NEULAND-Blog

Hallo! Schön, dass wir unsere Leser an dieser Stelle begrüßen dürfen. Hier finden sich aktuelle Infos aus unserem Unternehmen sowie Interessantes und Wissenswertes rund um die Themen „Leben in Wolfsburg“ und „Wohnen bei der NEULAND“. Jede/-r Interessierte ist herzlich eingeladen, unsere Blog-Beiträge zu lesen, zu kommentieren und mit uns zu diskutieren – wir freuen uns auf konstruktive Kritik sowie verschiedenste Sichtweisen und Meinungen!

Kategorie-Archiv: Das Lauf-Projekt

| 22.02.2016 | 09:43 Uhr

Das Lauf-Projekt : Der alte Hase

NEULAND Express

Es geht wieder los! Der Marathon findet auch in diesem Jahr wieder statt – und wieder dabei sein wird der „Neuland-Express“. Mit alt Bekannten und – wie jedes Jahr – auch ein paar Frischlingen. Also Läufern, die sich zum ersten Mal an dem Experiment eines Marathonlaufes (5, 10, 21 oder 42 km) versuchen.

Als ich 2014 meinen 1. Lauf absolvierte, war ich schon sehr aufgeregt und nervös. Wie wird es sein? Wo muss ich lang laufen? Komme ich nicht mit Läufern anderer Strecken in Berührung? Verlaufe ich mich vielleicht sogar? Wen die gleichen „Sorgen“ plagen, dem sei gesagt: „Alles halb so schlimm.“ Im Zweifelsfall einfach der großen Meute nach!

Ich bin jetzt nicht der erfahrenste Läufer – aber als Teilnehmer im Neuland-Express mittlerweile doch ein alter Hase. Mein Ziel war und ist es, dem Neuland-Express treu zu bleiben – bis hin zur Rente – ob ich dieses Vorhaben schaffen werde? Früher – als ich noch jung war – das waren noch Zeiten! :-)

Seit 2014 hat sich mittlerweile auch ein „Neuland-Express-Freizeit-Lauftreff“ gegründet. Hier darf jeder, der mitlaufen will, mitmachen. Ohne Gebühr, dafür mit Ehrgeiz und Freude am Laufen. Wir treffen uns immer dann, wenn der offizielle „Neuland-Express“ gerade nicht läuft. Am Standard-Tag zur Standard-Zeit. Hierzu sind auch gerade die Neuland-Express-Neulinge aufgerufen, sich diesem Lauftreff in lockerer Atmosphäre anzuschließen. Wann bist du dabei?

Daniel


| 14.09.2015 | 11:25 Uhr

Das Lauf-Projekt : Ein sehr entspannter Tag

NEULAND Express

Der Marathon liegt nun hinter mir – und ich bin um einige Erfahrungen reicher geworden. Nachdem ich im letzten Jahr den Zieleinlauf zwar erschöpft aber glücklich passieren konnte, nahm ich mir für dieses Jahr vor, es etwas ruhiger angehen zu lassen.

So nahm ich mir an den Getränkestationen ausreichend Zeit, um in Ruhe zu trinken. Ja, ich bin sogar stehen geblieben. Aus meiner Sicht war ich dieses Jahr gefühlt langsamer als beim letzten Mal. Und – mein Gefühl sollte mich nicht täuschen. Ich war dieses Mal zwei Sekunden langsamer, dafür aber in der Gesamtwertung ganze drei Plätze besser?!

Kreidebleich kam ich nun ins Ziel und wurde sofort von ein paar Mädels angesprochen, ob es mir gut ginge. Sie empfahlen mir, mich ins Notarztzelt zu begeben. Dort angekommen, bekam ich sofort zwei Infusionen verpasst. Der Blutdruck war der Situation entsprechend, also kein Grund zur Sorge. Ich sagte zu einem Sanitäter: „Ich habe da mal eine Frage: Ich habe morgen sowieso schon eine Massage – sollte ich mir heute auch schon eine geben lassen?“ Daraufhin meinte dieser nur: „Also ich sage mal so: Wenn das das Einzige ist, worüber Sie sich jetzt Gedanken machen, dann ist heute ein sehr entspannter Tag… :-)


| 10.09.2015 | 12:02 Uhr

Das Lauf-Projekt : Endspurt und Muffensausen..

Stefanie Geisler

So Leute, ein gutes halbes Jahr intensives Training liegt hinter mir und meinen Mitstreitern vom NEULAND Express. Jetzt ist es endlich soweit – am Sonntag ist unser großer Tag und 20 NEULÄNDER gehen beim Wolfsburg Marathon auf unterschiedlichen Strecken an den Start. Ich freu mich wirklich so wahnsinnig auf den Lauf – meinen ersten Halbmarathon!! Aber wenn ich ehrlich bin, hab ich auch schon ein wenig die Hosen voll. Teile ich mir die Zeit richtig ein (ich sag jetzt einfach mal nicht, welche Zeit ich mir vorgenommen habe..ihr versteht schon :-)), hält meine Muskulatur durch….??? Ich bin richtig richtig aufgeregt.

Klar, ich bin gut ganz vorbereitet, dank Claudi und Simone – den allerbesten Trainerinnen! – trotzdem hab ich ziemlich Muffe. Aber ich mir sagen lassen „das muss so sein!“ – Aufregung gehört dazu, ein etwas höherer Adrenalinspiegel sorgt außerdem dafür, dass man (noch) schneller läuft. Noch schneller? Ich halt`s nicht aus…

Also, ich freu mich jedenfalls total auf Sonntag – Teilnehmerrekord beim Wolfsburg Marathon, spitze! Ich freue mich auch auf euch – all die Leute, die zum Anfeuern an der Strecke stehen und gemeinsam mit mir schwitzen und mitfiebern!! Danke dafür!!

Bis Sonntag, Eure Steffi


| 26.08.2015 | 09:22 Uhr

Das Lauf-Projekt : Urlaub? Nicht mit uns!

NEULAND Express

Der Marathon steht unmittelbar bevor – und der Werksurlaub ist auch schon vorbei. Aber der Neuland-Express lief weiter. Nur die Harten kommen in den Garten. Und so fanden sich die Hartgesottenen unter uns auch während der allseits beliebten Urlaubszeit zum gemeinsamen Joggen im Hasselbachtal ein. Standardtag, Standardzeit.

Daniel Gelhorn   150430_015

So gehen wir also am 13. September wieder an den Start und hoffen auf gute Ergebnisse. Jeder hat sich sein persönliches Ziel gesteckt – ob eine gute Laufzeit, den Zieleinlauf oder die Teilnahme an sich – jeder hat sein ganz persönliches Bestreben. Wir sehen also – mit Motivation und richtigem Ehrgeiz geht es auch ohne Trainerinnen :-)

Wir sehen uns am 13. September, Euer Daniel!


| 13.07.2015 | 09:30 Uhr

Das Lauf-Projekt : Die Jogger und die Hunde

NEULAND Express

Als Läufer begegne ich regelmäßig Gassigängern mit ihren Hunden. Ich habe keinen Hund, aber ich bin ganz bestimmt auch kein Hundehasser. Ich glaub auch, dass die Hundehalter oft zu Unrecht schlecht gemacht werden. Bei meinem heutigen Lauf bin ich acht Hunden begegnet, davon waren immerhin sieben angeleint. Und vor dem achten musste wirklich Niemand Angst haben. Wenn ich mich doch mal an einem nicht angeleinten Hund nicht vorbeitraue, dann hat bei mir bisher noch jeder Hundebesitzer auf einen kurzen Zuruf reagiert und seinen Hund angeleint.

Aber eines fällt mir immer häufiger auf, wenn ich an Hunden vorbeilaufe. Auf gleicher Höhe bleibt Frauchen oder Herrchen stehen, der Hund macht Platz und bekommt ein Leckerli. Ich vermute mal dafür, dass er dem Läufer nicht hinterhergehetzt ist. Da wird doch der Läufer als Erziehungsobjekt für die Hundeerziehung benutzt. Dafür müsste doch eigentlich nicht der Hund, sondern der Läufer ein Leckerli bekommen. Hier läuft doch etwas falsch denke ich mir. Na ja, nicht so schlimm, bei mir läuft‘s…

Euer Stefan.


| 08.07.2015 | 13:22 Uhr

Das Lauf-Projekt : Der frühe Vogel fängt den Wurm…., echt?!

Stefanie Geisler

5 Uhr – gefühlte 300 Kilo wiegt der Schweinhund, der, als mein Wecker klingelt, mit voller Breitseite auf mir liegt. Die Laufsachen liegen direkt neben dem Bett und müssen nur noch angezogen werden. Nur noch… aber klar! Gestern Abend voll motiviert, traf ich die Entscheidung, die mir die sommerliche Hitze und ein straffes abendliches Programm abverlangt haben, morgens vor der Arbeit zu trainieren. Die Beine wollen aus dem Bett – theoretisch zumindest.

„Bleib bloß liegen, es ist gegen deine biologische Uhr, wenn du jetzt Sport treibst. Du hast zu wenig geschlafen, das wird sich negativ auf deinen Hautalterungsprozess auswirken“, bellt der Schweinehund. Mein Hund Buddy, der nicht vom Schwein sondern vom Labrador abstammt und eigentlich immer für Bewegung zu haben ist, schaut mich ziemlich ungläubig an, was denn jetzt der Quatsch soll – bevor er sich noch mal in seinem Korb umdreht…. „Frauchen, ich bleib noch liegen. Geh du mal laufen, wenn du meinst…“Buddy

Mein Entschluss steht und – eine Frau ein Wort – wird jetzt gelaufen!! Den Schweinehund habe ich im Schlafzimmer neben Mann und Hund zurückgelassen.

„Die feuchtkühle Sommerluft schmiegt sich um die Beine, die Vögel zwitschern ihre Lieder…“ So steht es zumindest unter „Tipps für den Morgenlauf“ auf einer meiner Lieblingslaufseiten www.achim-achilles.de Feuchtkühl stimmt, die Vögel zwitschern auch, aber sonst steigen noch keine Himmel hochjauchzenden Gefühle in mir auf, als ich lostrabe und auf dem ersten Kilometer, wenn ich ehrlich bin, noch drei Mal gegähnt habe.

Aber, von nix kommt nix, ohne Fleiß keinen Preis, der zweite Platz ist schon verloren…ich rede mir ein, dass das wirklich die richtige Entscheidung war, um die Uhrzeit für eine Stunde durch den Wald zu rennen.

Achim Achilles schreibt auch, dass ich es bei den Temperaturen und der frühen Trainingszeit ruhiger angehen lassen soll. Wisst ihr was? Es geht auch gar nicht anders!!! Selbst wenn ich wollte, ich kann gar nicht schneller als 6 Minuten auf den Kilometer laufen!!! Es geht einfach nicht, meine Beine kleben irgendwie am Boden. Das ist bestimmt der Schweinehund, der im meinem Bett liegt (nicht mein Mann!!!) und („möge die Macht mit ihm sein“) telepathische Kräfte entwickelt, die mich schlicht und einfach nicht von der Stelle kommen lassen.

Nach ner halben Stunde wird s besser. Vielleicht, weil mir grad noch so ein Irrer zwischen Hasselbachtal und Barnstorf entgegen gelaufen kam. Das spornt an :-)  Vielleicht aber auch, weil ich irgendwie immer das Gefühl habe, dass es nach dem Bergfest schneller geht. Die Leitung zum Schweinehund habe ich wieder gekappt und tatsächlich schüttet mein Körper jetzt ziemlich viele Glückshormone aus.

Als ich nach einer Stunde wieder zu Hause bin und zwar keinen Wurm gefangen, aber zumindest ein paar Schnecken am Wegesrand überholt habe, bin ich vor allem eins: mächtig STOLZ!!

Jetzt geht`s noch mal raus, Gassi. Buddy hat ausgeschlafen…


| 06.07.2015 | 10:26 Uhr

Das Lauf-Projekt : Immer den Quellen hinterher…

NEULAND Express

18 Uhr, die Bürozeit ist beendet, strahlender Sonnenschein bei den endlich ersehnten dreißig Grad…die Luft zum Schneiden, aber wir wollen natürlich nicht meckern.
Laufkurs ist angesagt… so richtig antreiben tut es mich gerad` nicht…deshalb fordere ich Micha auf uns zu motivieren, was mit einem etwas verzweifelten, aber doch überzeugenden Lächeln auch ein wenig klappt.

Noch immer am Überlegen ob das heute so das Richtige ist, werfe ich mich in mein Laufdress und mache mich auf den Weg.

Unglaublich – fast vollzählig stehen wir bei diesen Temperaturen gemeinsam am Treff. Unsere Trainerinnen Simone und Claudia sind fast überwältigt und jetzt bereits stolz auf uns. Das überzeugt nun vollends hier zu sein.

Diesmal ohne Aufwärmen geht es entspannt, aber gefühlt doch etwas schleppend, auf in den Stadtwald. Die im Verhältnis kühle Luft und Schatten werfende Bäume bestätigen das Gefühl alles richtig gemacht zu haben. Den Kopf frei laufen, etwas in Balance bringen und einfach etwas Feines für sich tun.

Die erste Station, die Quelle am VW Bad, wird euphorisch angesteuert und immer wieder wird das frische Nass nachgetankt. Nebenbei überkommt einen das Gefühl vielleicht doch lieber ins herrliche Becken im Freibad als tolle Abkühlung zu springen und hier einige Bahnen – natürlich aktiv – zu schwimmen…da geht es aber auch schon weiter. Der erste etwas luftige Schattenplatz ist unser und das quälende, aber so wichtige, Lauf-ABC folgt. Voller Einsatz und mit viel Spaß besteht unsere Gruppe nun nur noch aus schwitzenden und keuchenden – aber fröhlichen – Körpern, die von einigen tummelnden Bremsen aufgesucht werden.

Nun tatsächlich motiviert schauen wir in die völlig überzeugt strahlenden Gesichter von Simone & Claudia und geben uns Ihnen voller Einsatz hin… Anfersen, Hüpfer, Sprung, Standhaftigkeit, Festigung und Kraft wird gefordert.

Fast nicht zu glauben, dass einen die Beine jetzt noch weitertragen. Es geht weiter auf den Weg und fühlt sich an, als ob man noch einen Gipfel erklimmen müsste… oh‘ Quellen wo seid ihr …drei, vier mehr davon wäre gerade ein Traum…endlich in Sicht und einfach herrlich diese kurzen Erholungspausen.

Der letzte Teil zurück zum Treff wird in Angriff genommen. Wir sind riesig stolz… einige legen sogar eine extra Schleife ein. Die letzten Meter bei praller Sonne am Schillerteich entlang sind noch einmal wirklich hart, aber auch hier bekommen wir bewundernden Zuspruch von sich einfach entspannenden Personen, die ausschließlich die Sonne und den Teich mit ‘nem kühlen Radler genießen. Noch voller Tatendrang, aber doch etwas neidisch auf das kühle Pricklige, laufe ich ganz motiviert dem Ziel entgegen.

Geschafft…Dehnen wird eingestimmt und Simone und Claudia sind mächtig stolz auf uns.
Das hat sich gelohnt. Wir sind etwas mitgenommen, aber einfach nur glücklich.
Danke an euch, sagt Sandra, für diese herrlich nette Laufeinheit.


| 29.06.2015 | 12:08 Uhr

Das Lauf-Projekt : Lauf-Erlebnis im Hasselbachtal…

NEULAND Express

Heute bin ich mal wieder durchs Hasselbachtal gejoggt und habe einiges erlebt. Ich bin Stefan, Teilnehmer des Lauf-Projektes im zweiten Jahr und bei der Neuland Leiter des Instandhaltungsservice. Über das Lauf-Projekt findet ihr einen tollen Bericht im Magazinteil in unserem Geschäftsbericht, ich bin letztes Jahr den Halbmarathon gelaufen. Hier ein Link dazu: eBook_Geschäftsbericht2014.

Heute habe ich mich, wie fast jeden Sonntag, auf meine 16 km lange Trainingsstrecke ins Hasselbachtal aufgemacht. Auf den ersten zwei, drei Kilometern hatte ich einen riesigen Schweinehund vor mir, der mir fast unüberwindlich erschien, auch wie fast jeden Sonntag. Aber diesmal lief mir nach genau 2,83 km (hat mir meine neue Laufuhr angezeigt) die Steffi übern Weg. Sie war auch gerade gestartet und so liefen wir zusammen weiter.
Ist eigentlich nicht so mein Ding, laufen und reden, bringt meine Atmung durcheinander, aber wir hatten einiges zu erzählen. So haben wir uns verquatscht und ich hätte fast verpennt, mein Gel nach 8 km an der Käferquelle zu nehmen. Schnell eingenommen, etwas getrunken und weiter geht’s. Meine Uhr zeigt mir 6:24 min/km im Durchschnitt an. Nicht besonders schnell, aber auf Rekordkurs für meine Verhältnisse. Na, ja kein Wunder, wenn mich Steffi Rakete Geisler zieht.
Ein freundliches „Guten Morgen“ bekommen wir von einem Radler, der uns überholt. Nicht irgendein Radler, eine Wolfsburger Persönlichkeit, ein echter Visionär, der VW und damit auch Wolfsburg über viele Jahre geprägt hat und mittlerweile fast 90 Jahre alt ist, geht wie wir seinem sonntäglichen Sport nach. Ich bin immer noch auf Rekordkurs, als wir die nächste Quelle an den Hattorfer Teichen erreichen, wo sich unsere Wege wieder trennen. Steffi hat schon den Kaffeeduft gerochen, als wir nahe an ihrem zu Hause vorbeigelaufen sind. Deine Rekordzeit läufst du locker nach Hause denke ich mir, als es noch ca. 4 km sind und plötzlich mein Telefon klingelt. Das habe ich zur Sicherheit immer dabei, falls mal etwas passiert und ich Hilfe holen muss. Es ist Frauke und sie möchte wissen, wann sie ihren Sohn abholen soll, der hat bei uns geschlafen hat. Ich bin noch am quatschen, als vor mir ein Schlagbaum auftaucht, der noch nie auf meinem Weg war. Wird neu sein, denke ich mir und wundere mich, dass alles so zugewachsen ist auf meinem Weg. Hat ja viel geregnet denke ich, bis mir klar wird, dass ich mich schon wieder verquatscht habe und zu früh abgebogen bin. Zurück? Nein, dann lieber durchs Dickicht im Hattorfer Wald, eine kleine Gehpause tut mir gut und zurück auf dem richtigen Weg nehme ich wieder Fahrt auf. Meine Rekordzeit wird das heute nicht, aber so viel habe ich noch nicht an einem Laufsonntag erlebt.


| 26.06.2015 | 10:07 Uhr

Das Lauf-Projekt : Einfach mal die Schuhe ausziehen…

Stefanie Geisler

Ich hab ziemlich viele Schuhe, aktuell allein drei Paar Laufschuhe, die ich im Wechsel trage – so wie es Trainerin Claudia für die Fußgesundheit wünscht. Meine Lieblingsschuhe habe ich gestern Abend beim Lauf-Drill im VfL-Stadion entdeckt: meine nackten Füße.

Das letzte Trainingsdrittel nach Kraft- und Laufeinheiten ist angebrochen, luftschnappend stehe ich gemeinsam mit meinen NEULAND Express Mitläufern auf dem Rasenspielfeld des Stadions und lausche gespannt, was jetzt noch kommt…

So jetzt mal alle die Schuhe und Socken ausziehen!“

„Da werden ja meine Füße dreckig!“

„Das Gras ist feucht, deine Füße werden sauber!“

„Feucht? Dann krieg ich nasse Füße und erkälte mich!“

„Es sind 25 Grad, du wirst dich nicht erkälten!!!“

Okay keine Ausrede, also Schuhe aus…

…Ooooh…ooooh…hmmm…das ist aber schön….Hmmmm, meine Füße, die gerade auf der Bahn Höchstleistungen vollbringen mussten, weil sie meinen Körper beim Intervall-Training Runde um Runde tapfer über die Bahn getragen haben, schmiegen sich an das feuchte, frisch gemähte Grün und rufen förmlich „Daaaaaaaaaaaaaaaaanke!

Obwohl mein Körper gerade bereits alle Glückshormone beim Laufen ausgeschüttet hat, die zur Verfügung standen, fühle ich mich jetzt wirklich richtig richtig richtig glücklich. Okay, die Fußgymnastik wie Graspflücken, Laufen auf der Außenkante, Innenkante, nur auf Zehen oder Fersen ist nicht wenig anstrengend, aber das Gefühl des fußmassierenden Grüns ist allgegenwärtig und steht eindeutig im Vordergrund meines Empfindens.

Ist das schön! Warum mach ich das nicht öfter, als Kind bin ich doch auch ständig barfuß gelaufen? Na ja, vielleicht weil ich keinen Garten habe… Aber irgendeine Ausrede gibt es ja immer.

Barfuß laufen ist gesund, regt die Durchblutung an, kräftigt die Fußmuskultur und sorgt dadurch für mehr Stabilität beim Laufen. Aber mal abgesehen von den Gesundheitsfaktoren, ist es einfach nur herrlich erfrischend, anregend und entspannend zu gleich.

Aber jetzt mal ehrlich: Wann habt ihr zum letzten Mal Schuhe und Strümpfe ausgezogen und seid barfuß auf feuchtem Rasen gelaufen? Macht das mal, wenn ihr eine grüne Wiese seht oder im Garten seid – macht es einfach und genießt es!!


| 18.06.2015 | 12:10 Uhr

Das Lauf-Projekt : Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt…

Stefanie Geisler

… dieser megaschlaue Spruch, den garantiert jeder schon mal gehört hat, stammt von Hesoid. Von wem bitte? Also, Hesoid lebte zirka 700 vor Christus und hat, seinem Zitat zufolge, viel geschwitzt. Er war kein Saunameister, sondern Hesiod war ein griechischer Dichter, der sein Brot als Ackerbauer und Viehzüchter verdiente.

Aber was soll denn jetzt hier dieser Vergleich? Neee, wir bei der Neuland müssen jetzt nicht wie ein Viehzüchter Rinder oder Schafte treiben (oder?) und wir bekommen auch unseren Monatslohn nicht in Kartoffeln oder Kürbissen vergolten. Hoffentlich liest das unsere Personalabteilung nicht… Aber, schwitzen ist auch bei uns angesagt. Natürlich schwitzen wir Neuländer am allerliebsten für unsere Mieter. JA, das ist wahr!!

Aber ein paar von uns, zu denen wir (Daniel, Jutta, Stefan und Steffi) gehören, schwitzen auch in ihrer Freizeit gerne und das auch noch freiwillig… Warum? Na, weil wir erfolgreich sein wollen! Und das ganz konkret beim Wolfsburg Marathon!! In der Sauna schwitzt man ja bekanntlich sehr effektiv. Aber da Saunagänge allein nicht unbedingt das Erfolgsrezept für Start und ZIEL!! am 13. September sind, müssen wir wohl oder übel auch etwas trainieren. Und da Sport, der bei uns kein Mord ist, in der Gruppe am meisten Spaß macht und Spaß bei der Sache ja bekanntermaßen auch zum Erfolg beiträgt, trainieren wir auch in der Gruppe.

Wir sind schon mittendrin in der Trainingsschmiede mit unseren Trainerinnen Claudia und Simone. Jeden Donnerstag schwitzen wir gemeinsam- 25 Neuland Mitarbeiter und Mieter.

Lauf Blog

Wer Lust hat, uns bei unseren Trainingserlebnissen zu begleiten, sollte ab und zu in unseren Blog schauen.

Der NEULAND Express läuft wieder!!