NEULAND-Blog

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Archiv für den Autor: Mieterfahrt

| 08.12.2015 | 12:46 Uhr

Mieterfahrten : Mieterfahrt zum Christkindlmarkt Schloss Oelber

Mieterfahrt

 

Am 4. Dezember war es soweit, ich ging als Co-Reiseleiterin auf meine erste Mieterfahrt. Die Fahrt startete bei herrlichem Sonnenschein und recht warmen Temperaturen für diese Jahreszeit. Am Salzgittersee, im Cafe del Lago, ließen wir uns Kaffee und Kuchen schmecken. Ein tolles Café mit phantastischem Blick auf den Salzgitter See – ich wusste gar nicht, dass Salzgitter Bad so schöne Seiten hat. :-)

Nach einem heißen Kaffee und einem Stück Torte ging es mit einer kurzen Weiterfahrt Richtung Baddeckenstedt zum Schloss Oelber. Es erwartete uns der größte Indoor-Christkindlmarkt der Region. „Weihnachtsträume für Groß und Klein“ lautete das diesjährige Motto. In den ehemaligen Stallungen, auf dem Gestütshof oder in der Jagdscheune konnten wir Schnuppern, Schlemmen und Staunen. So gingen wir alle – bestückt mit einem roten NEULAND-Beutel – los auf große Shoppingtour. Das Angebot war sehr vielseitig, es reichte von weihnachtlichen Deko-Artikeln, über Kunst aus dem Erzgebirge bis zu Seide/Kaschmir und Wohnaccessoires. An den festlich dekorierten Ständen kam das Probieren und Schlemmen nicht zu kurz, wir naschten uns von Senf zu Wildspezialitäten bis hin zum Sternenpunsch – mmhh… :-) ..den konnte man warm oder kalt genießen.

Mein Fazit von meiner ersten Mieterfahrt: Unsere Mieter sind einfach toll! Es war ein rundherum gelungener Tag. Ich habe viele nette Gespräche geführt und habe mich sehr wohl gefühlt. Irgendwie schade, dass der Tag so schnell zu Ende war. Ich sollte einfach nochmal mitfahren.

Ihre Andrea Dessinge.


| 12.11.2015 | 12:06 Uhr

Mieterfahrten : In zwei Stunden einmal um die Welt!

Mieterfahrt

Als Praktikantin hatte ich, Laureen Görlitz, das Vergnügen an der letzten Mieterfahrt teilzunehmen. Der Tag startete früh, sehr früh. Um 07:15 begann die Reise nach Bremerhaven. Wissend, dass wir relativ spät zurückkommen würden, freute ich mich also schon auf die dreistündige Schlafpause im Bus. Doch zu früh gefreut! Ich saß direkt hinter dem Busfahrer – bester Platz, dachte ich. Allerdings somit auch bester Gesprächspartner für den Busfahrer. Und der war scheinbar putzmunter. Er leitete die Reise mit einem kleinen Vortrag über „seinen“ Reisebus, der Marke Mercedes Benz, ein. Begeistert erklärte er jedes kleinste Detail. Ich saß also in keinem einfachen Reisebus – nein, in einem hochmodernen, vollautomatischen Reisemobil! Zu dem netten Geplauder kamen nach und nach von hinten schnarchende Geräusche dazu (die haben’s gut) und aus dem Radio tönte feinste Schlagermusik. Gewöhnungsbedürftig. Ich war also gespannt wie sich der Tag entwickeln würde.

Nach einer Toilettenpause, einem heißen Kaffee und weiteren Wolfgang Petry Songs kamen wir dann endlich in Bremerhaven an. Der Plan: eine 80-minütige Hafenrundfahrt, um das Hafenleben mit seinen riesigen Kühlhäusern und Docks zu erkunden. Klang doch super. Als dann alle Mieter sicher im Boot verstaut waren und der Kapitän ablegte, war es dann auch schon wieder vorbei. Es war sehr nebelig und uns war klar, dass wir wenig bis gar nichts sehen werden. Aber leider sah der Kapitän das Gleiche wie wir – nämlich auch nichts. So wurde kurzer Hand beschlossen, dass die Hafenrundfahrt besser abgebrochen wird. Sicherheit geht vor! Da waren wir alle einer Meinung. So erkundeten wir den Hafen zwar ohne Boot, aber dafür auf eigene Faust. Einige nutzten die Zeit für Fischeinkäufe, andere zum Kaffeetrinken. Die Stunde verging wie im Flug. Schon saßen wir, zwar mit weniger Geld dafür aber mit leckerem Fisch, wieder im Reisebus.

Auf das anschließende Mittagessen im Restaurant „Seute Deern“, freuten wir uns schon sehr. Vorab suchten wir uns im Bus ein Gericht aus. Nach dem sich einige noch mal umentschieden – die Wahl war schwer, denn alles hörte sich lecker an – waren dann alle sehr zufrieden mit ihrem Essen. Ich saß mit einer lustigen Runde zusammen. Einige erzählten aus ihrem Leben und von den Dingen, die sie als Mieter der Neuland erlebten. Mein Essen war zwar schon kalt, nachdem ich so viel quatschte, aber auch mir hat es geschmeckt.

So verließen wir, satt und zufrieden, das Boots-Restaurant und machten uns gemeinsam auf den Weg ins Klimahaus. Nach ca. 10 Gehminuten trafen wir dort ein. Wir wurden in mehrere Gruppen eingeteilt und erkundeten so die Wissens-und Erlebniswelt. Innerhalb von zwei Stunden besuchten wir, immer dem 8. Längengrad nach, die verschiedensten Länder und Klimazonen. Von der Schweiz, über Kamerun und Samoa bis nach Alaska. Von feuchtwarm bis eiskalt. Nun war ich sogar auch mal in der Südsee! Wo man in der Antarktis zähneklappernd doch eher im Schnelldurchlauf durchgehastet ist, hätte man in der Südsee wesentlich länger verweilen können. Na ja, vielleicht klappt es in der Zukunft mal mit einem „echten“ Besuch. Auf jeden Fall alles spannende und lehrreiche Stationen. Und wenn ich erzähle, dass ich innerhalb von zwei Stunden einmal um die Welt gereist bin und dann auch noch Zeit hatte für eine Kaffeepause, wird mir das wahrscheinlich niemand glauben.

Als dann die Führung vorbei war, stiegen wir alle wieder in das Superreisemobil, um nach Hause zufahren. Und wieder… ein putzmunterer Busfahrer, schnarchende Geräusche und Schlagermusik!

Ein sehr erlebnisreicher, spannender, aber auch witziger Tag – mir hat es gut gefallen!


| 23.02.2015 | 10:58 Uhr

Allgemein, Mieterfahrten : Leipzig ist beeindruckend!

Mieterfahrt

Mit zwei Reisebussen gingen wir zeitversetzt bei winterlichen Temperaturen mit Fuhrmann-Reisen auf Tour. Nach 3 Stunden bequemer Busfahrt, versorgt mit Lunchpaket und Kaffee, erreichten wir unser Ziel: LEIPZIG

Als erstes stand ein Besuch beim MDR (Studiotour und media city) auf der Agenda. Unter fachkundiger Führung starteten wir unseren Rundgang auf dem Gelände der MDR Zentrale (ursprünglich ein alter Schlachthof) mit einem Informationsfilm über den MDR. Danach konnten die Besucher einen Blick in die Studios werfen: Nachrichtensendung „MDR aktuell“, „Brisant“ und „MDR um 4″. Es folgte eine Fahrt mit dem gläsernen Aufzug in die 13. Etage, von der man eine tolle Panoramaaussicht auf Leipzig hatte. Anschließend besuchten wir die „media city“ wo die beliebte Arztserie „In aller Freundschaft“ gedreht wird. Durch die Ausstellung mit vielen Fotos, Requisiten und Filmmaterial bekamen wir einen Eindruck vom Drehalltag. In der Erwartung den einen oder anderen Schauspieler vor die Linse zu bekommen setzten wir unseren Rundgang fort. Leider wurde während unseres Besuchs gerade nicht in den Studios gedreht. Dafür konnten wir uns Dank einer „grünen Wand“ mit unseren Lieblingsschauspielern ein Foto z.B. im Arztkittel als Andenken mit nach Hause nehmen. Ebenso schauten wir auch in die Werkstätten. Und ganz wichtig, vor allem für die Damen unter uns: In den Kostüm-Fundus! Einige mussten, um die Führung fortsetzen zu können, unter den Kleiderständern wieder hervorgeholt werden.

Was passiert mit den Kostümen? Nach Aussortierung können diese von den Mitarbeitern erworben werden. Von dem Erlös werden neue Kostüme angeschafft. Einige von uns erhaschten im Souveniershop noch einige Kleidungsstücke für ihren Kostüm-Fundus zu Hause.

Zum Abschluss schlüpften einige Teilnehmer in die Rolle eines Nachrichtensprechers, um die Nachrichten für MDR aktuell zu sprechen und die Aufzeichnung als Andenken auf CD zu erwerben.

Es folgte ein sehr schmackhafter Mittagstisch in Auerbachs Keller in der Mädler Passage (bekannt aus Goethes Faust soll Dr. Faustus 1525 aus dem Weinkeller geritten sein).

Gut gestärkt brachen wir zur Stadtrundfahrt durch Leipzig auf. Begleitet hat uns Frau Graf, ein Leipziger Urgestein und Fremdenführerin ihres Zeichens. In Leipzig leben ca. 500.000 Einwohner, davon 30.000 Studenten. Ein kurzer Stopp vor dem bekannten Völkerschlachtdenkmal (erbaut im Jahre 1813) durfte natürlich dabei nicht fehlen. Trotz heftigen Schneesturms stiegen einige Mieter aus dem Bus aus und betrachteten das 91 m hohe Denkmal. Wir ersparten uns allerdings den Aufstieg über 364 Stufen!

Weiterhin kamen wir an wunderschönen Gründerzeitvillen vorbei, in denen u. a. Friedrich Schiller und Dr. Oetker wohnten. Bemerkenswert für uns Neuländer: 30.000 Wohnungen befinden sich im Leerstand! Der Mietpreis beträgt 5,- bis 6.-Euro/m², im besten Viertel, in Gohlis, um die 10,- Euro/m².

Der Höhepunkt – im wahrsten Sinnes des Wortes – nämlich 124 m hoch im Panorama Tower (sieht aus wie ein aufgeschlagenes Buch) – tranken wir ganz gemütlich Kaffee und genossen bei frischgebackenem Apfel-Quark-Kuchen mit Sahne den Blick auf Leipzig. Danach traten wir den Heimweg an.

Fazit:
Die Stadt Leipzig ist total beeindruckend. So abwechslungsreich, sei es durch den Städtebau, die Wissenschaft und Bildung/Forschung und etliche Fakultäten. Es war rundherum ein gelungener Tag. Die Mieter waren sehr zufrieden und total begeistert und schauen der nächsten Mieterfahrt schon gespannt entgegen. Das Organisationsteam aus Jeannine Görlitz, Yvonne Zöfel,  Beate Koch und Christiane Stradtmann hatte viel Spaß und hat den Tag mit den Mietern genossen.