Entwurfsverfahren für den Neubau abgeschlossen

Auf der, durch den Rückbau der Gebäude John-F-Kennedy-Allee 23 bis 35, entstandenen Freifläche, werden neue Wohnhäuser mit bis zu 100 Wohneinheiten gebaut. 

Neben individuellem und modernem Wohnraum, der von der Zwei- bis zur Fünfzimmerwohnung reichen wird, entstehen Gemeinschafts- und Aufenthaltsräume sowie Außenanlagen, die alle Altersgruppen zum Verweilen, Spielen und Kommunizieren einladen.

Geplant ist der Bau einzelner Baukörper, die von der ursprünglichen Kettenform der Burg abgeleitet wurden. Die einzelnen Gebäude sind dabei so gegeneinander verschoben, dass die Anforderungen an modernes Wohnen, wie zum Beispiel eine optimale Belichtung und das Schaffen von Privatsphäre, erfüllt werden.

 

3. und 4. Bauabschnitt

Im dritten und vierten Bauabschnitt wurden die Wohnhäuser 17 bis 21, 53 bis 57 und 59 bis 65 von der Kellerdecke bis zum Dach modernisiert. Insgesamt wurden 7,5 Millionen Euro investiert, um die Gebäude - vor allem energetisch - fit für die Zukunft zu machen. Dabei wurde die Wohnanlage nach einem ganzheitlichen und zukunftsfähigen Ansatz weiterentwickelt.

2. Bauabschnitt - der Rückbau

Durch den Rückbau der Häuser John-F.-Kennedy-Allee 23 bis 35 wurde Raum für neue, zeitgemäße Wohnungen geschaffen. Den Ablauf der Rückbauarbeiten haben wir mit einer Webcam festgehalten. Den Zusammenschnitt können Sie sich hier anschauen.

Bereits abgeschlossen, der 1. Bauabschnitt

Neue Wohnungsgrundrisse und kommunikative Außenanlagen

Um dem Wunsch nach individuellem und großzügigem Wohnraum nachzukommen, wurden im ersten Bauabschnitt die Grundrisse der Wohnungen der Neuen Burg neu zugeschnitten. Es entstanden lichtdurchflutete Ein- bis Vierzimmerwohnungen und im Dachgeschoss Penthäuser mit privaten Dachterrassen. Bodengleiche Duschräume, breite Türen sowie Balkone oder Terrassen mit stufenlosem Zugang erfüllen die Vorgaben für barrierearmen Wohnraum.

Auch die Außenanlagen wurden modernisiert. Grünflächen, Spielgeräte, barrierearme Fußwege, Sitze und Bänke bieten Raum für ein nachbarschaftliches Miteinander. „Die Mieter finden vor ihrer Tür einen generationenübergreifenden Treffpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität“, freut sich Lork.

Energieeffizienz und individuelle Fassaden

Für die ersten fertiggestellten Gebäude wurde der NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH 2011 das Gütesiegel der Deutschen Energie-Agentur (dena) verliehen. Die nun viergeschossigen Bauten erfüllen den KfW Effizienzhaus 100-Standard, die Penthäuser im Staffelgeschoss entsprechen dem Standard des KfW-Effizienzhauses 85. Solarthermie-Kollektoren, eine Fassaden-Dämmung (16 Zentimeter) und neue Fenster (Uw-Wert: 1,3 W/m²K; in den Penthäusern Uw-Wert: 1,1 W/m²K) sorgen für den niedrigen Energiebedarf. Architektonisch beispielhaft ist das optische Wechselspiel der Fassaden: Zum einen sind die Gebäude mit Mehrschichtverbundplatten in Holzoptik verkleidet, zum anderen tragen sie eine Putzfassade. Moderne LED-Leuchten im Außengelände und an den Treppen bieten im Dunkeln gute Sicht.

Preiswürdig: „Generationenwohnen“ und „Demenz-WG“

Das niedersächsische Sozialministerium verlieh für die umfassend modernisierte Wohnanlage das Niedersächsische Qualitätssiegel für sicheres Wohnen – mit Auszeichnung. Gewürdigt wurde zum einen das Wohnprojekt „WOHNsinn“, in dem sich generationenübergreifende Wohngruppen zusammenfinden und ihr Zusammenleben auch in Gemeinschaftsräumen gestalten. Für die Demenz-Wohngemeinschaft „Neues Land“ erhielt die „Neue Burg“ außerdem den Preis der Initiative „Deutschland – Land des Langen Lebens“ in der Kategorie „Vernetztes Leben“. Sie bietet auf 400 Quadratmetern bis zu zehn Senioren ein gemeinsames Zuhause mit persönlichem Wohnbereich und ambulanter Betreuung. Zusätzliche Services wie eine Praxis für Allgemeinmedizin und ein Pflegedienst direkt im Quartier erleichtern den Alltag. Alexander Faul, Projektleiter bei NEULAND, resümiert: „So haben wir ein Umfeld geschaffen, in dem gerade auch ältere Menschen lange selbstbestimmt leben können.“

Eduard Ritter

Eduard Ritter

Assistent
Telefon: 0 53 61.791 221
eduard.ritter@nld.de
Erfurter Ring 15
38444 Wolfsburg

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