NEULAND-Blog

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| 21.05.2014 | 12:00 Uhr

Und schon wieder „Spationaut“…

Neuland

So ein Spatenstich hat schon was Komisches. Politik, Verwaltung, Bauherren und Baudamen setzen sich im Anzug oder Kostüm einen Helm auf und greifen zum (Edelstahl-)Spaten. Dann buddeln Sie kleine Löcher in einen extra dafür aufgeschütteten Sandhaufen und schmeißen die „Erde“ auf Kommando in die Luft…

Offenbar ist noch niemandem etwas Besseres eingefallen, um den Beginn der Arbeiten offiziell einzuläuten. Früher hat ja wirklich irgendjemand einen ersten Spatenstich durchführen müssen. Und dann folgten zigtausend weitere. Heute rollt nach dem ersten Spatenstich meist der Bagger an und baggert als Erstes den zeremoniellen Sandhaufen wieder weg. Bei uns machen das die Kollegen aus dem Bauhof. Dann übernimmt nämlich der (Geothermie-)Bohrer das Baufeld. Der springt über mehrere Wochen kreuz und quer, hin und her, bis er sich je Bohrloch auf rund 150 Tiefe vorgearbeitet hat. Gut zu sehen übrigens auf unserer Webcam unter http://www.nld.de/projekte/neubau/neue-burg/.

Spatenstiche Suhlgartenkarree und Neue Burg

Spatenstiche Suhlgartenkarree und Neue Burg

Ich habe gehört, dass es mittlerweile auch „Erste Rammschläge“ oder erste „Erste Baggerbisse“ (beim Abbruch?!) geben soll. Also müssten wir unsere Baubeginne (klingt komisch, ist aber der Plural) ja eher „Erste Bohrung“ (Achtung: Zahnarzt) oder „Abteufpremiere“ (das versteht keiner, müsste man in einem zweiten und dritten Satz erklären) nennen.

Ach, ja: Einen „ersten Baggerbiss“ haben wir an der Neuen Burg auch gefeiert. Da hat dann tatsächlich ein Bagger-Dinosaurier (sah aus wie ein T-Rex) erstmals beherzt in den Beton gebissen. Vielleicht waren wir zu phantasielos, aber uns ist dafür nur „Abbruchparty“ eingefallen. Essen, trinken, Musik, Spaß. Party eben! Und die Feuerwehr hat nebenbei auch noch ein bisschen geübt: Eine Wohnung wurde verqualmt und ein bedauernswerter Kollege über die Leiter vom Balkon gerettet. Na, da war was los!  

Sei‘s drum! Wir bleiben wohl bei „Erster Spatenstich“ für den symbolischen Baubeginn.

Sowohl am Suhlgarten in der Innenstadt als auch jüngst an der Neuen Burg in Detmerode konnten wir die Spatenzeremonie mit geladenen Gästen, interessierten Bürgerninnen und Bürgern sowie – ganz wichtig – der Nachbarschaft feiern. Das Interesse war jeweils riesig und das obwohl derzeit in unserer Stadt alle Nase lang ein Sandhaufen aufgeschüttet, angepiekst und wieder weggebaggert wird. Wir werten das mal als echten Beweis für die Bedeutung, Qualität und teilweise auch Einmaligkeit unserer Projekte.

Fakt ist: Es geht jetzt also wirklich los und wir freuen uns schon auf die Richtfeste.

Dazu sagt der Duden übrigens: „Substantiv, Neutrum – Fest der Handwerker und des Bauherrn nach Fertigstellung des Rohbaus“. Ich denke aber, wir werden noch ein paar mehr Leute einladen 😉

Übrigens fehlt uns in diesem Jahr noch ein Spatenstich: Im Goethepark wird es demnächst losgehen. Da werden wir sie wieder sehen, diese Menschen im feinen Zwirn mit weißem Helm hinter’m Sandhügel am (Edelstahl-)Spaten.

Nebenbei: Die Franzosen nennen Ihre Raumfahrer „Spationauten“. Ich finde der Begriff passt aktuell auch nach Wolfsburg!

Ich ziehe gerne den Spationautenanzug an, heißt das doch: „Es geht (schon wieder) los!“

Bis die Tage!