NEULAND-Blog

Hallo! Schön, dass wir unsere Leser an dieser Stelle begrüßen dürfen. Hier finden sich aktuelle Infos aus unserem Unternehmen sowie Interessantes und Wissenswertes rund um die Themen „Leben in Wolfsburg“ und „Wohnen bei der NEULAND“. Jede/-r Interessierte ist herzlich eingeladen, unsere Blog-Beiträge zu lesen, zu kommentieren und mit uns zu diskutieren – wir freuen uns auf konstruktive Kritik sowie verschiedenste Sichtweisen und Meinungen!

Archiv für den Autor: Olaf Levin

Olaf Levin

Olaf Levin

Hallo, mein Name ist Olaf Levin. Jahrgang 1971, glücklich verheiratet, Vater einer zehnjährigen Tochter und Herrchen eines vierjährigen Rhodesian Ridgebacks (Hund). Von Beruf bin ich Videojournalist. Ich betreibe in Wolfsburg das Internet TV, www.wobstories.de und das Klinikum TV und habe eine Filmproduktionsfirma www.film-burg.de. Im Moment bin ich allerdings für die Neuland in Sachen Marathon unterwegs. Bis September werde ich hier meine Erlebnisse mit Joggingschuhen und dem inneren Schweinehund kundtun. Mein Ziel: Halbmarathon am 14.09.2014 und Sie dabei gut unterhalten.

| 22.09.2014 | 09:55 Uhr

Allgemein, Das Lauf-Projekt : Angekommen!

Olaf Levin

Das war`s!  Ankommen, das war das Ziel. Herzlichen Glückwunsch an alle NEULAND Express Läufer und natürlich auch an alle anderen, die sich der Sache und ihrem Schweinehund gestellt haben.

Nils, 1:33:08 ! Was soll ich sagen…Sensationell. Andrea, 1:57:03, Hammer!, um nur einige zu nennen. Für mich gibt es in jedem Fall Luft nach oben aber wenig nach unten. Vorletzter in meiner Altersklasse und 948ster von 966 Teilnehmern am Halbmarathonlauf. Man hätte „Vom Winde verweht“ , während meines Laufs gucken können. (2:27:22)

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Bis Kilometer 11 ging bei mir eigentlich alles recht gut. Dann hab ich den Wasserstand im Allerpark gesehen und gedacht „Hey, es wird Zeit für ein Gel.“ Ich hatte zwar das Gel einnehmen während des Laufens geprobt, aber der Ernstfall war dann doch anders. Irgendwie bin ich aus meinem Atemrhythmus gekommen und habe die halbe Tube direkt in den Hals inhaliert. Wie Klarsichtfolie hat sich das Gel in meiner Speiseröhre breit gemacht und machte das Atmen für kurze Zeit, nicht möglich. Klingt übertrieben, war aber so. Ich hatte kurz überlegt aufzuhören. Glücklicherweise war ich ja direkt beim Wasser und konnte das ganze Gel wieder abspülen. Also Gel überleg ich mir nochmal, werde mal versuchen auf Riegel oder Bananen umzusteigen.

Eine Weile konnte ich Denise und Stefan sehen, aber die waren fitter unterwegs und haben mich spätestens an den Designer Outles abgehängt.

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Hab mich dolle über Angelika gefreut, die mich an der Volkswagen Arena angefeuert hat. Schade für sie und auch für Steffi. Nächstes Jahr dann ganz bestimmt. Überhaupt muss man den meisten Streckenposten ein riesen Kompliment machen. Kommt schon cool wenn plötzlich Fremde deinen Namen rufen und dir Mut zu sprechen. Danke dafür!

 

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Ziel für das nächste Jahr ist definiert 1:59:59. Denn eins ist klar, es wird weitergemacht. Vielleicht ja auch mit euch. Mir hat das Laufen und Trainieren mit der NEULAND und ihren Mietern super viel Spaß gemacht. Ich bin froh euch kennengelernt zu haben, und hoffe, dass wir vielleicht ab und zu weiter miteinander durch die Wälder Wolfsburgs rennen. Vielen Dank an euch, an Sina und Claudia, unsere „Drill Sergeants“ vor Ort und auch an die NEULAND für das Vertrauen und die Möglichkeit dieses Projekt zu realisieren. Ich hoffe es hat euch etwas Spaß gemacht. Die bewegten und bewegenden Bilder, gibt es die Tage hier zu sehen.

…ach und schönen Dank für die tollen Fotos von Janina Snatzke

Bis bald mal wieder, euer Olaf…


| 03.09.2014 | 15:59 Uhr

Allgemein, Das Lauf-Projekt : Schallmauer durchbrochen, der 14.09. kann kommen

Olaf Levin

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Der September ist da. Das ging jetzt wirklich schnell. Eben war doch noch April und wir haben unsere Zelte im Suhlgarten aufgeschlagen und unser Lauftraining gestartet. Es ist immer dasselbe mit der Zeit. Je schöner die Momente, umso schneller geht sie rum. Mittlerweile ist der NEULAND Express etwas kleiner geworden, aber es hat sich ein harter Kern gebildet. Manche mussten leider verletzungsbedingt aussteigen. Achillesfersen, Leisten und Knie wurden beansprucht und sind bei dem einen oder anderen leider nicht mehr wettkampftauglich. Gute Besserung auf diesem Wege. Mittlerweile laufen wir nicht nur donnerstags, sondern geben uns auch regelmäßig sonntags den Wolfsburger Laufparcouren hin. In der Anmeldeliste des Wolfsburg-Marathons stehen wir jetzt auch, es gibt kein zurück mehr, und zurück will eh niemand. Von Sina und Claudia haben wir alles gelernt, was wir für ein gesundes, ausgeglichenes Laufen benötigen und jetzt sind langsam wirklich alle heiß.

Das war auch am letzten Sonntag zu spüren. Ich habe mein Ziel bereits erreicht und bin zusammen mit Stefanie Geisler, der Leiterin Unternehmenskommunikation der NEULAND und unseren Coaches Claudia und ihrem Mann Franco das erste Mal in meinem Leben die Distanz 21 Kilometer gelaufen – also mein halbes Fenchelfeld. Ach na ja, und Harry, der ist dann mittendrin einfach mal los gespurtet und lief das ganz locker zu Ende. Woher er seine Energie nimmt? Vielleicht ist er doch heimlich Gallier und hat Zugang zu einem Zaubertrank? Für uns war es gut, die Distanz vor dem Wettkampf einmal gelaufen zu sein. Ich weiß jetzt, dass ich das schaffen kann und weiß, das es weh tut. :-)

Ich habe mir noch rechtzeitig ein paar neue Schuhe gekauft und geübt, wie man mit Nahrung rund um den Wettkampf so umgeht. Zunächst freue ich mich natürlich auf die Nudelparty, die am 13. September 2014 in der Zeit von 18:00 – 20:00 Uhr im RothCampus Fallersleben (Wolfsburger Landstrasse 22 a, 38442 Wolfsburg) stattfindet. Es gibt dort für uns Läufer kostenfrei Pasta!!! Ich bin dabei!!! :-) Doch auch während mich meine neuen Schuhe wie von selbst über mein halbes Fenchelfeld fliegen benötige ich … nun … nennen wir es auch in diesem Fall Nahrung – die Bananenstaude in der Bauchtasche hat mir meine Frau ausgeredet  – Gott sei Dank gibt es ja da noch diese verschiedenen Gels. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, doch ich hab mich jetzt festgelegt: ein Gel mit der Geschmacksrichtung „Red Fruit“ soll es sein. Eine tolle Auswahl an Gels gibt es übrigens z.B. bei Sport 2000 in Fallersleben. Jetzt sind es also noch knapp zwei Wochen und dann kommt das Finale. Wer sich nochmal über den Wolfsburg-Marathon informieren möchte, findet alles Wichtige hier.

 

 

 

 


| 14.08.2014 | 10:40 Uhr

Allgemein, Das Lauf-Projekt : Bad Taste Jogging Outfit

Olaf Levin

Wie bei jeder Sportart, ist auch beim Laufen das richtige Sportzeug und die richtige Ausrüstung wichtig. Allerdings ist das Schöne daran, dass man nicht wie beim Golf gleich 2.000,00 € in Schläger und 1.500,00 € in Clubmitgliedschaft investieren muss, sondern meistens die Sachen schon im Kleiderschrank hat. T-Shirt, Sporthose, Turnschuh und der Wald ist ja bekanntlich kostenfrei. So einfach kann es sein, kann allerdings auch zu einer Philosophie werden. Denn auch im „Joggermilieu“ gibt es die spannendsten Zutaten zu kaufen. Wer heutzutage bei Tchibo Kaffee kaufen will, ist ja schon ein Exot. Laufgürtel, Laufsocken und Laufuhr, sind das Arabica des Läufers und der Preis ist ja auch immer sensationell. Ob`s was taugt? Da bleiben einem nur Erfahrungsberichte der Käufer. Ja, ich gebe es ja zu, ich hab die Laufuhr, den Gürtel usw. Also, der Laufgürtel ist echt klasse, denn er fängt nicht das Schwingen am Körper an. Da ich ein Handyläufer bin, hab ich immer das Problem einen geeigneten Ort dafür zu finden und mal ehrlich, ich häng mir das Teil doch nicht an den Arm. Die Laufuhr ist noch nicht vollständig erprobt. Cool ist, dass man seinen Puls messen kann, indem man einfach nur die Fingerspitze drauf hält. Ich muss das jetzt aber mal mit einem geeichten Gerät vergleichen, ob das auch alles stimmt. Nein, ich arbeite nicht bei Tchibo und es gibt auch noch andere tolle Kaffeehäuser wie Eduscho oder so :-)

Wer es noch nicht mitbekommen hat, die NEULAND hat ein Gewinnspiel laufen. Das Bad Taste Jogging Outfit – Gewinnspiel. Man kann einen unfassbar tollen Gutschein im Wert von 250,00 € gewinnen. Gesponsert und einzulösen in den Designer Outlets Wolfsburg. Ihr müsst nichts weiter tun, als ein Foto hochladen. Und zwar hier. Na gut, nicht irgendein Foto. Gesucht wir das heftigste, fieseste, gemeinste oder strangeste Jogging Outfit, das ihr habt. Natürlich müsst ihr auch drinstecken, sonst zählt das Bild nicht. Noch bis zum 31.08.2014 hab Ihr die Chance mitzumachen.

Eigentlich kann das Outfit beim Laufen doch nicht hässlich genug sein. Wer möchte schon in einem hässlichen Lauf Outfit auf Bekannte im Wald stoßen? Wer hässlich läuft, läuft weiter und wer weiter läuft ist fitter.

Das Foto hier, ist gleich doppelt gefährlich. Mein Lauf Outfit ist nicht nur hässlich, nein ich trage auch noch ein T-Shirt vom Finale 2010. Ihr erinnert euch? Niederlande gegen Spanien. Ich habe zu der Zeit für Sky in Amsterdam gedreht und musste mir das kaufen. Also damit hält man dann garantiert auch nicht an. Viel Glück beim Gewinnspiel, euer Olaf…

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(ich mache natürlich nur außerhalb der Konkurrenz mit)

 


| 29.07.2014 | 08:16 Uhr

Allgemein, Das Lauf-Projekt : Vom Parken und Bremsen

Olaf Levin

Eine grobe Faustregel lautet ja: Laufe mindestens die Strecke, die du im Wettkampf läufst, einmal pro Woche. Also aufgeteilt in deine Laufeinheiten. Achtung Mathematikaufgabe: Ich bin in den letzten sieben Tagen einmal 9,1 Km, einmal 5,3 Km und einmal 8,8 Km gelaufen. Wenn mein Ziel der Halbmarathon ist, wie viel Kilometer bin ich dann zuviel gelaufen? Der erste, der mir die richtige Zahl im Neuland Facebook Channel postet oder mir mailt, bekommt von mir ein paar Bananen. Abzuholen beim nächsten Training ;-). Wieso Bananen ? Ich habe ja eigentlich keine Verträge mit frischem Obst, aber ich will mich ja zwingen. Ich habe also vor dem Laufen angefangen Bananen zu essen. Mein Fazit: Das rockt! Viel Energie und ich fühle mich einfach besser. Dabei habe ich immer gedacht, dass der Magen dann voll verklumpt und man überhaupt nicht von der Stelle kommt… na ja, manchmal lohnt es sich etwas auszuprobieren.

Aber anscheinend schmecke ich jetzt auch besser. Anders kann ich mir gar nicht erklären, wieso mich gestern ca. 4 Milliarden „Bremsen“ gejagt und gefoltert haben. Das sah bestimmt lustig aus, wie meine Arme immer wieder um meinen Kopf schlugen und meine Finger immer wieder versuchten das Brummen aus dem Ohr zu bekommen. Übrigens kommt das Wort „Bremse“ von dem Wort „Brummen“. Ich hoffe mich hat keiner fluchen gehört. Eines ist klar, Bremsen, bremsen mich nicht aus, denn wer stehen bleibt, verliert. Einmal stehengeblieben, setzen sich die Biester nieder und beißen, was das Zeug hält. Weiterlaufen ist also angesagt. Also eigentlich doch ganz nützlich die Tierchen. Meine Frau hat das mal für euch fotografiert

Bremse

 

…ich bremse also nicht, parke dafür jetzt wieder öfter an Parkbänken. Immer wieder nützlich für quälende Liegestützen zwischen den Laufeinheiten. Doch bei dem Ausblick, der einem zur Zeit im Hasselbachtal geschenkt wird, ist das ja nur halbe Quälerei.

Parkbank

Übrigens werden immer noch Helfer für den Marathon gesucht. Wer also verletzt ist und nicht mitlaufen kann, kann vielleicht auf diese Weise dabei sein. Wir haben ein Interview mit Frau Fischer, der Sportkoordinatorin der Stadt Wolfsburg geführt und sie erzählt hier Einiges über die neue Strecke und wie man helfen kann. Klickst du hier bitte.

Sina hat uns ja nun verlassen und ist im schönen Mexiko – dafür haben wir ja nun bei Claudia Training. Im nächsten Blog werde ich euch Claudia ein bisschen mehr vorstellen. Sie weiß zwar noch nichts davon, aber sie wird mir schon nicht weglaufen. Oder etwa doch ?

 


| 22.07.2014 | 09:14 Uhr

Allgemein, Das Lauf-Projekt : und weiter gehts…

Olaf Levin

Glückwunsch, endlich Weltmeister und endlich ist es vorbei. Habt ihr nicht auch das Gefühl, dass man völlig den Rhythmus verloren hatte? Na ja,  ich will euch da ja nicht mit reinziehen, aber ich hab schon das ein oder andere Lauftraining verschoben, vergessen, verdrängt. Dann fiel mir plötzlich ein, dass ich am vierzehnten September eine Verabredung mit der Halbmarathonstrecke habe. 14 Tage nicht gelaufen, sollte eigentlich kein Problem sein. Muss ich wirklich weiter erzählen? Hab mich also Samstag um 8.30 vom VW Bad aus auf den Weg gemacht. Nach 500 Metern sprach eine Stimme zu mir: “Fang doch morgen an… ist doch viel zu warm. Du siehst ja, es ist Niemand gekommen, um mir dir zu laufen“. Ich hatte ja kurz bei Facebook gefragt wer mitkommt… habt ihr doch gelesen, oder?

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Ich schmeiße noch schnell meine Laufapp an und verbanne den kleinen Schweinehund aus meinem Kopf. Dank des vorher doch sehr regelmäßigen Trainings, hab ich tatsächlich aus dem Stand neun Kilometer geschafft. Aber irgendwie glaube ich meiner App nicht ganz, denn gefühlt waren das mindestens zwölf Kilometer. Also habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht. Es gibt ja wirklich Massen an Apps die einem das Laufen versüßen sollen. Wer nicht ganz in der digitalen Welt Zuhause ist kann sich hier http://www.joggen-online.de/blog/lauf-app-test.html ein paar gute Informationen besorgen. Am Ende hat natürlich jeder seine Wünsche was eine App so können sollte. Für mich kann es nicht simpel genug sein. Distanz, Karte, Kalorienverbrauch, mehr brauch man doch eigentlich nicht.  Na ja, am Ende bin ich  bei meiner App geblieben, habe noch mal über Google Earth nachgemessen und herausgefunden, dass meine  App Recht hatte. Neun und nicht zwölf Kilometer. Ich benutze übrigens Schrittzähler von Pedometer Free.  Auf Webseiten wie http://www.achim-achilles.de/ oder http://www.joggen-online.de  oder http://www.lauftreff.de  findet man eigentlich alle nützlichen und nicht nützlichen Tipps zum Thema Laufen, die jemals niedergeschrieben wurden.

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Und somit verbschiede ich mich mit Heinz Erhardt: Hinter eines Waldes Rand kam ein Läufer angerannt. Legt mächtig los mit schnellem Schritte. Da fährt’s ihm in die Wade. Schluss mit Laufen, wirklich schade. Bis bald euer Olaf


| 07.07.2014 | 10:25 Uhr

Allgemein, Das Lauf-Projekt : Das NEULAND Express Bergfest

Olaf Levin

Seit Anfang April zieht der NEULAND Express seine Bahnen. Mittlerweile ist Halbzeit. Noch drei Monate und der Wolfsburg-Marathon steht vor der Tür und es gibt kein Zurück mehr. Letzte Woche kamen die Lauftrikots und machten die ganze Sache anfassbar. Schön sehen sie aus, nur passen tut`s bei mir noch nicht so ganz. Deshalb habe ich den aktuellen Neuland „Wohnen. Leben. Neues bewegen.“ Claim für mich etwas abgewandelt.

Neuland: laufen, dehnen, Fett verbrennen…

Da können einem die paar Grad mehr auf dem Thermometer auch nichts mehr ausmachen. Sinas Plan geht auf. Langsam aber stetig die Strecke steigern. Ich habe mich mittlerweile von fünf über sieben, auf zehn gesteigert und bin jetzt bei dreizehn Kilometern gelandet. Ok, ich brauche noch etwas lange, genauer gesagt: Neunzig Minuten für dreizehn Kilometer – aber ich bin durchgelaufen!!! Das hätte ich vorher nie geschafft. Ich habe noch nicht wirklich abgenommen, aber das Fett hat sich doch schon ein wenig verteilt, bzw. in Muskeln verwandelt. (hoffe ich) 

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Passend zum Thema gab es einen schönen Vortrag von Sina. „Pasta-Party ist over, ihr seid jetzt Läufer“ (kennt ihr Full Metall Jacket ?)

Also, Paprika = Kohlenhydrate, wer braucht da noch Nudeln? „Eat Clean“ ist die Devise, was nicht heißt, schön den Mund abputzen, sondern auch mal gucken, wo das Ei herkommt, welches morgens auf dem Frühstückstisch landet. Ganz im Gegensatz zu der Annahme, dass Eier eigentlich gar nicht gut sind, haben wir jetzt gelernt, dass Olli Kahn am Ende Recht behalten hat, als er sagte: „Eier, wir brauchen Eier“… dazu isst man ein paar frische Keimlinge und Sprossen … und achtet auf Fette – gute Omega-Fette!  Am Ende von Sinas Vortrag wird klar, dass die richtige Ernährung auch kein Hexenwerk ist. Wenn es jedoch darum geht, sich daran zu halten, umzudenken und auch hier, wie beim Laufen, den Schweinehund zu besiegen, könnte ich vielleicht das eine oder andere Hexenkraut dann und wann gebrauchen. Apropos, wie viele Kalorien hat eigentlich ein Schweinehund ? Also gut –  sehen wir der Sache gelassen entgegen, Deutschland wird Weltmeister und der NEULAND Express rollt in jedem Fall ins Ziel… bis die Tage, euer Olaf.

 

 


| 19.06.2014 | 07:37 Uhr

Allgemein, Das Lauf-Projekt : Zirkeltraining und wie grüßt man eigentlich beim Joggen ?

Olaf Levin

Deutschland hat einen „Run“, wenn es um Sport geht. Alle haben sich gefreut, dass Michael Schumacher aus dem Koma erwacht ist, Martin Kaymar gewinnt die US Open im Golf, Müller schießt Portugal ab… aber das eigentliche Ereignis gab es wieder mal auf dem Wäscheplatz im Suhlgarten. Eine handvoll harter Jogger traf sich zum donnerstäglichen Training. Sina, unser Coach, wird uns ja leider bald verlassen und so trafen wir das erste Mal auf den neuen Coach, Claudia. Oder sollte ich besser Sergeant Claudia sagen? Military Press, Sumokniebeuge, der Kraxler und der Schwimmer… Ich glaub am Ende ist das Ganze hier doch eine Ausbildung zum Navy Seal. Es gab ein Zirkeltraining vom Feinsten. Als ich die Fotos machte, bekam ich auch gleich Schimpfe von zwei kleinen Mädchen, die uns seltsame Wesen begutachteten. „Wieso machst du denn nicht mit? Hier guckt mal, der hat gar nicht mitgemacht!“, kreischt es über den Wäscheplatz. Ich denke mir: „Kleine Petzen“.

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Nach ein paar Intervallrunden um den Schillerteich wurde noch fleißig Unkraut gerupft. Also liebes Gartenteam der Neuland. Suhlgarten ist clean. Drill Instructor Claudia meint, dass man mit bloßen Füßen ruhig ein wenig für Ordnung sorgen kann. Ist wohl nebenbei auch gut für die Fußmuskulatur.

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Wenn ich so meine Runden durch den Wald drehe, frage ich mich manchmal: Wie grüßt man eigentlich andere Jogger? Und… wollen die überhaupt gegrüßt werden? Es gibt ja die verschiedensten Läufer, die einem entgegenkommen. Meine Oma hat mir früher beharrlich eingeimpft jeden nett zu grüßen. Natürlich grüße ich beim Einkaufen nicht unbedingt gleich die gesamte Porschestraße, aber wenn man so in seinem Element ist und auf Gleichgesinnte trifft, dann zuckt es bei mir gleich und ich sage so Sachen wie …“H-ll-h = [Hallo]!“ oder „H =[Hy]“… viel mehr kommt beim Ausatmen ja nicht raus. Manchmal nicke ich auch nur oder lächle mit einem kleinen, um Rhythmus bemühten Kopfheber. Die Ausbeute der Reaktionen ist ungefähr so abwechslungsreich wie der Wasserstand im Hasselbach. Manche schnaufen zurück (Motto: Käferfahrer untereinander grüßen immer – egal wie heiß es ist), andere sind zum Grüßen eh viel zu schnell unterwegs (ich rechtfertige das mal mit: Wenn ein Porsche einen Polo überholt grüßen die Fahrer sich ja schließlich auch nicht – ok – vielleicht muss ich noch ein bisschen trainieren, bis diese Porscheläufer mich auch als Gleichgesinnten identifizieren), manche können mich gar nicht sehen, denn sie haben den Blick auf den Boden gerichtet (die müssten unbedingt mal mit Sina trainieren), und manche … ja manche schauen mich einfach nur völlig irritiert an… Doch da Omi immer gesagt hat: Du, der Herr so und so ist aber ein netter Mensch, der grüßt immer so freundlich!“, werde ich meine Mission weiter verfolgen. “ Drum grüßet wer sich ewig findet“… und ich grüße, wenn schon nicht die Porschestraße, dann doch zumindest das Hasselbachtal. Euer Olaf.

 

 


| 05.06.2014 | 08:08 Uhr

Allgemein, Das Lauf-Projekt : Weltenläufer…

Olaf Levin

… „einmal bin ich sogar nachts durch Venedig gejoggt…oder was auch schön ist, wenn man in Brooklyn, mit Blick auf die Skyline von New York…aber na ja, am schönsten ist es wohl in Kalifornien, beach-joggen“ Paolo schwelgt in glorreichen Laufmomenten…

Paolo ist Mieter bei der Neuland. Er ist ausgebildeter Seelsorger und Pfleger. Zur Zeit arbeitet er in einem Pflegeheim in Wolfsburg. Um ihn euch vorzustellen, haben wir uns um sieben Uhr morgens – ja, morgens – in Detmerode getroffen. Paolo hat seine ganz spezielle Strecke. Sie geht drei Kilometer durch den Detmeroder Wald und endet an dem Aussichtsplatz, wo man direkt auf den Wasserbehälter in Nordsteimke schaut. Der Blick hat etwas magisches. Da hier auch die klassischen Holzbänke und Tische stehen, kann man diese super zum Dehnen benutzen. So, noch schnell den Hoppsalauf und die anderen schönen Übungen aus dem Willmann-Repertoire, und dann geht es die drei Kilometer zurück. Auf dem Weg hat Paolo mir aus seinem Leben erzählt. Er ist Italiener, aber in Freiburg aufgewachsen, dann der Liebe wegen nach Neustrelitz und jetzt seit drei Jahren auf einem Abstecher in Wolfsburg. Bald geht es allerdings weiter nach Schleswig-Holstein. Er ist eben ein Weltenläufer und braucht die Abwechslung. Dabei ist Paolo vollen Lobes für unsere schöne Stadt. „Ich hab mich hier immer sehr wohl gefühlt. Eine sehr dynamische Stadt und das Wohnen hier direkt am Wald ist auch klasse.“ Ich lasse es mir nicht nehmen, die Standardfrage zu stellen. „Wo gibt’s die beste Pizza?“ Paolo zögert keinen Moment „Casa Mia – Fallersleben“ … Ich finde, beim Joggen lässt es sich am besten über Pizza unterhalten.

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Nach den sechs Kilometern trennen sich unsere Wege. Noch schnell ein Selfie. Auf dem Foto ebenfalls zu sehen ist Apollo. Der dreizehn Jahre alte West Higland Terrier von Paolo ist allerdings nicht mit gelaufen, das überlässt er schön seinem Herrchen. Ich war so schlau mich von meiner Frau in Detmerode absetzen zu lassen. Heißt: Rückweg = Laufen. Ich starte die Woche also mit 10,2 Kilometern. Die Komma zwei hinter der zehn sind im Moment total wichtig. Jeder Meter zählt, denn jeder Meter bringt Fett zum Schmelzen.

Das Laufen mit Anderen ist extrem motivierend, man quatscht und verliert die Übersicht von Strecke und Zeit. Auf dem einsamen Rückweg durch den schönen Stadtforst denke ich an ein oder zwei Snickers…


| 26.05.2014 | 09:30 Uhr

Allgemein, Das Lauf-Projekt : Wetterwechsel

Olaf Levin

Sonntag, 18.05.2014 – 13 Uhr. Es regnet. Ich bin verabredet mit Julia und Mathilda. Wir wollen laufen gehen, denn ich möchte euch ja so langsam einige Gruppenmitglieder des Neuland Express‘ vorstellen. Julia und Mathilda sind Mutter und Tochter. Mathilda möchte gern ihre Schulnote in Sport verbessern und Mama Julia läuft fleißig mit. Sie hat einen harten Bürojob, da tut das Laufen natürlich besonders gut. Trotzdem, es regnet noch. Nach kurzem Zögern gebe ich mir einen Ruck und schreibe Julia über Facebook an.

13.58 Uhr „Hy, fängt an zu regnen…wie sieht’s bei euch aus? Noch Lust ?“ Julia: „Haha, ich wusste es. Wie sieht es denn bei dir aus?“ Ich, selbstbewusst: „Also ich werde laufen! Bin um 15 Uhr vorm VW Bad, könnt es euch ja noch überlegen, lG Olaf“ Julia: „Wir sind da!“…

Gesagt, getan… Als ich am VW Bad ankam, sah ich beide schon anlaufen kommen. Mit so viel Elan war nicht zu rechnen, wir sind also gleich losgedüst. Liebe Sina, nein…wir haben keine Übungen vorweg gemacht. Ich lauf auch eine Strafrunde – nächstes Mal. Das Team Julia Mathilda hat ein straffes Tempo und führt mich an einer schönen Strecke am Rabenberg lang. Julia läuft seit ca. einem Jahr, unter anderem auch bei einer Gruppe der Stadt Wolfsburg. Beide stellen allerdings ihr Licht unter den Scheffel und zwingen mich zu meiner diesjährigen Bestzeit. 6,5 Kilometer in 40 Minuten. Ach und übrigens, wir haben dabei die ganze Zeit gequatscht.

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Donnerstag, 22.05.2014 – 16.45 Uhr – Lauftraining mit Sina. Die Sonne scheint – es sind 36 Grad – und die Freude über meine Bestzeit schrumpft. O-Ton Sina: „Sechs Minuten pro Kilometer, na ja, da geht noch was.“

Genau. Und um das zu verbessern wärmt man sich eine halbe Stunde mit Rumpfübungen bei 36° auf. Danach laufen wir ins VfL Stadion am Elsterweg. Hier wird sich zur Abwechslung mal wieder aufgewärmt. Laufübungen mit rhythmischen Hops-Bewegungen – Ich werde den Verdacht nicht los, dass wir heimlich für Let`s Dance proben. Für den Abschluss noch sechs mal 100 Meter mit Zwischensprints mit anschließenden Dehnübungen. Mein Resultat: Ich hab zu kurze Arme und wisst Ihr was? Ich bin platt…

 


| 08.05.2014 | 11:24 Uhr

Allgemein, Das Lauf-Projekt : …der „Neuland Express“ ist geboren!

Olaf Levin

Viele tolle Vorschläge kamen gestern in die engere Wahl für den Namen der Neuland Laufgruppe. Der „Neuland Express“ hat sich gegen so glorreiche Namen wie „Neuland Rennschnecken“ und „Schillerteich Flitzer“ klar durchgesetzt.

Doch der Schwerpunkt lag natürlich auf dem Vortrag von unserem Coach Sina Willmann. Thema: Die aktive Lauftechnik. Wer hätte gedacht, dass der wichtigste Muskel beim Laufen der Po ist und das Läuferdreieck auf fünf Säulen steht…? Aber mal ganz im Ernst, die Infos zur Körperhaltung waren echt top. Wer sich noch nicht damit auseinander gesetzt hatte, der konnte sehr viel lernen. Hab ich doch die Antwort auf mein Nackenproblem bekommen. Ich bin ja eher die Kategorie Rennschnecke, mit gesenktem Kopf und Blick auf den Boden. Nicht zuletzt weil ich ja keine anderen Schnecken „zermatschen“ möchte. Aber, und ich glaube diesen Hinweis darf ich hier geben, das ist vollkommen falsch. „Kopf im Lot und Blick nach vorn, lieber mit den Augen den Boden scannen und nicht den Kopf senken“. Danke Sina, wird gemacht.

Der „Suhlgarten-Wäscheplatz Neuland Express“ hatte beim letzten Training die Stufe zwei gezündet. Hatte ich noch beim ersten Training keinen Muskelkater verspüren können, so war nach dem zweiten Training doch eines ganz klar…Auaaahrgh!

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Was auf dem Foto doch leicht religiös wirkt, war in der Realität die Entspannungshaltung nach dem Aufwärmen. Beim nächsten Training ist die Filmkamera dabei, mir fehlen die Worte für manche akrobatische Kunststücke, die Frau Willmann von uns sehen möchte. Danach ging es diesmal zwei Runden um den Schillerteich. Also ca. 10 Kilometer :-). Ich muss schon sagen, da waren ein paar echte Profis am Start.

Eine spannende Laufwoche geht vorbei. Das Wetter wird besser, es wird ernster. Bis nächste Woche dann…ach ja, und immer schön die Schnürsenkel zumachen.