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NEULAND: Gemeinsam in eine klimaneutrale Zukunft

Wohnungsgesellschaft ist Gründungspartner der Initiative Wohnen.2050

Klimaschutz zählt schon lange zu den vordringlichsten Themen für die Wohnungswirtschaft. Um bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, hat sich die NEULAND Wohnungsgesellschaft zusammen mit 23 weiteren Unternehmen am 28. Januar 2020 in Berlin an der Gründung der Initiative “Wohnen.2050” beteiligt.  Initiiert wurde der bundesweite Zusammenschluss von der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt.

Nicht nur über den Klimawandel reden, sondern handeln. Unter diesem Motto folgte die NEULAND der Einladung der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstatt und schloss sich als Gründungsmitglied der Initiative Wohnen.2050 an. Ins Leben gerufen wurde ein klimapolitisches Bündnis, das neben der strategischen Kooperation und einem fachlich-inhaltlichen Abgleich nicht nur technische, sondern vor allem auch wirtschaftliche Belange zur Erreichung der Klimaneutralität im Blickfeld hat. Die Initiative Wohnen.2050 vereint geballtes Know-how und setzt auf den Open-Source-Ansatz. Lösungen und Tools für die ressourcensparende Entwicklung von unternehmensspezifischen Wegen zur Klimaneutralität werden gemeinsam erarbeitet und ausgetauscht. So erhalten alle Mitgliedsunternehmen die Chance, sich ökonomisch und sachlich zieladäquat zu positionieren. Die Ergebnisse sollen aber auch über die Mitglieder hinaus für die Wohnungswirtschaft zur Verfügung gestellt werden.

„In vielen Bereichen agieren wir bereits nachhaltig, doch auch wir als NEULAND müssen noch an einigen Stellschrauben drehen, um bis 2050 klimaneutral zu werden. Die passenden Strategien dafür können wir nun in einem starken Verbund entwickeln. Gefragt ist aber auch die Politik. Sie muss die geeigneten Rahmenbedingungen für klimagerechtes Handeln schaffen, zumal die Wohnungswirtschaft sich dabei in einem besonderen Spannungsfeld befindet.“, erläutert NEULAND-Geschäftsführer Hans-Dieter Brand.

Verschiedene Projekte der NEULAND haben den Klimaschutz schon jetzt im Blick. So werden alle Neubauten bereits nach dem Energieeffizienz-Standard 55 gebaut. Durch die kürzlich getroffene Entscheidung gegen einen Neubau und für eine Kernsanierung der Hochhäuser Don Camillo und Peppone wird wiederum ein Großteil an grauer Energie eingespart, also die Primärenergie, die zum Gewinnen von Materialien, zum Herstellen und Verarbeiten von Bauteilen, zum Transport von Menschen, Maschinen, Bauteilen und Materialien zur Baustelle, zum Einbau von Bauteilen im Gebäude sowie zur Entsorgung genutzt wird. Gerade diese Aspekte haben auch den Aufsichtsrat der NEULAND bei der Entscheidungsfindung überzeugt.

Immacolata Glosemeyer, Aufsichtsratsvorsitzende der NEULAND, begrüßt das Engagement der Initiative Wohnen.2050: „Wir haben eine Verantwortung für zukünftige Generationen und jeder sollte seinen Teil für den Klimaschutz leisten. Es freut mich, dass die NEULAND als erstes Unternehmen in Niedersachsen Teil der Initiative geworden ist, und so einen noch aktiveren Beitrag zum Klimaschutz leisten kann“.

„Wir stehen vor der wohl größten Jahrhundertaufgabe unserer Zeit. Deswegen war für uns klar, dass wir eine Brancheninitiative brauchen, um dieser Herausforderung gemeinsam und partnerschaftlich zu begegnen“, so Dr. Thomas Hain, Leitender Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt und Vorstand der IW2050, am Gründungstag. 

Über 1 Million Wohneinheiten bei Vereinsgründung

Der Ansatz überzeugt: Bereits zum Gründungstag vertritt die Initiative rund 1.050.000 Wohneinheiten und sechs der zehn größten deutschen Wohnungsunternehmen innerhalb des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW).  Nach der offiziellen Vereinsgründung diskutierten die Teilnehmenden noch am selben Tag in Arbeitsgruppen über mögliche Finanzierungs- und Klimastrategien. In den nächsten Wochen wird es weitere Termine geben, um Strategien und Maßnahmen zur Erreichung der gesetzten Ziele zu erarbeiten.

Hauptziele der Initiative:

  1. Einheitliche Positionierung, um finanzielle Unterstützung zur Erreichung der Klimaziele in der Wohnungswirtschaft auf Bundes- und Länderebene einzuwerben.
  2. Know-how-Austausch zu Klimastrategien und konkretem Vorgehen der Mitglieder und damit Wissen zugänglich machen. Nur mit gebündeltem Know-how und reduziertem Ressourceneinsatz der einzelnen Unternehmen ist es möglich, zeitnah Lösungsstrategien zu entwickeln und diese dann in den 2020er Jahren in die Umsetzung zu bringen.
  3. Vorreiterrolle und Klimaschutzengagement der Branche, insbesondere der Mitglieder, öffentlich bekannt machen.
  4. Aktivierung, Befähigung und Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der teilnehmenden Unternehmen, um zur Klimazielerreichung beizutragen und Vermittlung des Klimaschutzengagements an Kundinnen und Kunden.

Gründungsmitglieder der Initiative:

  • bauverein AG
  • DOGEWO21 – Dortmunder Gesellschaft für Wohnen mbH
  • GAG Immobilien AG
  • Gemeinnütziges Siedlungswerk GmbH
  • GESOBAU AG
  • GEWOBAG Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin
  • GGH Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz Heidelberg mbH
  • HWB Hofheimer Wohnungsbau GmbH
  • HOWOGE Wohnungsgesellschaft mbH
  • Joseph-Stiftung
  •  Kommunale Wohnungsgesellschaft Ginsheim-Gustavsburg
  • LEG-Wohnen GmbH
  • Nassauische Heimstädte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
  • NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH
  • ProPotsdam GmbH
  • Rheinwohnungsbau GmbH
  • Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft
  • Vivawest GmbH
  • VOLKSWOHNUNG GmbH
  • Vonovia SE
  • Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig-Holstein eG
  • Wohnbau Stadt Coburg GmbH
  • Wohnbaugruppe Augsburg | Leben
  • Wohnungsunternehmen Amberg Bauträger- und Baubetreuungs-GmbH

Unterstützt durch:

  • EBZ Business School GmbH
  • GdW – Gesamtverband der deutschen Wohnungswirtschaft
  • Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft e.V.
  • Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen

 

Weitere Informationen unter www.iw2050.de

 

Bildunterschrift:

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Gründungsunternehmen der Initiative Wohnen.2050 in Berlin (nicht mit auf dem Bild: Wohnungsunternehmen Amberg Bauträger- und Baubetreuungs-GmbH, LEG-Wohnen GmbH, VdWSüdwest)

| Foto: iw2050 / Walter Vorjohan

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Gründungsunternehmen der Initiative Wohnen.2050 in Berlin (nicht mit auf dem Bild: Wohnungsunternehmen Amberg Bauträger- und Baubetreuungs-GmbH, LEG-Wohnen GmbH, VdWSüdwest) | Foto: iw2050 / Walter Vorjohan