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NEULAND: Auftakt für Abbruch in der Dessauer Straße

Großprojekt startete mit Besuch des Bau- und Umweltministers

 

Die NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH begann den Abbruch der Wohnblockkette in der Dessauer Straße in Westhagen mit politischer Prominenz: Zum Auftakttermin kam der niedersächsische Bau- und Umweltminister Olaf Lies aus Hannover angereist, viele weitere bekannte Gesichter waren ebenfalls der Einladung gefolgt.

Großprojekt startete mit Besuch des Bau- und Umweltministers

Die NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH begann den Abbruch der Wohnblockkette in der Dessauer Straße in Westhagen mit politischer Prominenz: Zum Auftakttermin kam der niedersächsische Bau- und Umweltminister Olaf Lies aus Hannover angereist, viele weitere bekannte Gesichter waren ebenfalls der Einladung gefolgt. Denn damit an dieser Stelle in Westhagen der enorme Abbruch und damit auch die Umgestaltung des gesamten Quartiers beginnen kann, fließen öffentliche Fördergelder in Höhe von insgesamt 3,7 Millionen Euro im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ in diese Sanierungsmaßnahme. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz sowie die Stadt Wolfsburg sind dabei die Förderer.  

„Die Städtebaupolitik und damit auch die Städtebauförderung ist in Niedersachsen ein wichtiges Instrument, wenn es darum geht, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu gestalten”, sagte Bau- und Umweltminister Olaf Lies. „Das gilt insbesondere für das Programm Soziale Stadt, das sich als Leitprogramm für die soziale Integration seit vielen Jahren bewährt. Das Gebiet Wolfsburg-Westhagen, das 2000 als eines der ersten Maßnahmen in das damals neue Programm aufgenommen wurde, ist ein sehr gelungenes Beispiel dafür. Es zeigt exemplarisch auf, dass die Soziale Stadt dann besonders gut funktioniert, wenn viele Partner engagiert an einem Strang ziehen, um die Lebensbedingungen und -perspektiven der Menschen, die dort leben, zu verbessern. In Niedersachsen werden wir alles daran setzen, die Städtebauförderung auch in Zukunft auf hohem Niveau zu verstetigen.”

„Für uns als NEULAND ist es heute ein ganz besonderer Tag: Wir geben den Startschuss für die Umgestaltung des gesamten Quartiers hier im Herzen Westhagens. Mit dem Abbruch dieser Wohnblockkette aus den 1970er Jahren beginnt ein neuer Abschnitt für das komplette Areal, das auch den ehemaligen Freizeitpark West umfasst. Das Projekt ist enorm: Wir bauen bis zu 14 Etagen zurück, dabei fallen etwa 44.000 Tonnen Betonschutt an. 250 Bäder und Sanitärräume, ca. 1.000 Heizkörper, 13 Kilometer Heizungsleitungen, 1.100 Fenster und rund 250 Stahltüren werden entfernt. Auch die Schadstoffsanierung ist eine Herausforderung gewesen, da eine neue Technik speziell für belasteten Wand- und Deckenputz entwickelt wurde. Nun geht es weiter mit dem konstruktiven Rückbau, bei dem die einzelnen Platten wie Lego auseinander gebaut werden“, erklärte Hans-Dieter Brand, Geschäftsführer der NEULAND. Im Hintergrund wartete bereits der Kran mit seinem 50 Meter langen Ausleger auf seinen Einsatz – und dem symbolträchtigen ersten Stück, das während der Veranstaltung live abgebaut wurde. Brand dankte im Rahmen seiner Begrüßung allen Beteiligten für das Engagement, und die öffentliche Förderung die eine solche Abbruchmaßnahme erst möglich machten.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs begrüßte den Projektstart: „Der Abriss der in die Jahre gekommenen Gebäude macht den Weg frei für eine Neugestaltung der Dessauer Straße und birgt enorme Chancen für ganz Westhagen. Zum ersten Mal seit den frühen 1990er Jahren werden im Stadtteil neue Wohngebäude errichtet. Es wird ein ganz neues Quartier entstehen mit einem erweiterten Stadtteilzentrum und einem neu gestalteten Einkaufszentrum. Auf diesen Aufbruch hat Westhagen lange gewartet.“

Immacolata Glosemeyer, Aufsichtsratsvorsitzende der NEULAND, blickte zurück auf die politische Entscheidung, die zum Erwerb der damaligen Berlinovo-Immobilien geführt hat: „Als Tochter der Stadt haben wir eine Verantwortung gegenüber den Menschen, die hier leben. Gemeinsam wollten wir vermeiden, dass andere Investoren einsteigen und eventuell nicht die aus unserer Sicht für den Stadtteil nötigen Schritte unternehmen. So nutzte die Stadt ihr Vorkaufsrecht, um die Bestände durch die NEULAND übernehmen zu lassen. Zum Zeitpunkt der Übernahme standen von rund 220 Wohnungen bereits 140 leer – und das über einen langen Zeitraum von etwa zehn Jahren. Uns war also bereits 2015 klar, dass wir hier tätig werden müssen und das Gebäude abbrechen würden. In der Zwischenzeit – bis es konkrete Pläne gab – sorgten wir dafür, dass unser Servicebüro vor Ort war, die Mieter in dem hinteren Gebäudeteil Ansprechpartner hatten und wir die lokalen Einrichtungen wie etwa das Stadtteilbüro und auch unsere Gewerbemieter im angrenzenden Einkaufszentrum unterstützten. Das Umsetzerteam der NEULAND hat dann einen richtig guten Job gemacht und alle Mieter der restlichen Hauseingänge mit neuem Wohnraum versorgt, so dass nun der Abbruch des gesamten Komplexes in einem Zuge erfolgen kann.“ So sei eine gute Durchmischung – von Jung bis Alt, von Familien über Singles bis Senioren – künftig wichtig und geplant. Dazu gehörten eine passende Infrastruktur und moderne Wohnkonzepte.

Einig waren sich die Wolfsburger darüber, dass mit einem Neubau an dieser Stelle viel in dem Stadtteil passieren wird: Es sei mit einer Aufwertung zu rechnen, die dann zu einer steigenden Attraktivität und damit einem stärkeren Zuzug führen wird.

Mit einem Rundgang über die Baustelle und einem Get together endete die Veranstaltung auf der Parkpalette der Dessauer Straße.

Kontaktdaten für Journalisten:

Janina Thom

NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH
Erfurter Ring 15
38444 Wolfsburg
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Mobil: + 49 151 440 26 230
E-Mail: Janina.Thom(at)nld.de
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