06.02.2017

Das erste Neubauvorhaben in 2017 ist gestartet

Spatenstich des Wohngruppenprojekts Theodor-Heuss-Straße 11-13

Für das erste Bauvorhaben der NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH in diesem Jahr fiel heute der Startschuss: Aufsichtsratsvorsitzende Immacolata Glosemeyer, Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Geschäftsführer Hans-Dieter Brand tätigten den Spatenstich für das Wohngruppenprojekt in der Theodor-Heuss-Straße 11 bis 13. Voraussichtlich bis Herbst 2018 entstehen hier zwei Gebäude mit 26 Wohneinheiten.

Mit dem Spatenstich beginnt nun der Bau der beiden Effizienzhäuser (KfW 55) in Massivbauweise. Diese werden hochwärmegedämmt und barrierearm gestaltet. Die unterschiedlichen Größen der 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen sprechen mehrere Zielgruppen an. Zudem wird es zwei rollstuhlgerechte Wohnungen geben und für ausreichend Stellplätze für die Bewohner ist ebenfalls gesorgt.

Zukunftsmodell Wohngruppe

Das Wohnkonzept für die neuen Gebäude in der Theodor-Heuss-Straße ist ein ganz besonderes: „Das Zusammenleben der Menschen wird sich in Zukunft weiter verändern – es gibt schon heute kaum noch Mehrgenerationenhäuser. Durch das innovative Wohngruppenmodell wollen wir als Stadtentwickler einen großen Teil dazu beitragen, Generationen zu verbinden und Vereinsamung entgegen zu wirken“, erklärt Hans-Dieter Brand das Projekt.

Die Besonderheit: Interessenten wurden frühzeitig in die Planungen einbezogen und so konnten Anregungen und Wünsche in Grundrisse und Gestaltung einfließen. „Die künftigen Mieter schließen sich zu einem Verein zusammen und können gemeinsam   ihre Aktivitäten wie zum Beispiel Kinobesuche, gemeinsames Kochen oder Ausflüge gestalten. Je nachdem, wo die Interessen der zukünftigen Bewohner liegen“, so Brand. Jung und Alt sollen dort zusammenleben und sich gegenseitig unterstützen. Für die Treffen und Aktivitäten der Gemeinschaft gibt es eine Wohnung, die als Gemeinschaftsraum zur Verfügung steht. Diese Art der Wohngemeinschaft mit individuell entwickeltem Gebäude ist in Wolfsburg bislang einzigartig.

Durch den Erwerb des Grundstücks und die Umsetzung des Projekts soll die Quartiersentwicklung in Detmerode nachhaltig gefördert werden. Zu Fuß sind Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten und naheliegende Bushaltestellen gut zu erreichen. Somit bietet die Infrastruktur eine entsprechende Grundlage für ein Wohnprojekt dieser Art.