NEULAND-Blog

Hallo! Schön, dass wir unsere Leser an dieser Stelle begrüßen dürfen. Hier finden sich aktuelle Infos aus unserem Unternehmen sowie Interessantes und Wissenswertes rund um die Themen „Leben in Wolfsburg“ und „Wohnen bei der NEULAND“. Jede/-r Interessierte ist herzlich eingeladen, unsere Blog-Beiträge zu lesen, zu kommentieren und mit uns zu diskutieren – wir freuen uns auf konstruktive Kritik sowie verschiedenste Sichtweisen und Meinungen!

Archiv für den Monat: August 2014

| 14.08.2014 | 10:40 Uhr

Allgemein, Das Lauf-Projekt : Bad Taste Jogging Outfit

Olaf Levin

Wie bei jeder Sportart, ist auch beim Laufen das richtige Sportzeug und die richtige Ausrüstung wichtig. Allerdings ist das Schöne daran, dass man nicht wie beim Golf gleich 2.000,00 € in Schläger und 1.500,00 € in Clubmitgliedschaft investieren muss, sondern meistens die Sachen schon im Kleiderschrank hat. T-Shirt, Sporthose, Turnschuh und der Wald ist ja bekanntlich kostenfrei. So einfach kann es sein, kann allerdings auch zu einer Philosophie werden. Denn auch im „Joggermilieu“ gibt es die spannendsten Zutaten zu kaufen. Wer heutzutage bei Tchibo Kaffee kaufen will, ist ja schon ein Exot. Laufgürtel, Laufsocken und Laufuhr, sind das Arabica des Läufers und der Preis ist ja auch immer sensationell. Ob`s was taugt? Da bleiben einem nur Erfahrungsberichte der Käufer. Ja, ich gebe es ja zu, ich hab die Laufuhr, den Gürtel usw. Also, der Laufgürtel ist echt klasse, denn er fängt nicht das Schwingen am Körper an. Da ich ein Handyläufer bin, hab ich immer das Problem einen geeigneten Ort dafür zu finden und mal ehrlich, ich häng mir das Teil doch nicht an den Arm. Die Laufuhr ist noch nicht vollständig erprobt. Cool ist, dass man seinen Puls messen kann, indem man einfach nur die Fingerspitze drauf hält. Ich muss das jetzt aber mal mit einem geeichten Gerät vergleichen, ob das auch alles stimmt. Nein, ich arbeite nicht bei Tchibo und es gibt auch noch andere tolle Kaffeehäuser wie Eduscho oder so :-)

Wer es noch nicht mitbekommen hat, die NEULAND hat ein Gewinnspiel laufen. Das Bad Taste Jogging Outfit – Gewinnspiel. Man kann einen unfassbar tollen Gutschein im Wert von 250,00 € gewinnen. Gesponsert und einzulösen in den Designer Outlets Wolfsburg. Ihr müsst nichts weiter tun, als ein Foto hochladen. Und zwar hier. Na gut, nicht irgendein Foto. Gesucht wir das heftigste, fieseste, gemeinste oder strangeste Jogging Outfit, das ihr habt. Natürlich müsst ihr auch drinstecken, sonst zählt das Bild nicht. Noch bis zum 31.08.2014 hab Ihr die Chance mitzumachen.

Eigentlich kann das Outfit beim Laufen doch nicht hässlich genug sein. Wer möchte schon in einem hässlichen Lauf Outfit auf Bekannte im Wald stoßen? Wer hässlich läuft, läuft weiter und wer weiter läuft ist fitter.

Das Foto hier, ist gleich doppelt gefährlich. Mein Lauf Outfit ist nicht nur hässlich, nein ich trage auch noch ein T-Shirt vom Finale 2010. Ihr erinnert euch? Niederlande gegen Spanien. Ich habe zu der Zeit für Sky in Amsterdam gedreht und musste mir das kaufen. Also damit hält man dann garantiert auch nicht an. Viel Glück beim Gewinnspiel, euer Olaf…

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(ich mache natürlich nur außerhalb der Konkurrenz mit)

 


| 14.08.2014 | 08:45 Uhr

Allgemein, Hausmeister : Einsamkeit macht erfinderisch

Andreas Lutz

Es war so gegen 15.30 Uhr als mich der Anruf von Frau Dallmann erreichte. Frau Dallmann ist eine meiner Lieblingsmieterinnen. Wenn sie mir den Ausdruck erlauben.

Eine kleine Frau Mitte siebzig der man ihr Alter auch durchaus ansieht. Die aber jederzeit  in der Lage wäre einen Handtaschendieb mit nur einem einzigen Faustschlag niederzustrecken.

Frau Dallmann ist alleinstehend. Ihr Mann ist schon vor Jahren gestorben. Oder abgehauen. In ihrem Wohnzimmer hängt ein Hochzeitsfoto das sie als junge Frau zeigt. Zusammen mit ihrem Bräutigam. Aber sie erwähnt ihn nicht. Sie spricht auch nicht von Kindern. Vermutlich hat sie keine. Frau Dallmann ist einsam. Das zur Erklärung warum Frau Dallmann tut was sie tut. Und auch heute hat sie es wieder getan.

“Sie müssen mal wieder vorbeikommen Herr Lutz. Also, das ist doch wie verhext. Ich wollte meine Post rausholen und dabei ist mir wieder das Briefkastenschloss… also das ist sozusagen… na Sie haben es ja das letzte Mal auch so schön reparieren können. Da ist wieder dieser, dieser…”  “Splint“, helfe ich ihr.  „Ja, dieser Splint ist abgegangen und dann ist das ganze Schloss, das ist dann… also, das ist dann regelrecht in den Briefkasten gefallen.”

“Frau Dallmann”, sage ich mit einer fast väterlichen Stimme als ich Minuten später mit ihr am Briefkasten stehe. “Das ist schier unmöglich. Beim Öffnen des Briefkastens kann der Splint nicht aus dem Schloss fallen.”

“Ist er aber!” erwidert die alte Dame. Und sie sagt es in einem Ton der mir zu verstehen gibt, dass jetzt “Ende der Diskussion” ist.

Eigentlich ist das, was sie da macht, mutwillige Zerstörung fremden Eigentums denke ich, als ich den Splint mit Hilfe eines Schraubendrehers zurück in das Schloss drücke. Dazu ist schon ein gewisser Kraftaufwand nötig. Niemals, ich wiederhole NIEMALS!!! fällt so ein Splint einfach heraus. Das ist schließlich auch seine Bestimmung. Fest zu sitzen. Dafür wurde er gebaut. Dafür wurde er erfunden. Hier wurde nachgeholfen. Ganz klar. Aber die alte Frau Dallmann kann das ohne Werkzeug nicht schaffen. Mit Werkzeug aber auch nicht. Sie muss einen Komplizen haben. Jemanden der ihr den Splint aus dem Schloss zieht.

Ich habe sofort den Jungen in Verdacht der mit seiner Mutter über ihr wohnt. Warum ich gerade ihn verdächtige weiß ich nicht. Ich bin sehr schnell mit meinen Verdächtigungen. So schnell, dass ich oft mit den Begründungen nicht hinterherkomme.

Ich verdächtige ständig jemanden. Ich kann gar nichts dafür. Egal ob es der ausgeleerte Aschenbecher neben der Hauseingangstür ist oder der Müllsack mit alten Schuhen in der Biotonne. Ganz egal was es ist. Ich habe stets sofort einen Verdacht. Nur meiner schlechten Menschenkenntnis ist es zu verdanken, dass sich keine meiner Verdächtigungen je bestätigt hat.

“So”, sage ich, als ich mein Werkzeug in meinem kleinen roten Jute-Beutel verschwinden lasse, “erledigt! Wenn der jetzt wieder rausfällt, weiß ich auch nicht.” “Ein schönes Fahrrad haben Sie”, beginnt sie eine lockere Plauderei. “Ja das ist es” versuche ich zu lügen. “Das ist mein ganzer Stolz.” “Immer schön abschließen” rät sie mir. “Nicht, dass es Ihnen mal geklaut wird.” Die Hoffnung habe ich aufgegeben, denke ich bei mir.

“Haben Sie denn jetzt noch mal einen Augenblick Zeit“? fragt sie und wartet erst gar nicht meine Antwort ab, sondern weist mir mit einer Geste an, ins Haus zu gehen. Wenn es so ist wie das letzte Mal, dann wartet in ihrer Stube (ich glaube ab einem gewissen Lebensalter heißen Wohnzimmer immer “Stube“) eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen auf mich.

Eigentlich hab ich noch ‚ne Menge zu tun, will ich sagen, aber dazu komme ich gar nicht.

“So als Hausmeister hat man auch nichts auszustehen oder? Was machen Sie denn eigentlich den ganzen Tag? Ich sehe Sie ja immer nur auf Ihrem Fahrrad hin und her fahren. Haben Sie eigentlich mal gesehen wie der Müllplatz aussieht?” Das waren keine wirklichen Fragen. Eher so etwas wie Feststellungen habe ich den Eindruck.

“Na, kommen Sie erstmal rein” sagt sie und schiebt mich vor sich her.

Tatsächlich stehen wir vor einem gedeckten Kaffeetisch. Zwei Tassen, eine Kaffeekanne, ein paar Stückchen Erdbeertorte und ein Tetrapack Vollmilch. Und ein Fotoalbum. Der Fernseher läuft. Wahrscheinlich den ganzen Tag. Zumindest darin unterscheiden wir uns nicht.

Einige Minuten später sitzen wir bei Kaffee und Kuchen und blättern im Fotoalbum. “Sehen Sie mal hier, das waren die ersten Häuser in der Schillerstrasse. Als es hier noch gar keine Strassen gab. Und keine Häuser. Und das hier war die Cianetti Halle.”

Im Fernseher läuft gerade “Hier ab vier” auf MDR und Axel Bulthaupt erklärt die Bedienung eines Blutdruckmessgerätes das ganz neu auf dem Markt ist. “Wie alt sind Sie eigentlich?” fragt mich Frau Dallmann während sie zur Fernbedienung greift um den Ton lauter zu stellen. “Lange müssen Sie doch auch nicht mehr arbeiten, oder?”  “Ich bin gerade erst 50 geworden” antworte ich. Nicht ohne ein Gefühl der Entrüstung. “50?” Sie blickt erstaunt. “Das hätte ich nicht gedacht. Ich hätte gedacht das Sie älter wären.” “Im Ernst” ? entgegne ich erstaunt und nehme mir ein weiters Stückchen Erdbeertorte. Vielleicht waren es die Jahre in der Gartenabteilung der Neuland und die sengende Hitze der Detmeroder Hochebene die mich so altern ließen. Die mir diese tiefen Falten ins Gesicht gruben. Die mich aussehen lassen wie einen kalabresischen Landarbeiter bei der Tabakernte. Vielleicht hat Frau Dallmann aber auch einfach nur was an den Augen. Ich beschließe einen Termin bei meinem Frisör zu machen. Unter Umständen ist es ihm möglich meine ursprüngliche Haarfarbe zu rekonstruieren. Grau macht mich vielleicht doch etwas zu alt. Oder bin ich tatsächlich nicht so alt wie ich mich fühle, sondern bereits viel viel älter? Zur Sicherheit merke ich mir den Namen des Blutdruckmessgerätes.

“So”, höre ich mich sagen. “Ich muss dann mal los. Ich kann ja schlecht den ganzen Nachmittag hier mit Ihnen Kuchen essen. Ich hab‘ schließlich noch ‚ne Menge zu tun.”  “Was haben Sie denn zu tun?” fragt sie verwundert. “Was macht so ein Hausmeister eigentlich den ganze Tag? Das hab ich Sie vorhin schon gefragt. Ist das heutzutage eigentlich ein richtiger Beruf oder kann das jeder machen? Das kann man doch gar nicht lernen, oder? Kann man Hausmeister lernen?”

Ich verspreche Frau Dallmann beim Weggehen ihr die Aufgaben eines Hausmeisters genau zu erklären. Das nächste Mal. Wenn ihr Briefkastenschloss wieder in den Briefkasten fällt. Sie fand die Idee gut und wir einigten uns auf nächste Woche.

Aus dem Fotoalbum von Frau Dallmann

Nebau
Die ersten bezugsfertigen Häuser der Neuland.

Kaffeerunde
Frau Dallmann feiert den 5. Geburtstag der Stadt.

Käfertreffen
Der frenetisch gefeierte erste Kreisel in Wolfsburg.

Spaziergang
Erster verkaufsoffener Sonntag. Allerdings noch ohne Geschäfte.


| 12.08.2014 | 08:53 Uhr

Allgemein, Azubis : Die fast perfekte Planung …

Azubis

So wie jedes Jahr steht auch 2014 wieder die Planung der Abschlussfeier des 3. Lehrjahres auf unserem Plan. Und natürlich haben wir uns schon Monate vorher Gedanken darüber gemacht. Wir, dass sind alle kaufmännischen Auszubildenden bei der Neuland. 😉

Dieses Jahr sollte es besonders spannend, kurz gesagt, einfach unvergesslich werden. Also ging die Planung in die heiße Phase. So saßen wir meist vollzählig zusammen in unserem lichtdurchfluteten Besprechungsraum und uns kamen durch den vielen Sauerstoff (herzlichen Dank an die Klimaanlage) unzählige Ideen. Livemusik (wie wäre es mit Helene Fischer), ein Sechs-Gänge-Menü und ein großes Feuerwerk. Spätestens jetzt wurde uns klar, dass wir eventuell in etwas zu großen Dimensionen dachten.

Also zurück in die Realität.

So planten wir fleißig eine gemütliche Feier mit Rahmenprogramm in einem unserer Nachbarschaftshäuser. Sogar die kleinsten Details berücksichtigten wir dieses Mal. Zum Beispiel planten wir individuelle Spiele für unsere bald nicht mehr Azubis. Wir waren bereits mächtig stolz auf unsere Planung. Zeitlich gesehen waren wir wirklich gut dabei. Dachten wir zumindest. Doch da brachte uns eine „kleine“ Zwischennachricht etwas aus dem Konzept.

Es stellte sich heraus, dass die offizielle Verabschiedungsfeier in der Schule nun doch einen Monat früher als gedacht stattfinden sollte.

Nach einer kurzen Schockstarre liefen unsere Gedanken zur Hochform auf. Wie wäre es so kurzfristig nun mit einem heimatlichen Essen direkt nach der Abschlussfeier in Springe? Denn immerhin, ein gutes Restaurant kannten wir von unseren Blockbesuchen doch alle. Jegliche Versuche so kurzfristig ein Nachbarschaftshaus für die bevorstehende Feier zu bekommen, scheiterten.

Deshalb planten wir auf Hochtouren ein ganz neues Konzept.

Und schon war der Tag gekommen. Die Sonne meinte es an diesem Tag besonders gut mit uns, schon auf dem Hinweg nach Springe ließ die eine oder andere Pflanze den Kopf hängen. Und auch an uns ging die Hitze nicht spurlos vorbei, vor allem während der Abschlussfeier in der Schule. Da konnte auch die Livemusik nicht über die Windstille hinwegtäuschen.

Nachdem unsere beiden Mitazubis nach der Zeugnisausgabe nun offiziell ausgelernt hatten, ging es weiter in das besagte Restaurant. Mit kalten Getränken versuchten wir gegen die Hitze anzukämpfen. Auch die Wartezeit auf unser Essen wurde mit den Redebeiträgen von unserer Ausbilderin und einer Vertretung der Geschäftsführung sinnvoll genutzt. Als die warmen Speisen kamen, hatten wir uns mittlerweile auch an die Hitze gewöhnt. Mit fortgeschrittener Zeit kühlte sich auch das Wetter auf eine angenehme Temperatur ab.

Gestärkt durch das leckere Essen machten wir uns somit gemeinsam auf den Weg nach Wolfsburg.

PS an das erste Lehrjahr: Ein Tag wie dieser würde uns auch sehr gut gefallen :-)

Wir sind schon gespannt wie eure Planung im nächsten Jahr abläuft. Wir warten auf euren Blog-Beitrag :-)

 


| 11.08.2014 | 07:41 Uhr

Allgemein, Azubis : Die ersten großen Tage

Azubis

Bewerbung abgeschickt und schon ging das Warten los. Doch dann kam das erste erlösende Schreiben: die Einladung zum Bewerbungsgespräch.

Je näher der Tag kam, desto größer wurde die Aufregung. Habe ich genug gelernt? Was werde ich gefragt? Was für einen Eindruck hinterlasse ich? Nach dem Gespräch ging man mit gemischten Gefühlen nach Hause. Ein paar Wochen später kam der entscheidende Anruf:  Sie wollen mich haben. Jackpot!

Nachdem der Ausbildungsvertrag unterschrieben war, wich die Aufregung ein wenig –
der erste Schritt war getan.

Doch das hielt nicht lange an, denn der erste Tag, der 01.08.2014, rückte näher.
Man stellte sich wieder einen Haufen Fragen: Wie sind die anderen Auszubildenden? Wie reagieren Sie auf mich? Und vor allem: Wie laufen die ersten Tage für uns ab?

Nun war der Tag gekommen. Man kam mit gemischten Gefühlen an, doch das legte sich ganz schnell.  Frau Eltner, Frau Kreth und die anwesenden Auszubildenden aus dem zweiten Lehrjahr lockerten die Stimmung sofort auf. An dem Freitag waren alle neuen Azubis da, die Kaufmännischen und die Gewerblichen. Durch ein Kennenlernspiel machten wir uns auf kreative Weise untereinander bekannt. Zudem lernten wir durch einen Rundgang mit den Azubis aus dem zweiten Lehrjahr auch die Hauptgeschäftsstelle der Neuland in Westhagen kennen.

Montag waren dann nur wir neuen kaufmännischen Azubis da, denn die gewerblichen Auszubildenden fangen ja eigentlich erst am 01.09. an. Auch an diesem Tag haben wir wieder „spielerisch“ sehr interessante Sachen erlernt.

Da im nächsten Jahr wieder neue Auszubildende kommen, wollen wir an dieser Stelle nicht ganz so viel verraten. Wir können aber auf jeden Fall noch hinzufügen, dass sich die Tage sehr lohnen und man viel über das Unternehmen, die Ausbildung und auch über sich selbst lernt.

Nach den Einführungstagen wird es jetzt „ernst“ für uns. Die ersten Abteilungen die wir durchlaufen sind die Poststelle / das Archiv und die Telefonzentrale / den Empfang. Die Abteilungen sind super für den Anfang, da man dort das gesamte Unternehmen und die Kollegen näher kennenlernt. Im Verlauf der Ausbildung folgen noch viele weitere Abteilungen, worauf wir nun schon sehr gespannt sind.

Auch wir müssen jetzt wieder zur Schule gehen. Unsere erste Woche in der Berufsschule in Bochum beginnt am 24.08.2014. Grob gesagt müssen wir also zehn Mal im Jahr für eine Woche mit Sack und Pack nach Bochum ziehen.

Wir hoffen, dass ihr einen kleinen Einblick in uns neue Auszubildenden, die Einführungstage und unseren ersten Tagen der Ausbildung bekommen habt.

Wir freuen uns auf unsere weitere Ausbildung!


| 05.08.2014 | 08:55 Uhr

Allgemein, Mieterfahrten : Mieterfahrt zum Paläon

Claudia Kirchhoff

Am 01. August machten wir (meine Kollegin Susanne und ich) uns bei strahlendem Sonnenschein auf nach Schöningen ins Paläon.

Mit gutgelaunten Mietern im „Gepäck“ fuhren wir an sonnenblumengesäumten Feldern entlang der Deutschen Fachwerkstraße unserem Ziel entgegen.

Das architektonisch moderne Gebäude war schon von weitem zusehen (außer für den Busfahrer!). In der verspiegelten Fassade waren die Landschaft und die grasenden Urzeitpferde sichtbar.

Von der zweiten Etage hatten wir einen fantastischen Blick auf den Braunkohletageabbau. Eine sympatische Mitarbeiterin entführte uns in die 300.000 Jahre zurückliegende Zeit – in die Altsteinzeit. In den gut klimatisierten Räumen fühlte man sich gleich ein wenig in die Steinzeit versetzt. Die steinzeitlichen Funde rund um den Tagebau geben Aufschluss über das Leben unserer Vorfahren und zeichnen auch ein präzises Bild der damaligen Flora und Fauna.

Wussten Sie, dass wir von dem Homo heidelbergensis abstammen? Er war ein Spezialist für das Anschleichen und das zielgenaue Werfen zum Erlegen von Beute. Dieses durften wir am Anschluss an unsere Führung ausprobieren.

Wir waren alle der Meinung, dass wir an dem Tag mächtig Hunger geschoben hätten, da unsere Künste im Speerwerfen bei weitem nicht zur Erlegung einer Beute ausgereicht hätten.

Aber Gott sei dank wurden unser Bemühungen mit  leckeren Steinzeitburgern belohnt. Eine besonders schmackhafte Variante ist der Wildschweinburger mit Camenbert und Preiselbeermarmelade, sehr empfehlenswert!!!!

Frisch gestärkt hatten wir im Anschluss noch Zeit für einen Spaziergang über das Gelände oder mikroskopische Untersuchungen im Forschungslabor, bevor es um 16.00 Uhr wieder Richtung Heimat ging.

Alles in Allem war es ein gelungener Ausflug!

Und die Ideen unserer Kunden für weitere Fahrten haben wir bereits an die Kolleginnen weitergegeben!

Claudia und Susanne

 

Hallo  und guten Morgen!

Kurz nach unserer Fahrt ins Paläon habe ich einen sehr interessanten Artikel in der Zeitung gelesen.

In den nächsten zwei bis drei Jahren soll ein „Skywalk“ gebaut werden, der über den Rand des Tagebaus hinausragt. Damit haben Besucher die Möglichkeit den Archäologen ganz nah bei den Ausgrabungsarbeiten im Braunkohletagebau zuzuschauen. Die berühmten Schöninger Speere ( 8 Stück), ca. 300 000 Jahre alt, wurden dort gefungen.

Claudia