02.12.2011

Das große Ganze im Blick

Das Konzept der Neuen Burg baut die Zukunft ein

Viele Mieter, Anwohner und Interessierte haben sich wahrscheinlich schon seit geraumer Zeit gefragt: Warum geht es nicht weiter mit der Neuen Burg, was ist
eigentlich in den letzten zehn Monaten hinter den Kulissen passiert?
Die aufrichtige Antwort: Es wurde bewusst innegehalten.
Die NEULAND hat aktuelle Erkenntnisse herangezogen und neue Planungen angestellt. Die gute Botschaft lautet: Es geht weiter mit der Neuen Burg. Während der bewussten Unterbrechung liefen im Hintergrund tiefgreifende Untersuchungen, wobei auch bekannte Themen noch einmal vor dem Hintergrund des aktuellen
Marktgeschehens betrachtet wurden. Wir haben uns den Realitäten am Markt und in Detmerode gestellt, haben alle Erkenntnisse über die Neue Burg noch einmal ganz genau unter die Lupe genommen und schließlich unsere Planungen daran
ausgerichtet. Deshalb werden wir auch Bestände vom Markt nehmen,
bei denen es sich für keinen lohnt, diese künstlich am Leben zu erhalten, erklärt Geschäftsführer Manfred Lork.
Aber noch einmal der Reihe nach. Nachdem der 1. Bauabschnitt (BA) erfolgreich abgeschlossen wurde, hatte die NEULAND eine bewusste Atempause eingelegt. So ein Innehalten ist bei Projekten dieser Größenordnung durchaus angemessen.
Schließlich hatte sich seit den Plänen von 2006 für den 1. und 2. BA vieles verändert. Und die große Herausforderung bestand darin, einen ganzheitlichen Ansatz zu finden, um das gesamte Quartier mit Bedacht weiterzuentwickeln. Bei den Überlegungen verließ sich die NEULAND allerdings nicht nur auf eigene Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem 1. BA. Sie ließ auch Marktbeobachtungen
des Forschungsinstituts InWIS (Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung) in den Planungsprozess einfließen.
Um gerade auch für ihre Mieter zukunftsfähige Entscheidungen treffen zu können, hat sich die NEULAND vor allem mit Fragen beschäftigt, die für den zukünftigen Wohnungsmarkt wichtig sind. Das Ergebnis dieser Überlegungen mündete in einem zeitgemäßen Konzept für die Neue Burg. Dabei folgt die NEULAND konsequent einem ganzheitlichen, zukunftsfähigen Ansatz, der das gesamte Quartier einbezieht, es aufwertet und für Bewohner wie für Anwohner attraktiv ist.

Wie wird es konkret in den einzelnen BAs weitergehen? Im 2. BA werden Haus 23-35 abgerissen. Mit dem geplanten Neubau (Kopfbau) soll danach die entstehende Lücke zur J.-F.-Kennedy-Allee auch optisch geschlossen werden. Die weitere freie Fläche eröffnet vielfältige Möglichkeiten, die mit Bedacht geprüft werden. Im 3. (Haus 17-21) und 4. BA (Haus 53-65) modernisiert die NEULAND
im bewohnten Zustand. Der Abriss und die Modernisierung sind parallel zueinander
geplant. Begonnen wird im Frühjahr 2012 mit dem Abriss. Der gesamte Prozess soll spätestens Mitte 2013 abgeschlossen werden, um die Beeinträchtigungen für
Mieter wie Anwohner so gering wie möglich zu halten. Insgesamt investiert die Neuland in das anspruchsvolle Projekt 32 Mio Euro. Auch ein Beleg dafür, wie sehr ihr die Attraktivität des gesamten Quartiers am Herzen liegt.

NEULANDProkuristin Irina Helm bringt es auf den Punkt: Wir entwickeln bewusst das gesamte Quartier neu, sodass die Neue Burg im neuen Glanz erstrahlt und den Menschen ein schönes Zuhause mit Lebensqualität und Freiräumen gibt.