19.09.2016

Neubau am Kurt-Schumacher-Ring

Architektenwettbewerb abgeschlossen – NEULAND gibt Sieger bekannt

Nachdem im letzten Jahr erkannt wurde, dass die Bausubstanz des 172 Wohnungen umfassenden Stufenhochhauses am Detmeroder Kurt-Schumacher-Ring nicht sanierungsfähig ist und es abgerissen werden muss, bestand dringender Handlungsbedarf. Die NEULAND Wohnungsgesellschaft verständigte sich mit der Stadt Wolfsburg darauf, für einen Neubau an gleicher Stelle einen zweistufigen Architektenwettbewerb auszuloben, an dem sich in der ersten Stufe 23 ausgewählte Architekturbüros beteiligt haben.

Für die Teilnahme an der zweiten Phase wurden von der Jury sieben der eingereichten
Entwürfe bestimmt.

Bei der Aufgabenstellung an die Teilnehmer des Wettbewerbes handelte es sich um eine in
städtebaulicher und funktionaler Hinsicht sehr komplexe Aufgabe, für die aus Sicht der Jury
keine Arbeit eine vollständig überzeugende Lösung bieten konnte. Daher wurden die beiden
besten Entwürfe mit einem 2. Platz ausgezeichnet, verbunden mit der Empfehlung einer
Überarbeitung.

Das Ergebnis der Überarbeitung des Architekturbüros Bayer und Strobel aus Kaiserslautern
konnte sowohl die Fachpreisrichter als auch die Sachpreisrichter der Jury einstimmig
überzeugen. Die Punkthäuser wurden erhöht und stärker abgestaffelt. Dadurch erreicht der
überarbeitete Entwurf eine deutlichere Zeichenhaftigkeit. Durch das Weglassen eines
Querriegels konnten die Höfe großzügiger gestaltet und eine stärkere Durchgrünung – wie in
Detmerode üblich – erreicht werden.

Immacolata Glosemeyer, Aufsichtsratsvorsitzende und Mitglied der Jury, ist vom neuen
Entwurf überzeugt: „Aus meiner Sicht geht es um eine gute Wohnqualität für die Menschen,
nicht primär um die Außenwirkung des Gebäudes. Dies wird in dem überarbeiteten Entwurf
insbesondere durch die großzügige Gestaltung der Zwischenhöfe und die starke
Durchgrünung in hohem Maße erreicht.“

In der Sitzung vom 12. September hat der Aufsichtsrat der NEULAND einstimmig den Beschluss gefasst, den vorliegenden Entwurf zur Grundlage für die weitere Planung der Ersatzbebauung für das Stufenhochhaus zu machen. So sollen 207 neue Wohnungen am Kurt-Schumacher-Ring entstehen, die von Ein-Zimmer-Appartements bis zu großzügigen Fünf-Zimmer-Wohnungen und Maisonette-Wohnungen reichen.

Frank Richter, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates, sieht bedeutsame Vorteile am Standort Kurt-Schumacher-Ring: „Es kann an alter Stelle neu gebaut werden, wodurch keine neuen Flächen versiegelt werden müssen. Das beinhaltet natürlich auch einen erheblichen Zeitvorteil und es kann schnell dringend benötigter Wohnraum geschaffen werden.“

Seit Monaten ist ein eigens von der NEULAND geschaffenes Team vor Ort damit beschäftigt,
die Mieter aus dem Stufenhochhaus erfolgreich mit neuem Wohnraum zu versorgen.
Immacolata Glosemeyer: „Man arbeitet dort sehr professionell und schnell. Wir sind unserem
Zeitplan weit voraus.“

Im Herbst 2018 soll mit den Abrissarbeiten des Gebäudes begonnen werden. Baubeginn ist
für das Jahr 2019 geplant.