24.04.2013

Modernisierung der Gustav-Freytag-Straße 1 beginnt

Modernisierung des Wohnhauses Gustav-Freytag-Straße 1 beginnt

Denkmalschutz und Energieeffizienz im Einklang

Rund 600.000 Euro investiert die NEULAND Wohnungsgesellschaft in die Modernisierung des denkmalgeschützten Gebäudes Gustav-Freytag-Straße 1 im historischen Innenstadtquartier „Die Höfe“. Die Arbeiten haben diese Woche begonnen. Sowohl energetische Aspekte als auch die Verbesserung des Wohnkomforts stehen im Mittelpunkt der Baumaßnahme.

„Die Modernisierung dieses Wohnhauses hat für uns Modellcharakter. Die Mehrfamilienhäuser der 1930-er und 1940-er Jahre in unserem Wohnungsbestand stehen als Epochenzeugnis der Stadt- und Architekturgeschichte unter Denkmalschutz. Im Vordergrund dieser Maßnahme steht für uns, zukunftsfähigen Wohnraum unter ökologischen und ökomischen Geschichtspunkten im Einklang mit dem Denkmalschutz zu schaffen“, so Irina Kierst, Leiterin Neubau und Modernisierung bei der NEULAND.

Für die Verbesserung der Energieeffizienz tauscht die Neuland die bisherigen Kastenfenster aus Holz gegen moderne Doppelflügel-Holzfenster mit Dreifach-Verglasung aus. Damit die geschützte Optik des Gebäudes erhalten bleibt, werden innen und außen neue Quersprossen an den Fenstern aufgebracht. Darüber hinaus wird die Dämmung an Keller-, Dach- und Geschossdecken erneuert. Der Außenputz der Fassade wird erneuert und erhält einen frischen Anstrich im Originalfarbton. „Nach der Baumaßnahme werden wir den Energieverbrauch von derzeit 180 Kilowattstunden im Jahr pro Quadratmeter Wohnfläche auf 115 Kilowattstunden im Jahr verringern. Das zeigt, dass eine gute Energiebilanz auch bei denkmalgeschützten Gebäuden erreicht werden kann“, unterstreicht Irina Kierst.

„Das besondere Highlight werden die neuen Vorstellbalkone sein. Insgesamt bringen wir zur Gartenseite hin sechs Balkone an. Eine Wohnung mit Balkon in dieser einmaligen Wohnlage ist ein großer Pluspunkt und steigert den Wohnkomfort erheblich“, sagt Birgit Ischt, Leiterin der Geschäftsstelle Innenstadt.

Jede der sechs knapp 60 Quadratmeter großen Zwei-Zimmer-Wohnungen im Erdgeschoss, sowie in der ersten und zweiten Etage erhalten eine zentrale Wohnraumlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, um das Raumklima nachhaltig zu verbessern. Ausgenommen ist die 40 Quadratmeter große Studiowohnung im Dachgeschoss. „Wir haben bereits jetzt eine hohe Nachfrage für diese Wohnungen. Das Interesse ist riesig“, so Birgit Ischt.

Mit den Entwürfen dieser Maßnahme überzeugte die NEULAND landesweit beim niedersächsischen kommunalen Klimaschutzwettbewerb Klima Kommunal 2010. Die NEULAND erhält vom Land Niedersachen einen Zuschuss zur Modernisierung in Höhe von 50.000 Euro.