01.03.2012

Raum für Veränderungen

An der Neuen Burg wird zurückgebaut

Mit den Vorbereitungen zum Rückbau der John-F.- Kennedy-Allee 23-35 wurde bereits Ende des letzten Jahres begonnen. Dazu hatte die NEULAND das regional ansässige Unternehmen Otto Wolf beauftragt. Anfang 2012 starteten am Haus Nummer 35 die Entkernungsarbeiten, also der Rückbau der inneren Gebäudeausstattung. Der gesamte Prozess verläuft in drei Phasen: Diese beinhalten die Innenarbeiten, den Abbau von Fassaden und Dach sowie den eigentlichen Rückbau, der voraussichtlich ab Mai erfolgen soll.
Beim Abbaufortschritt spielt die Wetterlage naturgemäß eine entscheidende Rolle. Fest steht aber, dass im Rahmen der Möglichkeiten auf den Lärmschutz für die Anwohner geachtet wird zumal der Abriss, besonders der unteren Etagen, mit einer gewissen Geräuschkulisse verbunden ist. Deshalb werden beispielsweise die Fenster möglichst spät entfernt, um die Lärmbelästigung durch die Innengeräusche möglichst gering zu halten. Außerdem wird ein fünf Meter hoher Schallschutzzaun gebaut. Da dieser tief und sicher verankert werden muss, bedarf es vorher einer Genehmigungsphase. Danach muss auch das Wetter wieder mitspielen. Denn bei Frost darf kein Beton verarbeitet werden, erklärt Bauleiter Alexander Faul. Um auch den ökologischen Ansprüchen des Gesamtprojekts gerecht zu werden, wird natürlich der Bauschutt bereits vor dem Abtransport getrennt.
Wir haben das Ziel, den gesamten Rückbau einschließlich der Verfüllung der entstehenden Baugruben so kurz wie möglich zu halten und die Arbeiten bis Ende 2012 abzuschließen, erläutert Alexander Faul. Bei allen aktuellen Maßnahmen werden natürlich auch die Erfahrungen des ersten Bauabschnitts berücksichtigt.

Der Rückbau startet am 22. März. In der Zeit von 16:00 - 18:00 Uhr werden die weiteren Arbeiten bei einem Fest mit buntem Rahmenprogramm eingeläutet. Genauere Informationen finden Sie bald hier auf unserer Internetseite.