Meilenstein: Neue Burg

Im Mai bzw. Juni hatten sich Mitglieder des NEULAND-Aufsichtsrates sowie Mitglieder des gemeinschaftlichen Wohnprojekts WOHNsinn vom Baufortschritt der Neuen Burg überzeugt. Zu besichtigen waren großzügige Glasfronten sowie energiesparende und barrierearme Wohnungen mit attraktiven Grundrissen. Schwellenfreiheit bis zum Balkon und in niedriger Griffweite erreichbare Lichtschalter werden zukünftig jungen wie älteren Menschen das Leben leichter machen. Dazu ein reizvoller Hingucker: die  Fassade mit Echtholzfurnier in vier Grundfarben. Dementsprechend fiel auch das Resümee der Vorsitzenden des Aufsichtsrates Ingrid Eckel aus: Mir gefällt das ansprechende Ambiente des Wohnparkes. Es ist schön, dass verschiedene Generationen und Lebensformen  wie etwa das von der NEULAND begleitete gemeinschaftliche Wohnprojekt WOHNsinn hier gemeinsam wohnen werden. So ein Bauvorhaben funktioniert ja nie ganz ohne Einschränkungen. Deshalb bedanke ich mich bei allen Anwohnern für ihre Geduld.

Weil Anfang September die ersten begehrten Wohnungen zur Wiedervermietung freigegeben werden, feiert die NEULAND nicht nur mit ihren Mietern diesen Meilenstein. Geboten wird ein Open-Air-Kino inklusive Rahmenprogramm (10. September 2010, ab 17 Uhr). Für beste Unterhaltung und gastronomische Angebote ist gesorgt. Bei Einbruch der Dunkelheit startet dann das Kinovergnügen mit dem Film Oben, für den zuvor mit großer Mehrheit gestimmt wurde. Zur Wahl standen: Oben, Küss den Frosch und Hitch, der Date Doctor.

Die Neue Burg wird Ende des Jahres auch das Zuhause von Rosemarie Reiche  gemeinsam mit vertrauten Menschen, die sich gegenseitig unterstützen und ergänzen. Sie gehört zu einer Gruppe des gemeinschaftlichen Wohnprojekts WOHNsinn, hat sich in vielen Workshops mit anderen Teilnehmer vorbereitet und sagt: Ich bin froh, dass die NEULAND die Initiative ergriffen hat. So konnte vieles besser abgesichert und umgesetzt werden als bei den anderen Projektversuchen, die ich kennengelernt habe. Von dem Standort und der guten Infrastruktur im vertrauten Stadtteil schwärmt sie: Hier können mich Freunde nach wie vor gut erreichen. Am Teich oder im Wald kann ich wunderbar mit meinem Hund spazieren gehen. Ihr Haus gibt sie freiwillig auf, um ihre bevorzugte Lebensform zu realisieren. Natürlich habe sie etwas Bammel vor dem Umzug, aber es überwiege die Vorfreude. Und Herausforderungen hat sie ohnehin schon immer gerne angenommen. Etwa als Dolmetscherin und Übersetzerin, als sie in Skandinavien gelebt und in Kopenhagen bei der Deutschen Botschaft gearbeitet habe. Jetzt zieht die 84-Jährige, die sich gerade ein neues Auto gekauft hat, in eine geräumige, barrierearme Wohnung mit großem Balkon. Dank der NEULAND wurden sogar ihre Wünsche am Grundriss berücksichtigt. Frau Reiche freut sich auf das Gemeinschaftsprojekt und macht sich keine Sorgen um eventuelle Anlaufschwierigkeiten: Kein Projekt funktioniert ohne Konflikte. Die aber kann man angehen und lösen. Ganz wichtig sind Offenheit und Flexibilität, sagt sie. Noch gibt es nicht nur für ältere Menschen, sondern auch für junge Leute und Familien freie Projektwohnungen. Rosemarie Reiche empfiehlt allen Interessenten, nicht zu lange zu warten, sondern seine Zukunft jetzt in die Hand zu nehmen.

Die Gemeinschaft bietet viele Möglichkeiten und schützt vor Einsamkeit. Näheres erfahren Neuinteressenten von ihr (Telefon 0 53 61 . 7 11 88) oder von Gruppensprecher Reinhard Ehlers (Telefon 0 53 61 . 8 67 74 68).