NEULAND-Blog

Hallo! Schön, dass wir unsere Leser an dieser Stelle begrüßen dürfen. Hier finden sich aktuelle Infos aus unserem Unternehmen sowie Interessantes und Wissenswertes rund um die Themen „Leben in Wolfsburg“ und „Wohnen bei der NEULAND“. Jede/-r Interessierte ist herzlich eingeladen, unsere Blog-Beiträge zu lesen, zu kommentieren und mit uns zu diskutieren – wir freuen uns auf konstruktive Kritik sowie verschiedenste Sichtweisen und Meinungen!

Archiv für den Monat: September 2014

| 29.09.2014 | 09:31 Uhr

Allgemein, Azubis : Büroteam auf Werkstatt-Tour

Azubis

Morgens um 6 Uhr in Wolfsburg: eine angehende Immobilienkauffrau steht vor der ersten Herausforderung des Tages. Was ziehe ich heute bloß an? Ich öffne den Schrank. Den neuen Blazer sollte ich heute wohl nicht anziehen. Für das Büro der Neuland Wohnungsgesellschaft mbH in Wolfsburg passt der perfekt, aber heute geht es für mich und meine zwei Kolleginnen in unseren Bauhof. Wir, das sind Laura, Annika und Luenna, alle im 2. Ausbildungsjahr zur Immobilienkauffrau und heute auf Recherche für die Schreibwerkstatt von „Zukunft Bilden“.Zukunft_bilden_Werkstatttour

 

 

 

 

 

 

 

Unser Ausbildungsbetrieb bildet Immobilienkaufleute aus und bietet verschiedene Ausbildungen im gewerblichen Bereich an. Einen Einblick erhalten wir heute in den Beruf des Tischlers und des Elektroinstallateurs. Das sind die Kollegen, für die wir normalerweise die Reparaturaufträge der Mieter aufnehmen. Wenn wir diese ins System eingegeben haben, ist unser Teil der Arbeit beendet. Aber wie geht es dann weiter? Das wollen wir heute erfahren. Unser Tag im Bauhof beginnt mit der Teambesprechung. Alle sitzen zusammen am Tisch und besprechen ihre Aufträge für den Tag. Wir fühlen uns hier wohl; alle sind den Gästen aus dem kaufmännischen Bereich gegenüber aufgeschlossen. Dann geht es an die Arbeit. Laura und ich fahren bei einem der Tischler – Eckhard Schulze – mit. Der erste Auftrag, ein Küchenaufbau, soll im 5. Stock stattfinden. Zum Glück gibt es einen Fahrstuhl. Den nehmen Laura und ich gleich zweimal, denn mit einem Mal bekommen wir die Werkzeuge und Materialien nicht mit. So viel Bewegung und dazu noch die schweren Werkzeuge – das sind wir aus dem Büroalltag nicht gewohnt. Wirklich viel können wir nicht zum einwandfreien Aufbau der Küche beitragen, aber immerhin die Schrauben anreichen. Nachdem die Küche steht, geht es direkt weiter: Austausch von Herden, Reparaturen von Lampen und immer begleitet von den Anrufen aus der Zentrale, die mitteilt, wo noch Arbeit für die Handwerker ansteht. Um 16 Uhr trudeln alle Handwerker-Teams wieder auf dem Gelände des Bauhofs ein. Dort treffen wir auch Annika wieder. Sie war mit einem unserer Elektroinstallateure unterwegs. Auch sie hat die Erfahrungen in diesem gewerblichen Beruf als neue Herausforderung empfunden. Insbesondere bei dem Umgang mit Strom gab es anfänglich Berührungsängste, welche jedoch durch den begleiteten Kollegen schnell überwunden wurde. Letztendlich konnte somit auch eine angehende Immobilienkauffrau eine Glühbirne austauschen. Fazit von Annika ist, dass sie nun ab morgen selbstständig  Zuhause mit Strom umgehen kann.

Dann geht es für uns auch wieder ins Büro, mit dem Wissen, was passiert, wenn wir die Reparaturaufträge eingegeben haben. Dann denken wir bestimmt auch an Eckhard Schulze, der alle Schrauben sicher auch ohne uns findet. Und morgen, das steht fest, stelle ich dem neuen Blazer auch das Büro vor.

 


| 22.09.2014 | 09:55 Uhr

Allgemein, Das Lauf-Projekt : Angekommen!

Olaf Levin

Das war`s!  Ankommen, das war das Ziel. Herzlichen Glückwunsch an alle NEULAND Express Läufer und natürlich auch an alle anderen, die sich der Sache und ihrem Schweinehund gestellt haben.

Nils, 1:33:08 ! Was soll ich sagen…Sensationell. Andrea, 1:57:03, Hammer!, um nur einige zu nennen. Für mich gibt es in jedem Fall Luft nach oben aber wenig nach unten. Vorletzter in meiner Altersklasse und 948ster von 966 Teilnehmern am Halbmarathonlauf. Man hätte „Vom Winde verweht“ , während meines Laufs gucken können. (2:27:22)

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Bis Kilometer 11 ging bei mir eigentlich alles recht gut. Dann hab ich den Wasserstand im Allerpark gesehen und gedacht „Hey, es wird Zeit für ein Gel.“ Ich hatte zwar das Gel einnehmen während des Laufens geprobt, aber der Ernstfall war dann doch anders. Irgendwie bin ich aus meinem Atemrhythmus gekommen und habe die halbe Tube direkt in den Hals inhaliert. Wie Klarsichtfolie hat sich das Gel in meiner Speiseröhre breit gemacht und machte das Atmen für kurze Zeit, nicht möglich. Klingt übertrieben, war aber so. Ich hatte kurz überlegt aufzuhören. Glücklicherweise war ich ja direkt beim Wasser und konnte das ganze Gel wieder abspülen. Also Gel überleg ich mir nochmal, werde mal versuchen auf Riegel oder Bananen umzusteigen.

Eine Weile konnte ich Denise und Stefan sehen, aber die waren fitter unterwegs und haben mich spätestens an den Designer Outles abgehängt.

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Hab mich dolle über Angelika gefreut, die mich an der Volkswagen Arena angefeuert hat. Schade für sie und auch für Steffi. Nächstes Jahr dann ganz bestimmt. Überhaupt muss man den meisten Streckenposten ein riesen Kompliment machen. Kommt schon cool wenn plötzlich Fremde deinen Namen rufen und dir Mut zu sprechen. Danke dafür!

 

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Ziel für das nächste Jahr ist definiert 1:59:59. Denn eins ist klar, es wird weitergemacht. Vielleicht ja auch mit euch. Mir hat das Laufen und Trainieren mit der NEULAND und ihren Mietern super viel Spaß gemacht. Ich bin froh euch kennengelernt zu haben, und hoffe, dass wir vielleicht ab und zu weiter miteinander durch die Wälder Wolfsburgs rennen. Vielen Dank an euch, an Sina und Claudia, unsere „Drill Sergeants“ vor Ort und auch an die NEULAND für das Vertrauen und die Möglichkeit dieses Projekt zu realisieren. Ich hoffe es hat euch etwas Spaß gemacht. Die bewegten und bewegenden Bilder, gibt es die Tage hier zu sehen.

…ach und schönen Dank für die tollen Fotos von Janina Snatzke

Bis bald mal wieder, euer Olaf…


| 03.09.2014 | 15:59 Uhr

Allgemein, Das Lauf-Projekt : Schallmauer durchbrochen, der 14.09. kann kommen

Olaf Levin

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Der September ist da. Das ging jetzt wirklich schnell. Eben war doch noch April und wir haben unsere Zelte im Suhlgarten aufgeschlagen und unser Lauftraining gestartet. Es ist immer dasselbe mit der Zeit. Je schöner die Momente, umso schneller geht sie rum. Mittlerweile ist der NEULAND Express etwas kleiner geworden, aber es hat sich ein harter Kern gebildet. Manche mussten leider verletzungsbedingt aussteigen. Achillesfersen, Leisten und Knie wurden beansprucht und sind bei dem einen oder anderen leider nicht mehr wettkampftauglich. Gute Besserung auf diesem Wege. Mittlerweile laufen wir nicht nur donnerstags, sondern geben uns auch regelmäßig sonntags den Wolfsburger Laufparcouren hin. In der Anmeldeliste des Wolfsburg-Marathons stehen wir jetzt auch, es gibt kein zurück mehr, und zurück will eh niemand. Von Sina und Claudia haben wir alles gelernt, was wir für ein gesundes, ausgeglichenes Laufen benötigen und jetzt sind langsam wirklich alle heiß.

Das war auch am letzten Sonntag zu spüren. Ich habe mein Ziel bereits erreicht und bin zusammen mit Stefanie Geisler, der Leiterin Unternehmenskommunikation der NEULAND und unseren Coaches Claudia und ihrem Mann Franco das erste Mal in meinem Leben die Distanz 21 Kilometer gelaufen – also mein halbes Fenchelfeld. Ach na ja, und Harry, der ist dann mittendrin einfach mal los gespurtet und lief das ganz locker zu Ende. Woher er seine Energie nimmt? Vielleicht ist er doch heimlich Gallier und hat Zugang zu einem Zaubertrank? Für uns war es gut, die Distanz vor dem Wettkampf einmal gelaufen zu sein. Ich weiß jetzt, dass ich das schaffen kann und weiß, das es weh tut. :-)

Ich habe mir noch rechtzeitig ein paar neue Schuhe gekauft und geübt, wie man mit Nahrung rund um den Wettkampf so umgeht. Zunächst freue ich mich natürlich auf die Nudelparty, die am 13. September 2014 in der Zeit von 18:00 – 20:00 Uhr im RothCampus Fallersleben (Wolfsburger Landstrasse 22 a, 38442 Wolfsburg) stattfindet. Es gibt dort für uns Läufer kostenfrei Pasta!!! Ich bin dabei!!! :-) Doch auch während mich meine neuen Schuhe wie von selbst über mein halbes Fenchelfeld fliegen benötige ich … nun … nennen wir es auch in diesem Fall Nahrung – die Bananenstaude in der Bauchtasche hat mir meine Frau ausgeredet  – Gott sei Dank gibt es ja da noch diese verschiedenen Gels. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, doch ich hab mich jetzt festgelegt: ein Gel mit der Geschmacksrichtung „Red Fruit“ soll es sein. Eine tolle Auswahl an Gels gibt es übrigens z.B. bei Sport 2000 in Fallersleben. Jetzt sind es also noch knapp zwei Wochen und dann kommt das Finale. Wer sich nochmal über den Wolfsburg-Marathon informieren möchte, findet alles Wichtige hier.