NEULAND-Blog

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| 06.06.2017 | 10:09 Uhr

Primera Semana aprendiendo Español

Azubis

Hallo zusammen,

hier sprechen die NEULAND Azubis Yessica, Nele und Florian. Seit dem 27. Mai sind wir auf Fortbildung zum „Internationalen Kaufmann“ in Madrid. Daher auch unser Schwerpunkt Spanisch. Doch unsere Reise begann nicht erst am Samstag (27.Mai) sondern bereits einen Tag zuvor. Zusammen fuhren wir zunächst mit der Bahn nach Berlin, wo wir uns mit der Leitung der Fortbildung trafen. Schon der Anfang war super: Wir wurden direkt in Berlin mit besten Wetter, Melone, Erdbeerkuchen und einem wunderschönen Blick von der Dachterrasse unserer Lehrerin begrüßt. Daher war uns schon hier klar: Das kann nur super werden!

Nach einer erlebnisreichen Nacht in Berlin fuhren wir dann wirklich am Samstag, 27. Mai, zum Flughafen Berlin-Tegel um Richtung Süden zu starten. Doch hier erwartete uns erst einmal eine Überraschung: Unsere Flüge existierten gar nicht. Zunächst einmal Panik, wir waren sowieso schon zu spät dran. Doch in bester Manier fragten wir uns bei jeweiligen Schaltern durch und konnten letztendlich (über Umwege) an unserem Fortbildungsziel, Madrid, ankommen.

Natürlich wurden wir auch hier mit strahlendem Sonnenschein und einer Wärme, wie sie für Madrid typisch ist, begrüßt. Jetzt konnte es nur noch besser werden! Nun hieß es aufteilen: Jeder in seine Gastfamilie. Der erste Schritt in die spanische Kultur. Zum Glück konnten wir alle so viel Spanisch, dass uns auch das keine Probleme bereitete. Am Abend wurde sich dann mit allen Teilnehmern der Fortbildung auf dem Plaza Mayor, neben der Puerta del Sol wohl einer der bekanntesten Plätze Madrids, zu einer Tour durch Madrids Südviertel getroffen. Und hier ging es dann auch schon los: Spanisches Bier, Tapas, wie Jamón Ibérico oder Manchego, und mehr. Man muss sagen: Spanische Nächte sind länger, fettiger und weinhaltiger als Deutsche – und natürlich sehr viel wärmer!

Am Montag ging es dann ans Eingemachte: Schule. Die Frage die sich bloß stellte: Wo ist sie? Mit Straßennamen und -nummern kommt man wohl überall auf der Welt schon einmal sehr weit. Doch die spanische Bauweise erwies sich doch als sehr irreführend. Zum Glück kamen wir dann doch am Ende pünktlich zu unserer ersten Unterrichtseinheit: Unterschiede zwischen spanischem und deutschem Verhalten. Wir können jetzt schon sagen: Es gibt eine Menge. So viele Fettnäpfchen – und in alle tritt man rein. Neben den Unterschieden stand die Woche über auch Psychologie, Immobilienrecht, Finanzierung, Sprache und Aussprache auf dem Stundenplan. Uns das alles auch noch in Spanisch! Ein Schock!

Zum Glück gewöhnte sich unser 9 Mann und Frau starker Kurs recht schnell daran. Neben den schulischen Inhalten standen aber auch Ausflüge und Aktivitäten auf dem Stundenplan. Am Mittwoch haben wir eine Fahrradtour durch den „Casa de Campos“ und den „Madrid Río“ gemacht. Ersteres ist eine riesige Parkanlage – für deutsche Größenverhältnisse unvorstellbar. Der „Madrid Río“ ist ein künstlich angelegter Fluss, der im Südteil Madrids, vorbei am „Estadio Vicente Calderón“ von Atlético Madrid, fließt. Man stelle sich mal vor: Der war vorher eine unterirdische Autobahn!

Gestern, also Samstag, unternahmen wir eine Exkursion in die spanische Stadt Toledo. Diese ist architektonisch ein Meisterwerk. Hier leben die drei größten Weltreligionen: der Islam, das Judentum und das Christentum friedlich nebeneinander. Für manche unvorstellbar in der heutigen Zeit. Um es kurz zu fassen: Auf jeden Fall einen Besuch wert – wenn man zu Fuß gut unterwegs ist und es mag, Berge zu besteigen. Toledo wurde nämlich auf einem gebaut.

Heute, also Sonntag, stand uns zur freien Verfügung. Das erste, an das wir alle dachten: Endlich ausschlafen! In Spanien schläft man nämlich leider um einiges weniger und isst auch weitaus später zu Abend. Neles und meine Familie waren da noch sehr früh: 21 Uhr. Yessica konnte erst so gegen 22 Uhr essen. Zum ersten Mal lange geschlafen und dann direkt in die Stadt: Sightseeing stand auf dem Plan: Erster Halt: Palacio Real – der spanische Königspalast. Auch hier kann man nur wieder sagen: Einen Besuch wert! So einen Anblick wird man sein Leben lang nicht vergessen. Danach wurde sich aufgeteilt: Ob Wandern, Shopping oder erneutes Schlafen – alles stand zur Auswahl.

Somit verabschieden wir uns auch vorerst und sagen: ¡Hasta luego! Bis zum nächsten Artikel!

IMG-20170603-WA0069~1Gruppenbild gesamter Kurs

Azubis

Über Azubis

Hallo, wir sind die kaufmännischen Azubis aus verschiedenen Ausbildungsjahren bei der NEULAND. Wir sind neun Mädchen und Jungen, die den Beruf „Immobilienkauffrau/-mann erlernen. Die Ausbildung bei der NEULAND ist sehr abwechslungsreich. Wir durchlaufen 21 Abteilungen, wie zum Beispiel das Sozialmanagement, das Mahnwesen, das Gewerbe oder den Kundendienst. Dabei sind wir in den unterschiedlichen Geschäftsstellen eingesetzt, damit wir das gesamte Unternehmen kennenlernen. Toll finden wir an unserer Ausbildung, dass wir durch viele selbstständige Projekte, zum Beispiel mit der Lebenshilfe Wolfsburg, schon früh lernen mit Verantwortung umzugehen. Besonders positiv ist uns die offene und freundliche Art aller Mitarbeiter aufgefallen. Durch das angenehme Arbeitsklima bereitet uns die Arbeit bei der NEULAND besonders viel Freude. Sie erwartet in diesem Blog von uns, den kaufmännischen Azubis der NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH, ein Einblick in unseren abwechslungsreichen Arbeitsalltag. Wir wünschen viel Spaß dabei!