Nebenkosten: Kapitalanlage

Welche Nebenkosten fallen neben dem Kaufpreis beim Erwerb einer vermieteten Eigentumswohnung zur Kapitalanlage an?

Um allen Käufern eine Übersicht an die Hand zu geben, welche Kosten der Erwerb einer vermieteten Eigentumswohnung zur Kapitalanlage mit sich bringt, haben wir hier eine Übersicht zusammengestellt.

Erwerbskosten 

Die Erwerbskosten setzen sich aus den Notar- und Gerichtskosten (ca. 1,5% vom Kaufpreis) und der Grunderwerbssteuer (5% vom Kaufpreis) zusammen.

Laufende Kosten 

Einmal im Jahr ist die Grundsteuer zu zahlen.

Für die monatlichen Kosten erstellt Ihr Verwalter einen Wirtschaftsplan mit dem so genannten Hausgeld. Die einzelnen Kostenarten werden nach den Verteilungsschlüsseln Miteigentumsanteile oder Anzahl Wohneinheiten auf die Wohnungen aufgeteilt. Der Verwalter regelt alles Wichtige und erstellt am Jahresende eine Abrechnung. Die einzelnen Kostenarten sind z. B.:

Umlagefähige Kosten

(können von vermietenden Eigentümern auf den Mieter umgelegt werden)

  • Abfallentsorgung
  • Niederschlagswasser
  • Straßenreinigung
  • Gebäudeversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Allgemein Strom (z. B. für die Treppenhausbeleuchtung)
  • Gartenpflege
  • Winterdienst
  • Hausmeisterkosten
  • Hausreinigung
  • Kabelfernsehen
  • Aufzug (falls vorhanden)

Nicht umlagefähige Kosten 

(können von vermietenden Eigentümern NICHT auf den Mieter umgelegt werden)

  • Bankgebühren
  • Instandhaltung
  • Zuführung zur Instandhaltungsrücklage
  • Verwaltervergütung

Versicherungen

Bei Bedarf sollten Sie eine Hausratversicherung abschließen und falls viel Glas vorhanden ist, auch eine Glasversicherung.