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Werk-Stadt-Schloss

WERK-STADT-SCHLOSS begann 1989 als Bildhauerprojekt und ist in den vergangenen über 20 Jahren zu einem kulturellen Dauerbrenner geworden, in dessen Rahmen sich Wolfsburger Auszubildende und Schüler eine Woche lang mit einer Kunstform und einer speziellen thematischen Fragestellung beschäftigen.

Dabei werden die Teilnehmer/innen von erfahrenen Künstlern an kreative Arbeit herangeführt und betreut. WERK-STADT-SCHLOSS setzt dabei wichtige Impulse für kreatives Handeln. Das Kulturwerk der Stadt Wolfsburg hat das Projekt seit 2013 übernommen und führt dieses in den Kreativwerkstätten durch.

Das innovative und nachhaltige Kunstprojekt ermöglicht den Jugendlichen, sich mit einem Thema künstlerisch auseinander zu setzen und einen intensiven Schaffensprozess von der Idee über die Umsetzung bis zur Ausstellung der Ergebnisse zu durchlaufen. Darüber hinaus fördert ein gemeinsames Kunstschaffen soziale und kommunikative Kompetenzen.

Von den Jugendlichen werden Ängste und Zweifel am eigenen Können überwunden, das Vorstellungsvermögen geschult und der offene Umgang mit Krisen und Problemen erlebt. Durch die erfahrenen Künstler/innen und Pädagog/innen, aber insbesondere durch die Erfahrungen in der Gruppe und bei der Arbeit an einem gemeinschaftlichen Ziel, erfahren die Teilnehmenden Unterstützung, Wertschätzung und Bestätigung. Sie entwickeln Mut, sich auf völlig unbekannte Prozesse einzulassen. Dabei soll das kreative Potential jedes einzelnen Teilnehmers zum Vorschein kommen und wachsen können. Das Projekt setzt wichtige Impulse für ein selbstbestimmtes und kreatives Handeln der Heranwachsenden.

Diese Art von Lernen und persönlicher Entwicklung unterstützt die NEULAND von Beginn an und sieht es für ihre Auszubildenden als wichtiges und teilweise einmaliges Erlebnis an.

„Was ist Realität für mich?“

Künstlerisch antworten junge Wolfsburger Auszubildende auf diese Frage

„Echt wahr? – Kunst in der gemischten Realität“ war das Thema bei dem diesjährigen Kunstprojekt Werk-Stadt-Schloss mit dem sich insgesamt achtzehn Auszubildende aus den unterschiedlichsten Unternehmen, Schüler sowie FSJler beschäftigten. Auch die NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH nahm mit ihren acht Azubis teil, um ihnen die Möglichkeit zu bieten, aus dem gewohnten Arbeitsalltag heraus zu kommen und die Begeisterung für die Kunst und das Neue zu vergrößern. Innerhalb einer Woche befassten sich die jungen Menschen in den Kreativwerkstätten des Kulturwerkes mit der Frage „Was ist eigentlich echt?“. Dazu erstellten sie gemeinsam mit Künstlern aus Karlsruhe Visualisierungen zu analogen Zeichnungen durch die APP „Artivive“. Diese ermöglichte es ihnen, die Zeichnung virtuell zum Leben zu erwecken.

Seit 2013 wird Werk-Stadt-Schloss von den Kunstkreativwerkstätten geleitet, die Jugendliche neben dem alltäglichen Berufsleben dazu animieren wollen, sich selbstständig künstlerisch auszuleben. Das Thema Digitalisierung spielt dabei von Jahr zu Jahr eine größere Rolle. Neben der NEULAND unterstützen diverse weitere Ausbildungsbetriebe das künstlerische Projekt. Begleitet durch externe Künstler setzen sich Azubis mit aktuellen Themen der „echten“ und der „virtuellen“ Welt auseinander und realisieren eigenständig Kunstwerke dazu. Mithilfe von „Artivive“ erfolgte die Umsetzung von Verknüpfung der analogen Zeichnungen mit digitalen Inhalten.

„Seit mehreren Jahren nehmen wir durch Kooperation mit der Stadt Wolfsburg an diesem Projekt teil und ich finde es toll, wie engagiert die Auszubildenden mitmachen. Dabei werden nicht nur sozial-kommunikative, sondern auch persönliche Kompetenzen wie Kreativität gefordert und gefördert“, erklärt Jana Schreck, Leiterin des Personalmanagements der NEULAND. Ziel des Projektes sei es, die Azubis in komplexe und schwierige Fragen einzuweisen, diese zu lösen und diese Fähigkeit wiederum im Alltag oder im Berufsleben anzuwenden. „Auch Teamfähigkeit und Vorstellungsvermögen spielen hier erfahrungsgemäß eine große Rolle“, ergänzt Schreck.

„Augmented Art“, übersetzt „erweiterte Kunst“, sei hier der Oberbegriff für die Idee des Kunstprojektes. Die wahrnehmbare Realität für Menschen wird durch die digitale Realität erweitert, die sich mithilfe eines Smartphones oder Tablets anzeigen lässt. Somit werden dem Betrachter beide Welten gleichzeitig angezeigt.

Um einen Einblick für jeden in die neue Kunstgeneration zu schaffen, wurden die Kunstwerke der jungen Auszubilden zwei Wochen lang öffentlich im Rathaus in der Bürgerhalle gezeigt.