26.06.2015

Guter Jahresabschluss als solides Fundament für große Aufgaben

Neubau und Bestandsmodernisierung mit sozialer Verantwortung im Fokus

„Wirtschaftlich erfolgreich, mit hoher fachlicher und sozialer Kompetenz sowie besonderer gesellschaftlicher Verantwortung: die NEULAND Wohnungsgesellschaft ist ein wichtiger Partner an der Seite der Stadt Wolfsburg, wenn es um die künftige Stadtentwicklung und die Ziele des Masterplans 2020 geht. 5,6 Millionen Euro Jahresüberschuss hat das Unternehmen in 2014 erwirtschaftet und das immer mit dem Blick auf sozialverträgliche Mieten und mit dem Anspruch, Wohnraum für eine breite Schicht der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Das untermauert letztlich auch die durchschnittliche Monatsmiete von 5,45 Euro pro Quadratmeter“, unterstreicht Aufsichtsratsvorsitzende Immacolata Glosemeyer den kürzlich durch die Gesellschafterversammlung bestätigten Jahresabschluss für das Jahr 2014.

Wie wichtig die Fortführung aktueller Neubauprojekte und die Planung weiterer Vorhaben ist, zeigt die Vermietungsquote von 99,1 Prozent: „Wir haben quasi keinen Leerstand und die Nachfrage nach Wohnungen ist ungebrochen hoch. Da ist es wichtig, dass es auf unseren Baustellen im Goethepark und in Detmerode gut voran geht und im nächsten Jahr über 150 neue Wohnungen durch uns in die Vermietung gehen können. Neue Projekte, wie beispielsweise im Schlesierweg und in der Theodor-Heuss-Straße befinden sich in der Projektentwicklung. Darüber hinaus wird in den kommenden Jahren die Quartiersentwicklung rund um das Einkaufszentrum in der Dessauer Straße in Westhagen einen großen Schwerpunkt bilden“, untermauert Geschäftsführer Hans Dieter Brand die Fokussierung der NEULAND auf den Neubauprozess.

Neben der Konzentration auf den Neubau, stand und steht die Aufwertung der eigenen Bestände hoch auf der Prioritätenliste. Großes Augenmerk legt die NEULAND hierbei, wie aktuell auf der Großbaustelle in der Nordstadt im Bartenslebenring, neben der energetischen und technischen Aufwertung der Gebäude, auf das Thema Barrierefreiheit. In 2014 hat das Unternehmen insgesamt rund 22 Millionen Euro in ihre Bestandswohnungen investiert.

Für Irina Helm, Bereichsleiterin des Immobilienmanagements, ist die qualitative Entwicklung des Wohnungsbestandes nicht nur für das Unternehmen und die Mieter, sondern auch für die gesamte Stadt von großer Bedeutung: „Wolfsburgs Bevölkerung wird älter, das ist nicht von der Hand zu weisen. Zirka ein Viertel unserer Mieter ist bereits jetzt älter als 65 Jahre. Eine interne Analyse der zukünftigen Nachfrage nach altersgerechten Wohnungen ergab, dass der Mieteranteil der 65 bis 85-jährigen bis ins Jahr 2020 um 15 Prozent, der Anteil der über 85-jährigen sogar um 200 Prozent zunehmen wird.“ Für die Neubauprojekte gilt eine barrierearme Gestaltung als Qualitätsstandard. Rund 20 Prozent der Wohnungen werden sogar komplett barrierefrei und damit zu 100 Prozent für Rollstuhl und Rollatoren geeignet sein. “Im Rahmen unserer großen Modernisierungsprogramme gestalten wir Erdgeschosswohnungen möglichst barrierearm, indem wir beispielsweise die Badezimmer mit bodengleichen Duschen ausstatten. Insgesamt richten wir unser Augenmerk auf generationenübergreifende Wohnkonzepte, die es ermöglichen, bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden wohnen zu können“, so Helm.

Mehr zur Geschäftstätigkeit der NEULAND erfahren Interessierte im aktuellen Geschäftsbericht „Wir Gefühl.“ im Internet unter www.nld.de/service/downloadcenter.