14.06.2017

Ganz schön abgehoben

Dieser Beistelltisch schwebt!

Wer die ovale Tischplatte nicht selbst mit der Stichsäge aussägen will, lässt sie sich auf Maß zusägen. Danach bohren Sie am Rand der Platte im Dreieck die Löcher. weltraum-Expertin Andrea Müller hat sich für folgende Maße entschieden: 62 cm lang und 44 cm breit. Der Abstand zum Rand beträgt 16 cm. Das gleichschenklige Dreieck, in dessen Spitzen die Löcher angeordnet sind, hat eine Kantenlänge von
7 cm. Jetzt können die Stäbe auf die gewünschte Länge gesägt werden. Danach sägen Sie aus dem Rohr die sechs Kappen (je 8 cm lang) für die Stabenden zu.

Bei der bunten Variante können Sie jetzt Stäbe, Kappen und Tischplatte farbig ansprühen. Alternativ betupfen Sie mit einem Schwamm die Kappen der „puren Variante“ mit Betonfarbe. Bei diesem Modell ziert ein kleiner Pflanzentopf eine der Stabspitzen. Dazu bohren Sie in den Plastikbecherboden mit einem 18-mm-Bohrer mittig ein Loch, stecken ein kurzes Rundholz in den Becher und füllen zwecks Stabilität das untere Becherdrittel mit Gips aus. Danach den Becher mit Betonfarbe betupfen. Ein breiteres Gummiband gibt sowohl den Kappen als auch dem Übertopf Halt und verhindert ein Durchrutschen.

Für beide Tischvarianten gilt nun: Stecken Sie die Stäbe durch die Löcher und richten Sie die Tischplatte mit einer Wasserwaage auf der gewünschten Höhe aus. Das geht am besten zu zweit. Danach fassen Sie die Konstruktion mit Kabelbinder zusammen. Unterhalb der Platte können Sie mit kleinen Nägeln verhindern, dass die Rundhölzer bei Belastung durch die Platte rutschen. Zum Abschluss winden Sie die Gummibänder oben und unten um die Stäbe und schieben die Kappen bzw.
den Übertopf darüber.