27.08.2012

Heizen und lüften

Die nasse und kalte Jahreszeit steht bevor und mit ihr ein Problem: Nasse Zimmerdecken und feuchte Wände können zu Schimmelbildung führen. Ist die Luft in der Wohnung warm, kann sie viel Wasser aufnehmen. Sinkt die Raumtemperatur, wird die gespeicherte Feuchtigkeit wieder abgegeben. Sie kondensiert zu Wasser und setzt sich an kalten Oberflächen fest. Dies betrifft vor allem im Altbau zuerst die Fensterscheiben und die Außenwände. Um die Bildung von Schimmel durch zu feuchtes Raumklima zu vermeiden, bitten wir Sie, im Winter Folgendes zu beachten: Die Temperatur in allen Räumen sollte stetig zwischen 18 und 20°C gehalten werden auch bei längerer Abwesenheit, um ein Auskühlen der Räume zu vermeiden. Gelüftet werden sollte mehrmals am Tag. Ideal: fünf bis zehn Minuten lang bei komplett geöffnetem Fenster. Nach dem Duschen und Kochen ist es wichtig, sofort kurz zu lüften möglichst auch mehrmals, da sich Feuchtigkeit über lange Zeit zum Beispiel in Handtüchern festsetzen kann. Auf diese Weise wird die Luft schnell ausgetauscht. Frischluft kommt in den Raum und die relative Luftfeuchtigkeit sinkt sogar bei Regenwetter.