Stücke. Da droht aus meinem entspannten Kreativsein langsam Stress zu werden. Wage Erinnerungen an meine Mutter, die hin und wieder halbfertige Kinderstrickjacken oder Norwegerpullis aus dem Schrank zaubert, nur um zu erklären für wen das gute Stück gedacht war, drängen sich in mein Bewusstsein. Ähnlichkeiten mit meiner Mutter? Auf keinen Fall! Ich bringe meine Projekte alle zu Ende – bald – demnächst…

Dann darf nur der Frühling nicht zu schnell kommen, denn dann halte ich es Drinnen nicht mehr aus. Das lässt mein Gewissen nicht zu. An einem Tag mit schönem Wetter nicht raus zu gehen und aktiv zu sein fühlt sich für mich nach Verschwendung an. Da wird es dann schon schwer, länger als eine halbe Stunde in der Sonne zu liegen. Spätestens dann streift mein Auge garantiert versehentlich einen Unkrautstängel zwischen den Blumen oder eine Pflanze muss unbedingt vor dem Verdursten gerettet werden.

Sollte ich jemals in den Genuss des Rentnerdaseins kommen, wird aber alles anders. Dann ist morgens der Garten dran und danach habe ich schier unendlich Zeit meine Projekte zu beenden. Vielleicht habe ich dann ja ein paar Enkel, die sich darüber freuen. Wenn nicht, erzähle ich meinen Kindern für wen die Sachen eigentlich gedacht waren…

   Strickmütze                                                                                                    

Monika Geier

Über Monika Geier

Ich arbeite jetzt schon 20 Jahre bei der NEULAND. Zeitgleich mit dem Ende meiner Auszubildung zur Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft wurde im Unternehmen der Bereich Marketing neu geschaffen. Seitdem bin ich in dieser Abteilung tätig. Zu Beginn war ich allein, mittlerweile ist die Abteilung ein bisschen gewachsen. In der langen Zeit habe ich Projekte aus so ziemlich jedem Themenfeld betreut. Das reicht von Veranstaltungen wie Messen und Mieterfesten über Printprodukte wie unser Kundenmagazin, Broschüren und Flyer bis hin zu Werbekampagnen, unserer Internetpräsenz und vielem mehr. Da es in der Natur des Bereichs liegt immer am Puls der Zeit zu agieren, haben sich meine Aufgabengebiete stetig verändert. Viele Dinge, wie z. B. eine Internetseite des Unternehmens, gab es zu Beginn noch gar nicht. Witzigerweise betreue ich zur Zeit schwerpunktmäßig unseren Internetauftritt, Social Media und diesen Blog.