Bienenwachstücher und -beutel

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Besser wachsen

Bienenwachstücher selbst gemacht.

Wenn Sie eine ökologisch sinnvolle Frischhaltemöglichkeit selbst herstellen wollen, benötigen Sie Baumwollstoffreste, die Sie mit der Zickzackschere (nur für die Optik, Bienenwachs franst nicht aus) in für die Gefäße passende Stücke schneiden. Wer den Baumwollstoff kauft, sollte ihn vorher waschen. Nun zum eigentlichen Hauptdarsteller: dem Bienenwachs. Natürlich und unbehandelt, damit keine Schadstoffe in die Lebensmittel gelangen. Bestellen kann man den Wachs als Platten oder Pastillen. Statt Bienenwachs kann man auch eine pflanzliche Alternative wählen, z. B. Carnauba- oder Beerenwachs. Schließlich benötigen Sie noch Backpapier und Bügeleisen. Wer Frühstücksbeutel oder Brottaschen nähen möchte, braucht zusätzlich eine
Nähmaschine, Garn und eventuell einen Knopf zum Verschließen.

Zunächst bügeln Sie den Stoff und legen ihn danach zwischen zwei Backpapiere. Anschließend werden einige Bienenwachspastillen draufgestreut bzw. Wachsplatten aufgelegt. Jetzt so lange darüber bügeln, bis sich das Bienenwachs auflöst. Deko-Expertin Andrea Müller: „Mit dem Bügeleisen lässt sich das flüssige Wachs gut unter dem Backpapier verteilen. Die Dosierung hat an spätestens nach dem dritten Tuch raus. Nehmen Sie anfangs etwas weniger Wachs, da sie dieses mit dem Bügeleisen jederzeit wieder schmelzen und bei Bedarf etwas Wachs nachstreuen/-legen können.“ Sobald der Stoff vom Wachs durchtränkt ist, wird er zügig vom Backpapier abgezogen und ganz kurz zum Abkühlen gerade an die Luft gehalten. So entsteht eine schöne Oberfläche. Zum Abdecken von Schüsseln drücken Sie das Tuch nur kurz an, schon formt die Körperwärme das Wachstuch um den Rand."

Für Frühstücksbeutel oder Brottasche nähen Sie erst einen Schlauch, anschließend den Boden ein. Danach können Sie ihn nach der bekannten Methode mit Bienenwachs durchtränken. Andrea Müller: „Da jetzt zwei Lagen aufeinander liegen, einfach entsprechend mehr Bienenwachs verwenden. Nach dem Bügeln muss der noch warme Beutel gleich zum Abkühlen aufgestellt werden – quasi wie eine offene Milchtüte.“

Gereinigt werden die Tücher übrigens mit warmem Wasser und Spülmittel. Sie eignen sich nicht zum Einpacken von frischem Fleisch und Fisch. Dafür bleiben Käse, Gemüse und Backwaren wunderbar frisch. Andrea Müller: „Die Herstellung ist kinderleicht, es sieht schön aus und schont die Umwelt.“