04.12.2014

Schneeflöckchen, Weißröckchen ...

weltraum-Dekotipp:

mit Kindern für den Winter basteln

Es gehört zur Adventszeit dazu wie Plätzchen, Kranz und Schnee: Basteln für Weihnachten. Da kann sich wohl jeder noch aus seiner eigenen Kindheit dran erinnern.

Doch damit nicht immer nur Goldsterne zusammengeklebt werden, hat weltraum-Dekoexpertin Andrea Müller einige weitere Tipps parat, wie man hübsche Elemente für die eigene Wohnung im Winter zusammenstellen kann. Alles natürlich wunderbar geeignet, um gemeinsam mit den Kindern mal wieder die Schere in die Hand zu nehmen. Ein Stück weit ist also hier auch der Weg das Ziel, plus das optisch schöne Ergebnis zum Schluss.

Als Erstes wollen wir winterliche Windlichter herstellen. Das geht ganz einfach mit leeren Marmeladen- oder sonstigen Einweggläsern. Dekoriert wird das Ganze natürlich passenderweise mit Schneeflocken, die wir aus Papier ausschneiden. Wer selbst keine Idee für die Form der Flocken hat: In den Internet-Videoportalen wird man schnell fündig. Eine besondere Wirkung erzielt man mit Transparentpapier, das dann unter farbige Papierschneeflocken aufs Glas geklebt wird. Abgerundet wird das Ganze mit einem großen Glitzerstern in der Mitte. Dann noch den Schraubverschluss mit Bändern umwickeln, Kerze rein, fertig.

Für den zweiten Dekotipp haben wir mit den Kindern vier Kordeln hergestellt, jeweils in der Seitenlänge eines Kissens, an dessen Kante dann die Kordeln angenäht werden. Für die Kissen-Deko ist es aber auch möglich, mit der „Strickliesel“ ein Band zu stricken. Das wird dann in Sternform auf ein Kissen genäht. Wichtig: Voher am besten eine Schablone anfertigen und grob ausmessen, wie lang das „Lieselband“ sein muss. Mit einem dünnen Stift auf dem Kissen vorzeichnen, bevor man sich vernäht. Fertig sind zwei Kissen, die man auch schön zu Weihnachten verschenken kann.

Als weitere Geschenkidee fertigt Andrea Müller eine Schale, die aus Zementmörtel gegossen wird. Klingt komplizierter, als es ist. Benötigt wird eine Plastikschale für den äußeren Umfang und eine kleinere Schale für innen. Diese sollte einen möglichst runden Boden haben. Wer möchte, kann die kleinere Schale noch mit Moosgummisternen für ein entsprechendes Muster bekleben. Kleiner Tipp: Damit sich der Mörtel hinterher besser von den Schalen löst, kann man diese noch mit Sonnenblumenöl einfetten. Nachdem wir den Zementmörtel angemischt haben, kommt das Ganze in die größere, äußere Schale. Anschließend wird die kleinere Schale in den Mörtel eingedrückt und am besten mit Steinen beschwert. Dann heißt es warten, am besten mehrere Tage, bis die Mischung durchgetrocknet ist. Dann „entschalen“, nach Belieben anmalen oder ansprühen. Achtung: Je später man die Moosgummisterne entfernt, desto besser hebt sich das Muster hervor.

Und wer nicht genug von Winterbastel-Deko bekommen kann: Auf  www.nld.de gibt es noch einen weiteren tollen Tipp: Anhänger aus Eis. Wenn man selbst nicht basteln möchte, kann man die Kissen und die Schale aus der heutigen Ausgabe auch gewinnen.