NEULAND-Blog

Hallo! Schön, dass wir unsere Leser an dieser Stelle begrüßen dürfen. Hier finden sich aktuelle Infos aus unserem Unternehmen sowie Interessantes und Wissenswertes rund um die Themen „Leben in Wolfsburg“ und „Wohnen bei der NEULAND“. Jede/-r Interessierte ist herzlich eingeladen, unsere Blog-Beiträge zu lesen, zu kommentieren und mit uns zu diskutieren – wir freuen uns auf konstruktive Kritik sowie verschiedenste Sichtweisen und Meinungen!

Archiv für den Autor: Azubis

Azubis

Azubis

Hallo, wir sind die kaufmännischen Azubis aus verschiedenen Ausbildungsjahren bei der NEULAND. Wir sind neun Mädchen und Jungen, die den Beruf „Immobilienkauffrau/-mann erlernen. Die Ausbildung bei der NEULAND ist sehr abwechslungsreich. Wir durchlaufen 21 Abteilungen, wie zum Beispiel das Sozialmanagement, das Mahnwesen, das Gewerbe oder den Kundendienst. Dabei sind wir in den unterschiedlichen Geschäftsstellen eingesetzt, damit wir das gesamte Unternehmen kennenlernen. Toll finden wir an unserer Ausbildung, dass wir durch viele selbstständige Projekte, zum Beispiel mit der Lebenshilfe Wolfsburg, schon früh lernen mit Verantwortung umzugehen. Besonders positiv ist uns die offene und freundliche Art aller Mitarbeiter aufgefallen. Durch das angenehme Arbeitsklima bereitet uns die Arbeit bei der NEULAND besonders viel Freude. Sie erwartet in diesem Blog von uns, den kaufmännischen Azubis der NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH, ein Einblick in unseren abwechslungsreichen Arbeitsalltag. Wir wünschen viel Spaß dabei!

| 28.06.2017 | 10:39 Uhr

Allgemein, Azubis : Comerciante Internacional especializado en el mercado inmobiliario

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¡Hola Compañeros!

Nun hat schon die zweite Woche der Fortbildung zum „Internationalen Kaufmann“ in Madrid begonnen.

Nach einer erlebnisreichen Woche, fing nun die große Vorbereitung für die schriftliche und die mündliche Prüfung an, (el examen escrito y el examen oral) und die Nervosität stieg.

Uns wurde ein umfangreiches Spektrum an Wissen über den spanischen Immobilienmarkt nähergebracht. Wir hatten zum einen, eine “Reunión con entidad bancaria” (Besuch eines Kreditinstitutes). Dabei haben wir gelernt, welche Voraussetzungen bzgl. der Kreditausgabe die Banken in Spanien haben. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation, unter anderem durch die Immobilienblase, können spanische Banken nur noch max. 80 % eines Kredites auszahlen. Dabei muss der Kreditnehmer nachweisen können, dass er die restlichen 20 % selbst aufbringen kann.

Zum anderen fand ein “Intercambio con las Islas Filipinas” (Austausch mit Schülern der Berufsschule „Islas Filipinas“) statt. Für die Schüler ist das Ausbildungssystem in Deutschland kaum vorstellbar. Durch das komplexe Schulsystem und die doch noch vorhandenen „Hierarchien“ in Spanien, ist den Jugendlichen der Einstieg ins Berufsleben nur erschwert möglich. Die Ausbildung, zu Spanisch „Formación Profesional“, ist in Spanien nur in theoretischer Form vorhanden. Dementsprechend fehlt den schulisch gut ausgebildeten Spaniern die notwendige Berufserfahrung, um eine Arbeitsstelle zu erhalten. In Spanien lag die Jugendarbeitslosenquote im April 2017 saisonbereinigt bei rund 39,3 Prozent.

Um das Thema Immobilienmarkt Spanien abzurunden hatten wir noch ganz viel Unterricht über das “Derecho Inmobiliario” (Immobilienrecht) und “Planificación Urbanistica” (Städtebauliche Planung). Das Immobilienrecht gleicht grundsätzlich dem deutschen Immobilienrecht. Lediglich unterscheidet sich die Wirksamkeit und das Zustandekommen eines Vertrags, bzw. eines Geschäftes. Die meisten Geschäfte können formlos durchgeführt werden, wie z.B. ein Grundstückskauf oder ein Mietvertrag. Und da fängt das Dilemma schon an. Denn formlose Mietverträge sind nicht wie bei uns, gem. „stillschweigende Vertragsbindung“, d.h. es besteht ein Mietverhältnis für unbestimmte Zeit. Nein. Hier heißt es, der Mietvertrag verlängert sich nur um ein Jahr. Des Weiteren existiert in Spanien auch kein Mietspiegel. Bedeutet, dass jegliche Mietverträge nach Gefühl vereinbart und abgeschlossen werden. Man merkt: es ist alles ziemlich schwammig und eigentlich auch kein Wunder, dass das Kaufinteresse um Mengen höher ist, als das Mietinteresse. Es sind auch nur 15 % der Wohnungen in Spanien Mietwohnungen. Das spricht schon für sich.IMG-20170603-WA0028

Sowohl die Aktivitäten der letzten Woche, als auch die Fächer, in denen wir auf Spanisch unterrichtet wurden, waren prüfungsrelevant. Aus diesem Grund war oft Lernen angesagt. Aber wir waren ja auch nicht zum Spaß dort! 

Der Mittwoch kam immer näher und wir waren fleißig am Lernen für die schriftliche Prüfung.
CHECK! Erste Prüfung geschafft.

Um für die mündliche Prüfung am Freitag vorbereitet zu sein, haben wir fleißig mit unseren Lehren die Prüfungssituation geübt. Unsere mündliche Prüfung bestand aus einer Unternehmenspräsentation und einem Verkaufsgespräch (mithilfe unseres Materials der Immobilienmesse). Darunter fallen die richtigen Anwendungen von “Español de negocios inmobiliarios” (Fachspezifisches Spanisch) und “Técnicas de comunicación venta” (Kommunikations- und Verkaufstechniken), d.h. die richtigen Formulierungen der Ausdrucksweisen und auch die richtigen Gesten und Distanzen einhalten. Gerade in Sachen Geschäftsterminen und Kundenarbeit gibt es dort schon einige Unterschiede.

Nach langem Zittern und Warten konnten wir auch das glücklicherweise abhaken.
CHECK! Wir alle erhielten das Zertifikat zum

Kaufmann International Spanien Schwerpunkt Immobilienmarkt

Zur feierlichen Stunde waren wir anschließend mit dem Geschäftsführer des IFC
(International Formation Center) lecker und traditionell Spanisch Essen. Gleich 3 Gänge, so wie sich das in Spanien gehört!

Den Abend haben wir gemeinsam in einer Bar ausklingen lassen und angefangen unsere Koffer zu packen.

Somit ¡hasta luego! Eure 3 Spanier 


| 06.06.2017 | 10:09 Uhr

Azubis : Primera Semana aprendiendo Español

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Hallo zusammen,

hier sprechen die NEULAND Azubis Yessica, Nele und Florian. Seit dem 27. Mai sind wir auf Fortbildung zum „Internationalen Kaufmann“ in Madrid. Daher auch unser Schwerpunkt Spanisch. Doch unsere Reise begann nicht erst am Samstag (27.Mai) sondern bereits einen Tag zuvor. Zusammen fuhren wir zunächst mit der Bahn nach Berlin, wo wir uns mit der Leitung der Fortbildung trafen. Schon der Anfang war super: Wir wurden direkt in Berlin mit besten Wetter, Melone, Erdbeerkuchen und einem wunderschönen Blick von der Dachterrasse unserer Lehrerin begrüßt. Daher war uns schon hier klar: Das kann nur super werden!

Nach einer erlebnisreichen Nacht in Berlin fuhren wir dann wirklich am Samstag, 27. Mai, zum Flughafen Berlin-Tegel um Richtung Süden zu starten. Doch hier erwartete uns erst einmal eine Überraschung: Unsere Flüge existierten gar nicht. Zunächst einmal Panik, wir waren sowieso schon zu spät dran. Doch in bester Manier fragten wir uns bei jeweiligen Schaltern durch und konnten letztendlich (über Umwege) an unserem Fortbildungsziel, Madrid, ankommen.

Natürlich wurden wir auch hier mit strahlendem Sonnenschein und einer Wärme, wie sie für Madrid typisch ist, begrüßt. Jetzt konnte es nur noch besser werden! Nun hieß es aufteilen: Jeder in seine Gastfamilie. Der erste Schritt in die spanische Kultur. Zum Glück konnten wir alle so viel Spanisch, dass uns auch das keine Probleme bereitete. Am Abend wurde sich dann mit allen Teilnehmern der Fortbildung auf dem Plaza Mayor, neben der Puerta del Sol wohl einer der bekanntesten Plätze Madrids, zu einer Tour durch Madrids Südviertel getroffen. Und hier ging es dann auch schon los: Spanisches Bier, Tapas, wie Jamón Ibérico oder Manchego, und mehr. Man muss sagen: Spanische Nächte sind länger, fettiger und weinhaltiger als Deutsche – und natürlich sehr viel wärmer!

Am Montag ging es dann ans Eingemachte: Schule. Die Frage die sich bloß stellte: Wo ist sie? Mit Straßennamen und -nummern kommt man wohl überall auf der Welt schon einmal sehr weit. Doch die spanische Bauweise erwies sich doch als sehr irreführend. Zum Glück kamen wir dann doch am Ende pünktlich zu unserer ersten Unterrichtseinheit: Unterschiede zwischen spanischem und deutschem Verhalten. Wir können jetzt schon sagen: Es gibt eine Menge. So viele Fettnäpfchen – und in alle tritt man rein. Neben den Unterschieden stand die Woche über auch Psychologie, Immobilienrecht, Finanzierung, Sprache und Aussprache auf dem Stundenplan. Uns das alles auch noch in Spanisch! Ein Schock!

Zum Glück gewöhnte sich unser 9 Mann und Frau starker Kurs recht schnell daran. Neben den schulischen Inhalten standen aber auch Ausflüge und Aktivitäten auf dem Stundenplan. Am Mittwoch haben wir eine Fahrradtour durch den „Casa de Campos“ und den „Madrid Río“ gemacht. Ersteres ist eine riesige Parkanlage – für deutsche Größenverhältnisse unvorstellbar. Der „Madrid Río“ ist ein künstlich angelegter Fluss, der im Südteil Madrids, vorbei am „Estadio Vicente Calderón“ von Atlético Madrid, fließt. Man stelle sich mal vor: Der war vorher eine unterirdische Autobahn!

Gestern, also Samstag, unternahmen wir eine Exkursion in die spanische Stadt Toledo. Diese ist architektonisch ein Meisterwerk. Hier leben die drei größten Weltreligionen: der Islam, das Judentum und das Christentum friedlich nebeneinander. Für manche unvorstellbar in der heutigen Zeit. Um es kurz zu fassen: Auf jeden Fall einen Besuch wert – wenn man zu Fuß gut unterwegs ist und es mag, Berge zu besteigen. Toledo wurde nämlich auf einem gebaut.

Heute, also Sonntag, stand uns zur freien Verfügung. Das erste, an das wir alle dachten: Endlich ausschlafen! In Spanien schläft man nämlich leider um einiges weniger und isst auch weitaus später zu Abend. Neles und meine Familie waren da noch sehr früh: 21 Uhr. Yessica konnte erst so gegen 22 Uhr essen. Zum ersten Mal lange geschlafen und dann direkt in die Stadt: Sightseeing stand auf dem Plan: Erster Halt: Palacio Real – der spanische Königspalast. Auch hier kann man nur wieder sagen: Einen Besuch wert! So einen Anblick wird man sein Leben lang nicht vergessen. Danach wurde sich aufgeteilt: Ob Wandern, Shopping oder erneutes Schlafen – alles stand zur Auswahl.

Somit verabschieden wir uns auch vorerst und sagen: ¡Hasta luego! Bis zum nächsten Artikel!

IMG-20170603-WA0069~1Gruppenbild gesamter Kurs


| 09.05.2017 | 09:12 Uhr

Azubis : Zukunftstag 2017

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Auch in diesem Jahr veranstaltete die NEULAND einen Zukunftstag. Für 15 interessierte Schülerinnen und Schüler startete der Tag um 8:30 Uhr mit einer Vorstellung der Azubis und natürlich der NEULAND, bevor es an das Frühstück ging.

Nachdem alle gut gestärkt waren, wurden die Kinder in vier Gruppen eingeteilt. Die ersten beiden Gruppen starteten mit einer Schnitzeljagd durch die NEULAND und die anderen beiden Gruppen sollten künstlerisch aktiv werden.

Bevor jedoch mit dem Hauptprogramm gestartet werden konnte, schleiften die Kinder in der Tischlerei Holzbuchstaben. Jedes Kind hat den Anfangsbuchstaben seines Namens erhalten, welcher dann gestaltet wurde. Die ersten beiden Gruppen begannen dann mit der Schnitzeljagd durch das gesamte Gebäude sowie den Bauhof. Hierbei kam es darauf an, unterschiedliche Fragen bezüglich des Unternehmens und der Abteilungen zu beantworten, wobei das eine oder andere Mal die Köpfe rauchten. Dadurch konnte die NEULAND spielerisch kennengelernt werden. Währenddessen kümmerten sich die anderen beiden Gruppen um die Gestaltung der Holzbuchstaben. Mit viel Farbe und Kreativität wurden diese bemalt, damit im Nachhinein eine Lichterkette angebracht werden konnte. Während die Buchstaben trockneten wurden Tontöpfe bemalt und später mit einer Blume bepflanzt. Bei diesen Aufgaben sollten alle handwerklichen Gewerke mit einbezogen werden.

Nach getaner Arbeit wurde der Hunger immer größer und es war Zeit für das Mittagessen. Mit Hot Dogs und anderen Leckereien konnten sich die Kinder wieder stärken, bevor es an den Tausch der Gruppen ging. Nun war das Eis gebrochen und die Schüchternheit vom Morgen wie weggeblasen. Nachdem alle mit Buchstaben und Blumen versorgt waren, gab es noch eine letzte Aufgabe: Eingeteilt in drei Gruppen wurde die Teamfähigkeit auf die Probe gestellt, da ein Turm aus einer bestimmten Anzahl von Papier mit Bechern und Schere gebaut werden sollte.

Nach viel Kreativität und Spaß ging um 15:30 Uhr ein langer, aber sehr schöner Tag vorbei, der hoffentlich noch allen in Erinnerung bleiben wird. Und wer weiß, vielleicht sieht man sich in einigen Jahren zur Ausbildung wieder.


| 03.05.2017 | 08:19 Uhr

Allgemein, Azubis : Was zählt in meinem Leben?

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Hallo zusammen,

in der Woche vom 13. bis 17. März haben wir, drei kaufmännische und fünf gewerbliche Azubis, an dem Projekt „Werk Stadt Schloss“ teilgenommen. Dieses Projekt findet jedes Jahr ein Mal statt und versucht Azubis aus ganz verschiedenen Unternehmen und Berufen mithilfe von Kunst zusammenzuführen.

Dieses Jahr wurde das Thema „Was wirklich zählt“ behandelt. Hierzu wurden junge Künstler aus Berlin, die mit Tape (zu Deutsch: Klebeband) arbeiten, eingeladen, die uns dieses Kunstmedium näher bringen sollten. Zum Einstieg in das Thema wurden uns die beiden Fragen „Wer bist du?“ und „Was brauchst du?“ gestellt. Die Gedanken, die uns dabei kamen, sollten wir auf einer kleinen Leinwand mit Tape bildlich festhalten. Dabei entstanden ganz unterschiedliche Bilder und es wurde schnell klar, welche Möglichkeiten das Medium „Tape“ bietet.

Des Weiteren musste man sich durch die Arbeit und der Auseinandersetzung mit den Fragestellungen mit sich selbst beschäftigen. Dadurch kamen wir schnell zur Ruhe und konnten abschalten. Am Ende des ersten Tages stand dann die Präsentation der Leinwände vor den anderen Teilnehmern an. Am zweiten Tag begannen wir dann mit der eigentlichen Projektarbeit. Wir stellten uns die Frage „Was zählt in meinem Leben?“. Man kann sich sicherlich vorstellen, dass bei einer Gruppengröße von über 20 Leuten ein sehr großes Meinungsbild bei einer wahrhaft angeregten Diskussion entstand. Jedoch kamen wir alle in bestimmten Punkten überein: die Familie, unsere Gesundheit, das Glücklichsein, seine Erfüllung finden. Letztlich entstanden so die Gruppen, die sich mit den verschiedenen Teilgebieten auseinandersetzten würden. Dabei machten wir uns auch Gedanken darüber, was genau dargestellt werden sollte. Wir besichtigten die Ausstellungsstätte der Vernissage, die Bürgerhalle der Stadt Wolfsburg, und setzten uns mit der Frage auseinander, woher wir eigentlich kommen.

An Tag drei fingen direkt morgens damit an, die Leinwände mit Tape zu grundieren und unsere Ideen in die Tat umzusetzen. Dabei kam uns laienhaften Künstlern die beste Eigenschaft des Klebebandes zugute: Es kann wieder abgezogen werden, falls man es falsch setzt. Und wir mussten mehr als einmal das Tape wieder entfernen! In den nächsten Tagen nahmen unsere Kunstwerke immer weiter an Form an. Dabei kamen uns immer mehr Ideen in den Kopf, welche natürlich – dem Klebeband sei Dank – auch noch umgesetzt werden konnten. Ein weiterer Effekt der doch recht durchmischten Gruppen war, dass man sich auch mit anderen Leuten unterhalten konnte und erkannte, wie viele verschiedene Blickwinkel es auf das Thema gibt. Da die Künstler auch in unserem Alter und die Betreuer allgemein wirklich gelassen und locker waren, wurde das gesamte Projekt noch sehr viel entspannter und die Arbeitsatmosphäre ebenso. Uns wurden viele Freiräume gelassen, so dass wir uns voll und ganz auf die Frage und auf die Kunst an sich konzentrieren konnten. Am letzten Tag mussten dann die Bilder fertiggestellt werden. Nachdem alles aufgeräumt und verstaut war, aßen wir zum Abschluss alle zusammen Pizza. Im Großen und Ganzen war das Projekt ein voller Erfolg in Hinsicht auf das Thema und der Entwicklung seiner persönlichen Beziehung zur Kunst. Die Ausstellung wurde am 26. April um 15 Uhr in der Bürgerhalle im Rathaus Wolfsbrug eröffnet. Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass zahlreiche NEULÄNDER sich die entstandenen Kunstwerke angesehen haben! Eure kaufmännischen und gewerblichen Künstler-Azubis

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| 26.09.2016 | 10:33 Uhr

Azubis : Brücken bauen

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Dieses Jahr haben wir wieder „Brücken gebaut“. Nach dem letzten Projekt im Hospizhaus beschlossen wir in diesem Jahr etwas mit Flüchtlingen zu unternehmen.

Hierfür haben wir zuerst überlegt was wir denn mit den Flüchtlingen machen könnten, da es ein besonderes Erlebnis für sie werden und natürlich Spaß machen sollte. Nach der Ideensammlung entschieden wir uns dann für ein gemeinsames „Pizza backen“. Einige Tage zuvor besuchten wir Auszubildenden die Flüchtlinge, um ihnen unser Projekt vorzustellen und sie kennenzulernen. Schon dort war eine gute Stimmung!

Am 15. September haben wir die Flüchtlinge abgeholt und sind gemeinsam nach Velpke zur Pizzeria Carlisi gefahren. Dort wurden wir herzlich empfangen. Zuerst gab es dann Informationen über die Pizzeria und danach wurde uns erklärt, dass es verschiedene Sorten von Mehl gibt, die man zu unterschiedlichen Zwecken benutzt. Nachkommend durften wir alle mit in die Küche, natürlich nur mit Schürze und Schiffchen. Dort konnten wir beobachten, wie ein Pizzateig hergestellt wird.

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Dann endlich durften wir selber Pizza backen. In einzelnen Gruppen kamen wir in die Küche und wurden dort zuerst belehrt, wie man den „Klumpen“-Teig in die Form einer Pizza bringt und dass es sehr wichtig ist, dass der Pizzateig auf sauberem und trockenem Grund liegt. Dabei kam die Hilfe der Küchenchefs einigen sehr zugute. Nachdem dann der Käse auf der Pizza war, durften wir die Pizza selbst mit einer Pizzaschaufel in den Ofen schieben und nach 2 Minuten diese auch wieder selbst herausholen und auf unseren Teller schieben.

Nach dem leckeren Verzehren der Pizzen haben wir dann noch alle eine Urkunde bekommen, die bestätigt, dass wir nun Pizza backen können. Insgesamt hat uns der Tag sehr gefallen. Wir haben neue Menschen kennengelernt und einiges über deren Geschichte erfahren. Was zu betonen ist, war die Stimmung, die durch die Mitarbeiter der Pizzeria sehr unterstützt wurde. Wir haben sehr viel gelacht und der Tag hat uns großen Spaß gemacht. Durch das Projekt haben wir viele positive Erfahrungen gesammelt und jeder für sich selbst hat schöne Erinnerungen mitgenommen.


| 20.06.2016 | 08:18 Uhr

Azubis : Vocatium

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Auch dieses Jahr präsentierte sich die NEULAND auf der Vocatium-Messe, um Auszubildende für das Jahr 2017 zu gewinnen und zu informieren.

Wir (Christoph Jürgens, Kevin Strege und Maike Pfeifer) hatten dieses Jahr das Glück daran teilzunehmen und den interessierten Schülern einen Einblick aus unserer Zeit als Auszubildende zu verschaffen. Uns wurden verschiedenste Fragen gestellt. Unter anderem wie unser Berufsalltag aussieht, welche Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt, welchen Schulabschluss man haben muss und zu welcher Schule wir gehen.

Besonderheiten der NEULAND auf der Messe waren dieses Jahr, dass wir einen neuen Ausbildungsberuf „Fachinformatiker für Systemintegration“ vorstellen konnten sowie ein informatives Rollenspiel über unser Unternehmen im Allgemeinen, den Ablauf unseres Bewerbungsverfahrens und über die Ausbildung durchgeführt haben.

Viele Junge Leute informierten sich, nahmen „Give-Aways“ entgegen und nutzen gleichzeitig auch die Chance, um Ihre Bewerbungsunterlagen einmal durchschauen zu lassen um mögliche Verbesserungshinweise zu bekommen.

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Auch wir nutzten zwischendurch die Zeit, um uns andere Unternehmen anzuschauen, uns mit den  verschiedenen Leuten zu unterhalten und Werbeartikel auszutauschen oder das ein oder andere Give-Away unauffällig in der Tasche verschwinden zu lassen :).

Im nächsten Jahr hoffen wir aber auf mehr Beute – also gebt Gas!

Wir wünschen Euch nun schon mal für das nächste Jahr viel Spaß!


| 13.06.2016 | 10:55 Uhr

Azubis : NEULAND – Zukunftstag 2016

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Mit kleinen Schritten – Neuland entdecken

Und nun geht es los… früher einmal selbst in der Rolle der Schüler, haben nun wir den Zukunftstag veranstaltet. Recht früh am Morgen um 7.30 Uhr begann der Tag der Entdeckung des Alltags eines Berufstätigen.

Nach einer kleinen Vorstellung unseres Arbeitgebers und seiner Ausbildungsmöglichkeiten, war die nächste Station die Tischlerei, um den Regiebetrieb kennenzulernen.

Dort wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt, um die Gewerke Maler, Elektriker und Tischler durchlaufen zu können. Bevor die Kinder anfangen konnten ihr handwerkliches Geschick zu beweisen, fand eine kleine Sicherheitseinweisung statt, denn wir wollten ja genauso wieder gehen, wie wir gekommen sind. Und dann ging es für uns alle los…

Tischler: Unser Projekt war der Bau des „Hui’s“. Ja, es hört sich merkwürdig an.. Aber das Hui ist ein kleiner Holzstab mit einem Propeller, welcher durch Reibung mit einem Stäbchen über die Rillen des Hui‘s angetrieben wird. Der Name Hui kam lediglich davon, dass man den Unwissenden erzählt hat, es würde nur funktionieren, indem man dabei „hui“ sagt. Natürlich nur ein kleiner Scherz.

Elektriker: Hier haben wir den „Heißen Draht“ gebaut. Das ist eine Holzplattform, auf der ein in unterschiedliche Richtungen gebogener Draht  geschraubt wird. In der Mitte der Plattform wird eine Klingel gesetzt, die erklingt sobald man mit Metall diesen Draht berührt. Dafür haben wir einen Stab mit einer Öse zusammengebaut. Dann ging das Klingeln los!

Maler: An dieser Station konnten unsere kleinen Gäste ihre Kreativität unter Beweis stellen. Auf weißen Holzplatten sind mithilfe von Klebestreifen und Farbe bunte Kreationen entstanden. Von Picasso bis van Gogh war alles dabei.

Der große „NEULAND-Draht“: Hier entstand eine Kombination aus allen 3 Gewerken. Wir haben eine Holzplattform in Form eines N’s mit verschiedenen Farben bemalt und einen Heißen Draht auf dieser aufgebaut. Dabei konnten sich alle zusammen als Gruppe beweisen.

Nach dieser handwerklichen Phase kam noch ein Einblick in unsere kaufmännischen Berufe auf unsere Gäste zu. Dazu haben wir ein Rollenspiel über den Immobilienkaufmann und den Fachinformatiker vorgestellt. Von Problemen mit Excel, über den Abschluss eines Mietvertrags war alles dabei.

Jetzt war’s aber genug mit der ganzen Arbeit! Nun mussten unsere kleinen Raubtiere  versorgt werden… also haben wir zusammen Pizza gegessen. Kugelrund und zufrieden ging der Tag für unsere „eventuell“ zukünftigen Kollegen zu Ende.


| 22.09.2015 | 10:20 Uhr

Azubis : Brücken bauen

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Auch in diesem Jahr haben wir wieder „Brücken gebaut“.
Nachdem wir letztes Jahr im Frauenhaus tätig geworden sind, engagierten wir Auszubildenden aus dem kaufmännischen und gewerblichen Bereich uns in diesem Jahr für das Hospiz in Wolfsburg.
Hierfür wurde vorab überlegt, welche Arbeiten für diesen Tag sinnvoll wären, um die soziale Einrichtung zu unterstützen und den Gästen des Hauses die Endphase ihres Lebens zu verschönern.
Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt. Es gab die Gruppe „Risse“, welche einen großen Riss und einen Haarriss im Flur beseitigte. Die Gruppe „Schleifen“ beschäftigte sich mit der Aufbereitung einer älteren Holztreppe im Flur des Hauses, welche sich über drei Etagen erstreckte. Die letzte Gruppe „Kochen“ sorgte für ein leckeres Mittagessen für ein paar Mitarbeiter des Hospizes und für uns Auszubildende. Es gab Salat, Nudeln mit Tomatensoße und zum Nachtisch verschiedene Pudding- bzw. Quarksorten. Der Tag begann jedoch erst einmal mit einer kurzen Vorstellungsrunde und wir erzählten einer Mitarbeiterin, aus welchen Bereichen wir Auszubildenden kommen, denn unter uns waren Auszubildende zum Gärtner, Anlagenmechaniker, Maler/Lackierer, Tischler, Elektriker und Immobilienkaufleute.
Auch eine ehrenamtliche Mitarbeiterin war an diesem Tag vor Ort, um uns bei den Arbeiten zu helfen.
Wir wurden sehr freundlich empfangen und erfuhren zudem noch einiges über die Arbeit mit den Gästen im Hospiz. Die Bewohner des Hauses heißen nämlich Gäste und nicht Patienten. Der Grund dafür ist, die leider kurze Dauer des Aufenthaltes der schwer kranken Menschen, die im Durchschnitt nur 20 Tage dort leben. Durch einen Rundgang am Nachmittag stellten wir aber fest, dass die Atmosphäre nicht, wie gedacht, bedrückend, sondern sehr warm und herzlich war. Denn das Hospiz engagiert sich sehr für die Gäste und Familien. Es gibt unter anderem einen Wintergarten, einen Raum der Stille und eine Trostinsel im Hause. Außerdem gibt es jährlich ein Trauercafé und eine Baumpflanzaktion für die Familien. Zudem wird versucht, jeden Wunsch der Gäste zu erfüllen und uns wurde deutlich gemacht, dass diese nichts mehr tun müssen, was sie nicht möchten. Auch außerhalb des Haues werden schwer kranke Menschen durch die Mitarbeiter des Hospizes betreut und unterstützt.
Durch Spenden und Unterstützung wird es möglich gemacht, jeden Bereich des Hospizes schön zu gestalten.
Insgesamt hat uns der Tag sehr gut gefallen und wir konnten wieder einiges für uns selbst mitnehmen sowie Erfahrungen sammeln. Außerdem war es für uns mal wieder sehr schön, auch mit den anderen Auszubildenden, mit denen wir sonst nicht alltäglich gemeinsam arbeiten, zusammen zu kommen.
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| 10.08.2015 | 10:21 Uhr

Azubis : Azubi-Bericht 2015: Das Abenteuer beginnt

Azubis

Von kleinen Mäusen auf großen Reisen

Fast jeder kennt die Frage der Fragen, die einem jeden von seinen Eltern gestellt wird:

„Na Mäuschen, weißt du denn schon, was du später werden willst?“
Mäuschen schüttelt den Kopf.
„Ich habe ja noch eine ganze Weile, um darüber nachzudenken.“

Die Zeit vergeht, das Mäuschen wächst und der Schulabschluss rückt immer näher. Aber was passiert danach? Was für einen Beruf sollte man lernen? Arbeit im Freien? Arbeit am Computer? Intensiver Kundenkontakt? Oder gibt es einen Beruf, um alles zu kombinieren?

„Mäuschen“ recherchiert, beginnt, Bewerbungen zu schreiben und schickt sie ab. Die Präsenz im Bewerbungsgespräch, aber auch das Beschnuppern im Kurzpraktikum, zeigen Wunder.

„Glückwunsch Maus, du hast es gemeistert.“
Jetzt fängt der Ernst des Lebens an, der erste Tag als Azubi…

Unmengen von Fragen schwirren einem im Kopf herum:

  • Wer sind die Anderen?
  • Was werden wir machen?
  • Was werden DIE mit uns machen?
  • Was werden sie über mich denken?
  • Was soll ich bloß anziehen? (Die Frage haben wir uns alle gestellt)

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Doch die ganze Nervosität löste sich schnell in Luft auf. Auch Azubis aus dem 2. und 3. Lehrjahr nahmen an den Einführungstagen teil und lockerten schnell und mit einem gewissen Sinn für Humor die Stimmung unter den Neuzugängen auf.

Nicht zu vergessen: Unsere charmanten Ausbildungsbeauftragten und der Geschäftsführer Herr Brand, die durch gezieltes Fachwissen dazu beisteuern konnten, unseren Horizont in Sachen „Neuland“ zu erweitern. Dafür schon mal ein dickes DANKE!!!

Dann hieß es „Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten!!!“ – Zumindest dachten wir das.

Doch schnell erkannten die Mäuse, dass es erst einmal hieß: Vorstellen!!! Und so machten wir uns auf den Weg in die Tiefen der Neuland, zu jedem, dem man vorgestellt werden konnte.

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Dann ging es nun aber wirklich los und wir wurden durch unsere Paten aus dem 2. und 3. Lehrjahr in die verschiedenen Abteilungen überführt. Die ersten Haltestellen sind: IT-Bereich, Kundendienst und Post/Archiv.

Last but not least: Die Schule, welche am 31.08. für uns in Bochum in Blockeinheiten startet.

Wir freuen uns auf die nächsten Jahre in der Neuland und eine hoffentlich erfolgreiche Ausbildung.

 

 


| 16.04.2015 | 10:26 Uhr

Allgemein, Azubis : Der Weg zum Glück

Azubis

Werk-Stadt-Schloss-Projekt vom 16.03. – 20.03.2015

Auch dieses Jahr haben sechs Azubis an dem Projekt Werk-Stadt-Schloss teilgenommen. Unter anderem waren auch Azubis von VW, Schnellecke und der Stadt Wolfsburg da. In der Woche vom 16.03. – 20.03.2015 beschäftigten wir uns mit dem Thema „G

lück“. Viele waren am Anfang erst mal skeptisch. Auch wir, die Neuländer, fragten uns, wie man aus dem Thema „Glück“ eine Geschichte machen kann.

Damit wir nicht ganz ins kalte Wasser geschmissen werden, haben wir den ersten Tag ein Daumenkino zum Thema unserer Wahl erstellen dürfen und uns wurden verschiedene Techniken gezeigt und vorgestellt, wie man einen Trickfilm erstellen/animieren kann. Unsere Hauptaufgabe war, einen Trickfilm zu erstellen. Zur kreativen Unterstützung hatten wir zwei Künstler aus Halle vor Ort.

Von der Erstellung des Storyboards bis zur Verwirklichung und Animation des Filmes waren unsere Gehirnzellen gefragt. Wir dachten: „Kann ja nicht so schwer sein“ – doch dies änderte sich schnell.

Um uns Anregungen zum Thema „Glück“ zu geben, stellte uns ein Referent „Glück“ vor, welche Auswirkungen das Wort auf den menschlichen Körper hat. So kam dann auch uns ein Gedankenblitz und eine Story nahm seinen Lauf!

Wir fingen an Kulissen, Figuren und Requisiten zu bauen. Da wir für eine Sekunde Film mindestens 12 Bilder machen mussten, brauchten wir einen Haufen Szenen, die wir animiert und fotografiert haben. Es entstanden über 600 Bilder! Unsere Story handelt vom Wohnungsbau zur großen Liebe“.

Seid ihr nun auch so gespannt wie wir auf unseren fertigen Film? Dann kommt am 16.04.2015 um 17:00 Uhr zur Prämiere in der Bürgerhalle im Wolfsburger Rathaus A.

Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß in dieser Woche und konnten unserer Kreativität mal vollkommen freien Lauf lassen.

Wir freuen uns auf euch, euer Feedback und wünschen euch viel Spaß beim Anschauen. Zudem sind wir nun schon gespannt auf das Ergebnis des nächsten Jahres.