NEULAND-Blog

Hallo! Schön, dass wir unsere Leser an dieser Stelle begrüßen dürfen. Hier finden sich aktuelle Infos aus unserem Unternehmen sowie Interessantes und Wissenswertes rund um die Themen „Leben in Wolfsburg“ und „Wohnen bei der NEULAND“. Jede/-r Interessierte ist herzlich eingeladen, unsere Blog-Beiträge zu lesen, zu kommentieren und mit uns zu diskutieren – wir freuen uns auf konstruktive Kritik sowie verschiedenste Sichtweisen und Meinungen!

Archiv für den Monat: Juli 2015

| 13.07.2015 | 09:30 Uhr

Das Lauf-Projekt : Die Jogger und die Hunde

NEULAND Express

Als Läufer begegne ich regelmäßig Gassigängern mit ihren Hunden. Ich habe keinen Hund, aber ich bin ganz bestimmt auch kein Hundehasser. Ich glaub auch, dass die Hundehalter oft zu Unrecht schlecht gemacht werden. Bei meinem heutigen Lauf bin ich acht Hunden begegnet, davon waren immerhin sieben angeleint. Und vor dem achten musste wirklich Niemand Angst haben. Wenn ich mich doch mal an einem nicht angeleinten Hund nicht vorbeitraue, dann hat bei mir bisher noch jeder Hundebesitzer auf einen kurzen Zuruf reagiert und seinen Hund angeleint.

Aber eines fällt mir immer häufiger auf, wenn ich an Hunden vorbeilaufe. Auf gleicher Höhe bleibt Frauchen oder Herrchen stehen, der Hund macht Platz und bekommt ein Leckerli. Ich vermute mal dafür, dass er dem Läufer nicht hinterhergehetzt ist. Da wird doch der Läufer als Erziehungsobjekt für die Hundeerziehung benutzt. Dafür müsste doch eigentlich nicht der Hund, sondern der Läufer ein Leckerli bekommen. Hier läuft doch etwas falsch denke ich mir. Na ja, nicht so schlimm, bei mir läuft‘s…

Euer Stefan.


| 08.07.2015 | 13:22 Uhr

Das Lauf-Projekt : Der frühe Vogel fängt den Wurm…., echt?!

Stefanie Geisler

5 Uhr – gefühlte 300 Kilo wiegt der Schweinhund, der, als mein Wecker klingelt, mit voller Breitseite auf mir liegt. Die Laufsachen liegen direkt neben dem Bett und müssen nur noch angezogen werden. Nur noch… aber klar! Gestern Abend voll motiviert, traf ich die Entscheidung, die mir die sommerliche Hitze und ein straffes abendliches Programm abverlangt haben, morgens vor der Arbeit zu trainieren. Die Beine wollen aus dem Bett – theoretisch zumindest.

„Bleib bloß liegen, es ist gegen deine biologische Uhr, wenn du jetzt Sport treibst. Du hast zu wenig geschlafen, das wird sich negativ auf deinen Hautalterungsprozess auswirken“, bellt der Schweinehund. Mein Hund Buddy, der nicht vom Schwein sondern vom Labrador abstammt und eigentlich immer für Bewegung zu haben ist, schaut mich ziemlich ungläubig an, was denn jetzt der Quatsch soll – bevor er sich noch mal in seinem Korb umdreht…. „Frauchen, ich bleib noch liegen. Geh du mal laufen, wenn du meinst…“Buddy

Mein Entschluss steht und – eine Frau ein Wort – wird jetzt gelaufen!! Den Schweinehund habe ich im Schlafzimmer neben Mann und Hund zurückgelassen.

„Die feuchtkühle Sommerluft schmiegt sich um die Beine, die Vögel zwitschern ihre Lieder…“ So steht es zumindest unter „Tipps für den Morgenlauf“ auf einer meiner Lieblingslaufseiten www.achim-achilles.de Feuchtkühl stimmt, die Vögel zwitschern auch, aber sonst steigen noch keine Himmel hochjauchzenden Gefühle in mir auf, als ich lostrabe und auf dem ersten Kilometer, wenn ich ehrlich bin, noch drei Mal gegähnt habe.

Aber, von nix kommt nix, ohne Fleiß keinen Preis, der zweite Platz ist schon verloren…ich rede mir ein, dass das wirklich die richtige Entscheidung war, um die Uhrzeit für eine Stunde durch den Wald zu rennen.

Achim Achilles schreibt auch, dass ich es bei den Temperaturen und der frühen Trainingszeit ruhiger angehen lassen soll. Wisst ihr was? Es geht auch gar nicht anders!!! Selbst wenn ich wollte, ich kann gar nicht schneller als 6 Minuten auf den Kilometer laufen!!! Es geht einfach nicht, meine Beine kleben irgendwie am Boden. Das ist bestimmt der Schweinehund, der im meinem Bett liegt (nicht mein Mann!!!) und („möge die Macht mit ihm sein“) telepathische Kräfte entwickelt, die mich schlicht und einfach nicht von der Stelle kommen lassen.

Nach ner halben Stunde wird s besser. Vielleicht, weil mir grad noch so ein Irrer zwischen Hasselbachtal und Barnstorf entgegen gelaufen kam. Das spornt an :-)  Vielleicht aber auch, weil ich irgendwie immer das Gefühl habe, dass es nach dem Bergfest schneller geht. Die Leitung zum Schweinehund habe ich wieder gekappt und tatsächlich schüttet mein Körper jetzt ziemlich viele Glückshormone aus.

Als ich nach einer Stunde wieder zu Hause bin und zwar keinen Wurm gefangen, aber zumindest ein paar Schnecken am Wegesrand überholt habe, bin ich vor allem eins: mächtig STOLZ!!

Jetzt geht`s noch mal raus, Gassi. Buddy hat ausgeschlafen…


| 06.07.2015 | 10:26 Uhr

Das Lauf-Projekt : Immer den Quellen hinterher…

NEULAND Express

18 Uhr, die Bürozeit ist beendet, strahlender Sonnenschein bei den endlich ersehnten dreißig Grad…die Luft zum Schneiden, aber wir wollen natürlich nicht meckern.
Laufkurs ist angesagt… so richtig antreiben tut es mich gerad` nicht…deshalb fordere ich Micha auf uns zu motivieren, was mit einem etwas verzweifelten, aber doch überzeugenden Lächeln auch ein wenig klappt.

Noch immer am Überlegen ob das heute so das Richtige ist, werfe ich mich in mein Laufdress und mache mich auf den Weg.

Unglaublich – fast vollzählig stehen wir bei diesen Temperaturen gemeinsam am Treff. Unsere Trainerinnen Simone und Claudia sind fast überwältigt und jetzt bereits stolz auf uns. Das überzeugt nun vollends hier zu sein.

Diesmal ohne Aufwärmen geht es entspannt, aber gefühlt doch etwas schleppend, auf in den Stadtwald. Die im Verhältnis kühle Luft und Schatten werfende Bäume bestätigen das Gefühl alles richtig gemacht zu haben. Den Kopf frei laufen, etwas in Balance bringen und einfach etwas Feines für sich tun.

Die erste Station, die Quelle am VW Bad, wird euphorisch angesteuert und immer wieder wird das frische Nass nachgetankt. Nebenbei überkommt einen das Gefühl vielleicht doch lieber ins herrliche Becken im Freibad als tolle Abkühlung zu springen und hier einige Bahnen – natürlich aktiv – zu schwimmen…da geht es aber auch schon weiter. Der erste etwas luftige Schattenplatz ist unser und das quälende, aber so wichtige, Lauf-ABC folgt. Voller Einsatz und mit viel Spaß besteht unsere Gruppe nun nur noch aus schwitzenden und keuchenden – aber fröhlichen – Körpern, die von einigen tummelnden Bremsen aufgesucht werden.

Nun tatsächlich motiviert schauen wir in die völlig überzeugt strahlenden Gesichter von Simone & Claudia und geben uns Ihnen voller Einsatz hin… Anfersen, Hüpfer, Sprung, Standhaftigkeit, Festigung und Kraft wird gefordert.

Fast nicht zu glauben, dass einen die Beine jetzt noch weitertragen. Es geht weiter auf den Weg und fühlt sich an, als ob man noch einen Gipfel erklimmen müsste… oh‘ Quellen wo seid ihr …drei, vier mehr davon wäre gerade ein Traum…endlich in Sicht und einfach herrlich diese kurzen Erholungspausen.

Der letzte Teil zurück zum Treff wird in Angriff genommen. Wir sind riesig stolz… einige legen sogar eine extra Schleife ein. Die letzten Meter bei praller Sonne am Schillerteich entlang sind noch einmal wirklich hart, aber auch hier bekommen wir bewundernden Zuspruch von sich einfach entspannenden Personen, die ausschließlich die Sonne und den Teich mit ‘nem kühlen Radler genießen. Noch voller Tatendrang, aber doch etwas neidisch auf das kühle Pricklige, laufe ich ganz motiviert dem Ziel entgegen.

Geschafft…Dehnen wird eingestimmt und Simone und Claudia sind mächtig stolz auf uns.
Das hat sich gelohnt. Wir sind etwas mitgenommen, aber einfach nur glücklich.
Danke an euch, sagt Sandra, für diese herrlich nette Laufeinheit.