NEULAND-Blog

Hallo! Schön, dass wir unsere Leser an dieser Stelle begrüßen dürfen. Hier finden sich aktuelle Infos aus unserem Unternehmen sowie Interessantes und Wissenswertes rund um die Themen „Leben in Wolfsburg“ und „Wohnen bei der NEULAND“. Jede/-r Interessierte ist herzlich eingeladen, unsere Blog-Beiträge zu lesen, zu kommentieren und mit uns zu diskutieren – wir freuen uns auf konstruktive Kritik sowie verschiedenste Sichtweisen und Meinungen!

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Azubis

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Hallo, wir sind die kaufmännischen Azubis aus verschiedenen Ausbildungsjahren bei der NEULAND. Wir sind neun Mädchen und Jungen, die den Beruf „Immobilienkauffrau/-mann erlernen. Die Ausbildung bei der NEULAND ist sehr abwechslungsreich. Wir durchlaufen 21 Abteilungen, wie zum Beispiel das Sozialmanagement, das Mahnwesen, das Gewerbe oder den Kundendienst. Dabei sind wir in den unterschiedlichen Geschäftsstellen eingesetzt, damit wir das gesamte Unternehmen kennenlernen. Toll finden wir an unserer Ausbildung, dass wir durch viele selbstständige Projekte, zum Beispiel mit der Lebenshilfe Wolfsburg, schon früh lernen mit Verantwortung umzugehen. Besonders positiv ist uns die offene und freundliche Art aller Mitarbeiter aufgefallen. Durch das angenehme Arbeitsklima bereitet uns die Arbeit bei der NEULAND besonders viel Freude. Sie erwartet in diesem Blog von uns, den kaufmännischen Azubis der NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH, ein Einblick in unseren abwechslungsreichen Arbeitsalltag. Wir wünschen viel Spaß dabei!

| 16.04.2015 | 10:26 Uhr

Allgemein, Azubis : Der Weg zum Glück

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Werk-Stadt-Schloss-Projekt vom 16.03. – 20.03.2015

Auch dieses Jahr haben sechs Azubis an dem Projekt Werk-Stadt-Schloss teilgenommen. Unter anderem waren auch Azubis von VW, Schnellecke und der Stadt Wolfsburg da. In der Woche vom 16.03. – 20.03.2015 beschäftigten wir uns mit dem Thema „G

lück“. Viele waren am Anfang erst mal skeptisch. Auch wir, die Neuländer, fragten uns, wie man aus dem Thema „Glück“ eine Geschichte machen kann.

Damit wir nicht ganz ins kalte Wasser geschmissen werden, haben wir den ersten Tag ein Daumenkino zum Thema unserer Wahl erstellen dürfen und uns wurden verschiedene Techniken gezeigt und vorgestellt, wie man einen Trickfilm erstellen/animieren kann. Unsere Hauptaufgabe war, einen Trickfilm zu erstellen. Zur kreativen Unterstützung hatten wir zwei Künstler aus Halle vor Ort.

Von der Erstellung des Storyboards bis zur Verwirklichung und Animation des Filmes waren unsere Gehirnzellen gefragt. Wir dachten: „Kann ja nicht so schwer sein“ – doch dies änderte sich schnell.

Um uns Anregungen zum Thema „Glück“ zu geben, stellte uns ein Referent „Glück“ vor, welche Auswirkungen das Wort auf den menschlichen Körper hat. So kam dann auch uns ein Gedankenblitz und eine Story nahm seinen Lauf!

Wir fingen an Kulissen, Figuren und Requisiten zu bauen. Da wir für eine Sekunde Film mindestens 12 Bilder machen mussten, brauchten wir einen Haufen Szenen, die wir animiert und fotografiert haben. Es entstanden über 600 Bilder! Unsere Story handelt vom Wohnungsbau zur großen Liebe“.

Seid ihr nun auch so gespannt wie wir auf unseren fertigen Film? Dann kommt am 16.04.2015 um 17:00 Uhr zur Prämiere in der Bürgerhalle im Wolfsburger Rathaus A.

Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß in dieser Woche und konnten unserer Kreativität mal vollkommen freien Lauf lassen.

Wir freuen uns auf euch, euer Feedback und wünschen euch viel Spaß beim Anschauen. Zudem sind wir nun schon gespannt auf das Ergebnis des nächsten Jahres.

 

 


| 15.10.2014 | 09:51 Uhr

Allgemein, Azubis : Projekt: Brücken bauen

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Woran denkt man bei diesen zwei Wörtern als Erstes? Bestimmt nicht an ein Azubiprojekt, bei dem uns die Möglichkeit geboten wird, mit sozialen Einrichtungen in Kontakt zu treten. In der Vergangenheit hieß das, die Lebenshilfe in Wolfsburg kennen zu lernen.

Aktuell konnten wir, die kaufmännischen und gewerblichen Auszubildenden, einen Tag in einer sozialen Einrichtung verbringen. Wir haben uns in drei Gruppen aufgeteilt und mit den Bewohnern gekocht, gemalt und gelacht.

Die Vorbereitung fing allerdings schon Tage vorher an. Denn eine von drei Azubi-Gruppen sollte Schablonen zum Thema „Nemo“ herstellen, die dann am Tag der Aktion angemalt wurden. Motive ausdrucken, aussägen und vorstreichen wurden dabei als Vorarbeit geleistet.

Eine andere Gruppe hatte sich schon intensiv Gedanken um die Verköstigung an dem Tag gemacht. Bei Spaghetti Bolognese, vegetarischer Soße, Salat und einem schokoladigen Nachtisch war für jeden Geschmack etwas dabei.

Die letzte Gruppe verschönerte den Eingangsbereich und wählte dafür warme Farbtöne (rot/hellgrau), um eine angenehme Atmosphäre für die Bewohner dort zu schaffen.

Durch das offene Miteinander und das angenehme Klima unter den Bewohnern war es für uns leicht, diese in die beschriebenen Arbeiten miteinzubeziehen. Dabei bot es sich für uns an, die Bewohner menschlich besser kennenzulernen und die erste Unsicherheit war schnell verflogen.

Auch das gemeinsame Mittagessen war sehr schön, alle haben mitgeholfen und gemeinsam das Essen genossen.

In naher Zukunft werden die angemalten Schablonen von der Neuland noch an den betreffenden Platz angebracht.

Insgesamt war es ein sehr schöner Tag für uns Auszubildende der Neuland und wir hoffen, dass das Projekt auch den neuen Azubis angeboten wird.


| 29.09.2014 | 09:31 Uhr

Allgemein, Azubis : Büroteam auf Werkstatt-Tour

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Morgens um 6 Uhr in Wolfsburg: eine angehende Immobilienkauffrau steht vor der ersten Herausforderung des Tages. Was ziehe ich heute bloß an? Ich öffne den Schrank. Den neuen Blazer sollte ich heute wohl nicht anziehen. Für das Büro der Neuland Wohnungsgesellschaft mbH in Wolfsburg passt der perfekt, aber heute geht es für mich und meine zwei Kolleginnen in unseren Bauhof. Wir, das sind Laura, Annika und Luenna, alle im 2. Ausbildungsjahr zur Immobilienkauffrau und heute auf Recherche für die Schreibwerkstatt von „Zukunft Bilden“.Zukunft_bilden_Werkstatttour

 

 

 

 

 

 

 

Unser Ausbildungsbetrieb bildet Immobilienkaufleute aus und bietet verschiedene Ausbildungen im gewerblichen Bereich an. Einen Einblick erhalten wir heute in den Beruf des Tischlers und des Elektroinstallateurs. Das sind die Kollegen, für die wir normalerweise die Reparaturaufträge der Mieter aufnehmen. Wenn wir diese ins System eingegeben haben, ist unser Teil der Arbeit beendet. Aber wie geht es dann weiter? Das wollen wir heute erfahren. Unser Tag im Bauhof beginnt mit der Teambesprechung. Alle sitzen zusammen am Tisch und besprechen ihre Aufträge für den Tag. Wir fühlen uns hier wohl; alle sind den Gästen aus dem kaufmännischen Bereich gegenüber aufgeschlossen. Dann geht es an die Arbeit. Laura und ich fahren bei einem der Tischler – Eckhard Schulze – mit. Der erste Auftrag, ein Küchenaufbau, soll im 5. Stock stattfinden. Zum Glück gibt es einen Fahrstuhl. Den nehmen Laura und ich gleich zweimal, denn mit einem Mal bekommen wir die Werkzeuge und Materialien nicht mit. So viel Bewegung und dazu noch die schweren Werkzeuge – das sind wir aus dem Büroalltag nicht gewohnt. Wirklich viel können wir nicht zum einwandfreien Aufbau der Küche beitragen, aber immerhin die Schrauben anreichen. Nachdem die Küche steht, geht es direkt weiter: Austausch von Herden, Reparaturen von Lampen und immer begleitet von den Anrufen aus der Zentrale, die mitteilt, wo noch Arbeit für die Handwerker ansteht. Um 16 Uhr trudeln alle Handwerker-Teams wieder auf dem Gelände des Bauhofs ein. Dort treffen wir auch Annika wieder. Sie war mit einem unserer Elektroinstallateure unterwegs. Auch sie hat die Erfahrungen in diesem gewerblichen Beruf als neue Herausforderung empfunden. Insbesondere bei dem Umgang mit Strom gab es anfänglich Berührungsängste, welche jedoch durch den begleiteten Kollegen schnell überwunden wurde. Letztendlich konnte somit auch eine angehende Immobilienkauffrau eine Glühbirne austauschen. Fazit von Annika ist, dass sie nun ab morgen selbstständig  Zuhause mit Strom umgehen kann.

Dann geht es für uns auch wieder ins Büro, mit dem Wissen, was passiert, wenn wir die Reparaturaufträge eingegeben haben. Dann denken wir bestimmt auch an Eckhard Schulze, der alle Schrauben sicher auch ohne uns findet. Und morgen, das steht fest, stelle ich dem neuen Blazer auch das Büro vor.

 


| 12.08.2014 | 08:53 Uhr

Allgemein, Azubis : Die fast perfekte Planung …

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So wie jedes Jahr steht auch 2014 wieder die Planung der Abschlussfeier des 3. Lehrjahres auf unserem Plan. Und natürlich haben wir uns schon Monate vorher Gedanken darüber gemacht. Wir, dass sind alle kaufmännischen Auszubildenden bei der Neuland. 😉

Dieses Jahr sollte es besonders spannend, kurz gesagt, einfach unvergesslich werden. Also ging die Planung in die heiße Phase. So saßen wir meist vollzählig zusammen in unserem lichtdurchfluteten Besprechungsraum und uns kamen durch den vielen Sauerstoff (herzlichen Dank an die Klimaanlage) unzählige Ideen. Livemusik (wie wäre es mit Helene Fischer), ein Sechs-Gänge-Menü und ein großes Feuerwerk. Spätestens jetzt wurde uns klar, dass wir eventuell in etwas zu großen Dimensionen dachten.

Also zurück in die Realität.

So planten wir fleißig eine gemütliche Feier mit Rahmenprogramm in einem unserer Nachbarschaftshäuser. Sogar die kleinsten Details berücksichtigten wir dieses Mal. Zum Beispiel planten wir individuelle Spiele für unsere bald nicht mehr Azubis. Wir waren bereits mächtig stolz auf unsere Planung. Zeitlich gesehen waren wir wirklich gut dabei. Dachten wir zumindest. Doch da brachte uns eine „kleine“ Zwischennachricht etwas aus dem Konzept.

Es stellte sich heraus, dass die offizielle Verabschiedungsfeier in der Schule nun doch einen Monat früher als gedacht stattfinden sollte.

Nach einer kurzen Schockstarre liefen unsere Gedanken zur Hochform auf. Wie wäre es so kurzfristig nun mit einem heimatlichen Essen direkt nach der Abschlussfeier in Springe? Denn immerhin, ein gutes Restaurant kannten wir von unseren Blockbesuchen doch alle. Jegliche Versuche so kurzfristig ein Nachbarschaftshaus für die bevorstehende Feier zu bekommen, scheiterten.

Deshalb planten wir auf Hochtouren ein ganz neues Konzept.

Und schon war der Tag gekommen. Die Sonne meinte es an diesem Tag besonders gut mit uns, schon auf dem Hinweg nach Springe ließ die eine oder andere Pflanze den Kopf hängen. Und auch an uns ging die Hitze nicht spurlos vorbei, vor allem während der Abschlussfeier in der Schule. Da konnte auch die Livemusik nicht über die Windstille hinwegtäuschen.

Nachdem unsere beiden Mitazubis nach der Zeugnisausgabe nun offiziell ausgelernt hatten, ging es weiter in das besagte Restaurant. Mit kalten Getränken versuchten wir gegen die Hitze anzukämpfen. Auch die Wartezeit auf unser Essen wurde mit den Redebeiträgen von unserer Ausbilderin und einer Vertretung der Geschäftsführung sinnvoll genutzt. Als die warmen Speisen kamen, hatten wir uns mittlerweile auch an die Hitze gewöhnt. Mit fortgeschrittener Zeit kühlte sich auch das Wetter auf eine angenehme Temperatur ab.

Gestärkt durch das leckere Essen machten wir uns somit gemeinsam auf den Weg nach Wolfsburg.

PS an das erste Lehrjahr: Ein Tag wie dieser würde uns auch sehr gut gefallen :-)

Wir sind schon gespannt wie eure Planung im nächsten Jahr abläuft. Wir warten auf euren Blog-Beitrag :-)

 


| 11.08.2014 | 07:41 Uhr

Allgemein, Azubis : Die ersten großen Tage

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Bewerbung abgeschickt und schon ging das Warten los. Doch dann kam das erste erlösende Schreiben: die Einladung zum Bewerbungsgespräch.

Je näher der Tag kam, desto größer wurde die Aufregung. Habe ich genug gelernt? Was werde ich gefragt? Was für einen Eindruck hinterlasse ich? Nach dem Gespräch ging man mit gemischten Gefühlen nach Hause. Ein paar Wochen später kam der entscheidende Anruf:  Sie wollen mich haben. Jackpot!

Nachdem der Ausbildungsvertrag unterschrieben war, wich die Aufregung ein wenig –
der erste Schritt war getan.

Doch das hielt nicht lange an, denn der erste Tag, der 01.08.2014, rückte näher.
Man stellte sich wieder einen Haufen Fragen: Wie sind die anderen Auszubildenden? Wie reagieren Sie auf mich? Und vor allem: Wie laufen die ersten Tage für uns ab?

Nun war der Tag gekommen. Man kam mit gemischten Gefühlen an, doch das legte sich ganz schnell.  Frau Eltner, Frau Kreth und die anwesenden Auszubildenden aus dem zweiten Lehrjahr lockerten die Stimmung sofort auf. An dem Freitag waren alle neuen Azubis da, die Kaufmännischen und die Gewerblichen. Durch ein Kennenlernspiel machten wir uns auf kreative Weise untereinander bekannt. Zudem lernten wir durch einen Rundgang mit den Azubis aus dem zweiten Lehrjahr auch die Hauptgeschäftsstelle der Neuland in Westhagen kennen.

Montag waren dann nur wir neuen kaufmännischen Azubis da, denn die gewerblichen Auszubildenden fangen ja eigentlich erst am 01.09. an. Auch an diesem Tag haben wir wieder „spielerisch“ sehr interessante Sachen erlernt.

Da im nächsten Jahr wieder neue Auszubildende kommen, wollen wir an dieser Stelle nicht ganz so viel verraten. Wir können aber auf jeden Fall noch hinzufügen, dass sich die Tage sehr lohnen und man viel über das Unternehmen, die Ausbildung und auch über sich selbst lernt.

Nach den Einführungstagen wird es jetzt „ernst“ für uns. Die ersten Abteilungen die wir durchlaufen sind die Poststelle / das Archiv und die Telefonzentrale / den Empfang. Die Abteilungen sind super für den Anfang, da man dort das gesamte Unternehmen und die Kollegen näher kennenlernt. Im Verlauf der Ausbildung folgen noch viele weitere Abteilungen, worauf wir nun schon sehr gespannt sind.

Auch wir müssen jetzt wieder zur Schule gehen. Unsere erste Woche in der Berufsschule in Bochum beginnt am 24.08.2014. Grob gesagt müssen wir also zehn Mal im Jahr für eine Woche mit Sack und Pack nach Bochum ziehen.

Wir hoffen, dass ihr einen kleinen Einblick in uns neue Auszubildenden, die Einführungstage und unseren ersten Tagen der Ausbildung bekommen habt.

Wir freuen uns auf unsere weitere Ausbildung!


| 03.06.2014 | 10:23 Uhr

Allgemein, Azubis : Netzwerke…

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Direkt nach unserer letzten Berufsschulwoche hatten ein paar Azubis der Neuland zusammen mit anderen Azubis aus verschiedenen Unternehmen die Chance am Projekt „Werk-Stadt-Schloss“ in der Bürgerwerkstatt am Schloss Wolfsburg teilzunehmen. Dieses Jahr ging es um die Kunstrichtungen Street Art und Graffiti. Eigentlich ein sehr interessantes Thema. Aber in dieser Woche ging es nicht nur darum, einfach auf irgendwelchen Wänden drauflos zu malen, sondern um das Thema „Netzwerke“. Klar, wir jungen Leute sind vernetzt, wie z. B. im Internet. Aber was machen wir da eigentlich genau?

Fangen wir doch mal am Anfang an…

Montagmorgen: Skepsis, in der Bürgerwerkstatt ist es kalt und wir sind müde.

Was machen wir als erstes? Natürlich – eine Vorstellungsrunde. Ich heiße…, ich bin…, ich arbeite bei… und mache eine Ausbildung zum… Nach der fünften Vorstellung schaltet man da „normalerweise“ automatisch ab.

Die Künstler hatten sich eine schöne Auflockerung für die Vorstellungsrunde einfallen lassen: Jeder musste außer seinem Namen, Ausbildungsberuf und Arbeitgeber auch eine Frage beantworten, die er vorher auf einem Kärtchen gezogen hatte. Alle Fragen drehten sich um das Thema Internet und Soziale Netzwerke.

Ach ja, da hätten wir das Wichtigste doch beinahe vergessen, nämlich die Künstler die uns durch das Projekt begleitet haben. Mit dabei waren Bastee Roese, ein Grafittikünstler aus Wolfsburg, sowie das Künstlerduo Various&Gould aus Berlin. Bevor diese uns jedoch an die große Wand ließen, war erst mal Theorieunterricht angesagt. Als erstes ein Brainstorming zum Thema „Netzwerk“. Was ist überhaupt ein Netzwerk? In welche Netzwerke sind wir integriert? Ziemlich überraschend wie wenig die Ergebnisse mit sozialen Netzwerken zu tun hatten.

Und dann kamen wir endlich zu unserer ersten praktischen Aufgabe. Wir sollten eine Schriftart für eine Schablone für die Wörter „WERK“, „STADT“ und „SCHLOSS“ entwerfen, mit der wir dann Warnwesten besprühen sollten. Gar nicht so einfach, die Wörter in der richtigen Größe auf ein Stück Papier zu bringen. Welche Proportionen muss ein W zu einem E oder R haben, damit das Ganze am Ende nach Schrift aussieht? Und haben die Buchstaben gerade, schräge oder abgerundete Enden?

Dies waren alles Dinge, über die man sich vorher niemals Gedanken gemacht hätte. Im Zelt sprühten wir die Worte dann auf unsere Warnwesten – der erste Arbeitsschritt war getan.

Am Dienstag sahen wir einen Fachvortrag zum Thema Soziale Netzwerke und Netzwerkkultur im Internet.

Danach ging es mit der Entwicklung eines eigenen Musters weiter. Sich ein einfaches Muster aus maximal drei verschiedenen Farben zu überlegen, stellte uns schon wieder vor eine schwierige Herausforderung. Nachdem wir dann doch alle zu einem Ergebnis gekommen sind, brachten wir dieses  mit Acryl-Farben auf eine Leinwand.

Als nächstes ging es raus an die Wand. Das Künstlerduo hatte sich ein wunderschönes Schweinchen-Rosa als Grundierung ausgesucht und ja, die Jungs waren alle hellauf begeistert.

Nach einer Menge Theorie und ein paar praktischen Übungen, fingen wir am Ende der Woche damit an die Wand zu gestalten. Wir malten blaue Kreise auf die Wand und verbanden diese untereinander mit Armen, so dass zwischen den Kreisen nun auch kleine Dreiecke entstanden. In die Dreiecke malten wir die Muster, die wir uns vorher überlegt hatten und in die Kreise malten wir das, was uns spontan eingefallen war. Auf die Arme, schrieben wir was uns untereinander verbindet. Nachdem unser Kunstwerk fertig war, war deutlich zu erkennen, dass unter uns Azubis ein Netzwerk entstanden ist. Somit hatten wir das Projekt „Werk-Stadt-Schloss“ erfolgreich beendet.


| 05.12.2013 | 11:49 Uhr

Allgemein, Azubis : Über das Leben eines Auszubildenden bei der Neuland

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Ein Anruf. Ein Blick auf das Telefon. Eine Wolfsburger Nummer.
Könnte das die Neuland sein? Das Herz rast.
Es stellt sich noch eine Frage: Zusage oder vielleicht doch eine Absage?
Eine Stimme am anderen Ende ertönt „Guten Tag, Manuela Eltner von der Neuland in Wolfsburg. Ich wollte mich erkundigen, ob Sie noch Interesse an der Ausbildung bei uns haben?“

Nachdem man einen Moment brauchte, um durchzuatmen, wurde klar, dass man es geschafft hatte, sich unter einer Vielzahl von Bewerbern durchzusetzen.

Dieser Anruf war ein Moment in unserem Leben, über den wir uns riesig freuen konnten.
Sie fragen sich mit Sicherheit, wie es anschließend weiterging?
Nun, nachdem wir noch einmal eine schriftliche Zusage erhielten, folgte das Wichtigste:
der Ausbildungsvertrag!

Spätestens jetzt wussten wir: das ist das wahre Leben eines Erwachsenen.
Die Schulzeit ließen wir nun hinter uns und begannen unsere Ausbildung bei der Neuland mit den Einführungstagen im August.

Wir hatten uns die Tage zuvor schon so viele Gedanken über die ersten Eindrücke gemacht und trafen nun endlich zum ersten Mal auf die anderen Auszubildenden und Kollegen.
Man war das aufregend.

Wir waren eine bunte Mischung. Kaufmännische und gewerbliche Azubis begannen ihre Ausbildungszeit bei der Neuland. Wir lernten uns mithilfe eines Spieles erst einmal gegenseitig kennen. So langsam legte sich die Nervosität bei uns allen.

An den Einführungstagen bewältigten wir verschiedene Aufgaben. Wir lernten sogar schon die Kollegen in der Hauptstelle der Neuland in Westhagen bei einem Rundgang mit den Azubis aus dem 2. Lehrjahr kennen.

Mehr möchten wir an dieser Stelle gar nicht verraten, denn wie Sie wissen, wird es auch in den nächsten Jahren wieder neue Azubis geben, die die Einführungstage mit ihren ganz eigenen Eindrücken erleben sollen.

Sogar unser Geschäftsführer, Herr Lork, hatte das Interesse, uns einmal persönlich kennenzulernen und hat uns in sein Büro eingeladen. Auch hier stellten wir uns noch einmal vor.
Wir wissen gar nicht mehr, wie oft wir unseren Namen in den ersten Tagen gesagt haben.

Seit den Einführungstagen bei der Neuland durchlaufen wir verschiedene Abteilungen, wie zum Beispiel das Marketing, den Kundendienst, die Finanzbuchhaltung oder das Gewerbe, in denen wir die unternehmerischen Prozesse aus vielen Sichtweisen kennenlernen.

Natürlich gehen wir auch noch zur Schule. Die Berufsschule für uns kaufmännische Auszubildenden findet in Blockform für eine bzw. mehrere Wochen am Stück statt, je nach dem, wann wir unsere Ausbildung begonnen haben. Die Auszubildenden, die vor 2013 bei der Neuland angefangen haben, besuchen die Berufsschule in Springe. Dort findet der Blockunterricht in unterschiedlichen Abständen über mehrere Wochen statt.  Für diese Zeit nimmt uns ein nahegelegenes Hotel immer wieder gerne auf.

Die angehenden Immobilienkaufleute, die seit 2013 bei der Neuland arbeiten, besuchen die Berufsschule in Bochum am Europäischen Bildungszentrum. Alle 3 Wochen bringt uns ein ICE mit anschließender Taxifahrt zum Campusgelände, auf dem wir in Doppelzimmern für eine Woche unser Quartier belegen. Von unseren Zimmern ist es nur ein Katzensprung bis zu den Klassenräumen.
Auf unseren Schulen lernen wir natürlich noch viele andere Auszubildende aus den verschiedensten Unternehmen kennen.

So ein Azubi-Leben ist wirklich spannend und aufregend, vor allem unsere verschiedenen Projekte.
Jetzt reicht es aber für das Erste, wir müssen uns wieder unserer Arbeit widmen.
Wir hören uns. 😉